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Konsumgüter, Produktion

NAIROBI - Im Kampf gegen Plastikmüll entwickelt sich nach Angaben des Präsidenten der UN-Umweltversammlung, Norwegens Umweltminister Sveinung Rotevatn, eine starke Dynamik für ein globales Plastik-Abkommen.

23.02.2021 - 15:09:31

UN-Umweltversammlung: Dynamik für Plastik-Abkommen entwickelt sich. Viele Länder würden inzwischen eine verbindliche Vereinbarung zur Reduzierung von Plastikmüll fordern, sagte Rotevatn am Dienstag im Rahmen der UN-Umweltversammlung (UNEA), die pandemiebedingt online stattfindet. Allerdings sei es bei diesem ersten Teil der Konferenz schwer gewesen, echte Verhandlungen zwischen Ländern online zu führen. Ob die Mitgliedsstaaten beim zweiten Teil der Konferenz, der als Präsenz-Veranstaltung für Februar 2022 angesetzt ist, tatsächlich ein Mandat für die Verhandlung einer Plastik-Konvention verabschieden werden, müsse sich zeigen.

Die UN-Umweltversammlung tagt normalerweise alle zwei Jahre in Kenias Hauptstadt Nairobi, dem Sitz des UN-Umweltprogramms (Unep). Wegen der Pandemie wurde diese Konferenz zweigeteilt. Bei dem ersten Treffen am Montag und Dienstag verabschiedeten die Mitgliedsstaaten unter anderem die Unep-Strategie bis 2025.

"Nahezu siebzig Staaten haben sich nach WWF-Erhebungen bereits auf unterschiedlichen Ebenen öffentlich für ein verbindliches globales Abkommen ausgesprochen, darunter Deutschland durch das Bundesumweltministerium", sagte Alois Vedder, der Leiter für Politik beim WWF. Die zweite Hälfte der UN-Umweltversammlung müsse unbedingt die Entscheidung treffen, den Verhandlungsprozess zu beginnen. "Denn wenn wir nicht handeln, wird sich die Menge des Plastikmülls in den Meeren in den nächsten 15 Jahren verdoppeln."

Rund acht Millionen Tonnen Plastik landen Unep zufolge jährlich in den Ozeanen. "Eins ist klar: Beim Status quo zu bleiben ist keine Option", sagte Unep-Chefin Inger Andersen. Sie lobte Afrika, wo 34 der 54 Länder bereits eine Art von Plastik-Verbot eingeführt hätten. Andersen forderte aber weitere Aktivitäten in diese Richtung.

@ dpa.de

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