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Nachtcafé: Was mir im Leben wichtig war

09.10.2018 - 16:16:39

Nachtcafé: Was mir im Leben wichtig war. Baden-Baden - - Querverweis: Bildmaterial wird über obs versandt und ist abrufbar unter http://www.presseportal.de/bilder - Michael Steinbrecher spricht u. a. mit dem ehemaligen Bundesinnenminister Gerhart Baum / Freitag, 12. Oktober 2018, 22:00 Uhr, SWR Fernsehen Was zählt ...

Baden-Baden -

- Querverweis: Bildmaterial wird über obs versandt und ist abrufbar unter http://www.presseportal.de/bilder -

Michael Steinbrecher spricht u. a. mit dem ehemaligen Bundesinnenminister Gerhart Baum / Freitag, 12. Oktober 2018, 22:00 Uhr, SWR Fernsehen

Was zählt im Leben? Was wirklich wichtig ist, erkennen viele Menschen oftmals erst spät - in einigen Fällen auch zu spät. Karriere, Erfolg und Anerkennung im Berufsleben - oder Familie, eigene Kinder und ein Häuschen im Grünen? Viele Menschen möchten etwas hinterlassen. Fällt es im Angesicht des nahenden Endes leichter, zu erkennen, was wirklich wichtig ist? Wie nutzt jemand, der schwer krank ist und nur noch wenige Monate oder Jahre zu leben hat, seine verbleibende Zeit? Stellt eine schwerwiegende Diagnose das bisherige Leben in Frage? Wie geht man damit um, wenn man am Lebensende erkennt, dass man Chancen verpasst hat? Mit etwas Glück können Angehörige Wünsche eines geliebten Menschen auch noch nach seinem Tod erfüllen: Wenn sie zum Beispiel seine Lebensaufgabe zu ihrer eigenen machen und sie in seinem Sinne und Andenken weiterführen. Darüber spricht Michael Steinbrecher mit seinen Gästen im "Nachtcafé: Was mir im Leben wichtig war" am Freitag, 12. Oktober, 22:00 Uhr, im SWR Fernsehen.

Die Gäste im "Nachtcafé":

Gerhart Baum blickt als ehemaliger Bundesinnenminister auf ein vielfältiges Leben zurück Der ehemalige Bundesinnenminister Gerhart Baum blickt auf ein langes und bewegtes Leben zurück. Geprägt von der Kriegs- und Nachkriegszeit steht er auch heute noch, mit 85 Jahren, für seine politischen und gesellschaftlichen Überzeugungen ein. "Ich habe mich ein Leben lang für Bürgerrechte stark gemacht und das treibt mich bis heute an. Das hält mich jung und fit."

Gionatan Curia hat nur noch 15 Prozent Lungenvolumen Die Folgen eines seltenen Gendefekts führten bei Gionatan Curia dazu, dass er in dem Wissen aufwuchs, ein deutlich kürzeres Leben zu haben als die meisten seiner Mitmenschen. Mit inzwischen lediglich 15 Prozent Lungenvolumen ist nur noch ein eingeschränktes Leben möglich, aber "alles was ich in meinem Leben erleben wollte, habe ich in der kurzen Zeit gemacht", sagt der 21-Ja?hrige.

Vanessa Weil bekam nach einer Krebsdiagnose eine zweite Chance Auch für Vanessa Weil sah es zwischenzeitlich so aus, als ob ihr nicht mehr viel Zeit bliebe. Lediglich ein Prozent Heilungschancen verblieben im Kampf gegen ihren Krebs. Sie bereitete sich auf den nahenden Tod vor und plante bereits ihre eigene Trauerfeier. Doch eine neue Therapie brachte die unerwartete Wendung: Das Krebswachstum ist aufgehalten. Heute sagt sie: "Ich musste erst krank werden, um zu wissen was ich habe."

Psychologin Angelika Kallwass: Lebenssituation und Alter prägen den Blick aufs Leben Diplom-Psychologin Angelika Kallwass weiß, dass der Blick auf das eigene Leben sehr von der Situation und vom Alter abhängig ist. Älteren Menschen gelingt ein versöhnlicher Blick auf das Leben meist wesentlich einfacher als jungen Menschen. "Nach schlimmen Krankheitsdiagnosen entsteht oft eine Art Aktionismus - nämlich: Ich tue noch das, wo ich etwas tun kann - wo ich noch wählen kann", so die Psychotherapeutin.

Oliver Moßmann leidet an der unheilbaren Krankheit ALS Oliver Moßmann lebt ganz im Hier und Jetzt und konzentriert sich auf das, was ihn heute glücklich macht. "Die große Welt interessiert mich nicht mehr. Mir ist meine kleine Welt wichtig." Das bedeutet vor allem Zeit mit seiner Familie. Zu dieser Sicht gezwungen wurde der 49-Ja?hrige vor drei Jahren durch die Diagnose ALS - eine unheilbare, schnell verlaufende Krankheit.

Tamara Dietl bewahrt das Andenken ihres verstorbenen Mannes Helmut Dietl Nach dem Krebstod einer engen Freundin veränderte Tamara Dietl ihr Leben grundlegend. Bald darauf lernte sie ihren späteren Ehemann, den Filmregisseur Helmut Dietl, kennen. Als dieser 2015 im Sterben lag, nahm er ihr das Versprechen ab, sein Andenken zu bewahren. Diese Herausforderung nahm Tamara Dietl an: "Dass er als Künstler in Erinnerung bleibt, dafür habe ich gesorgt."

"Nachtcafé" - anspruchsvoller Talk auf Augenhöhe Das "Nachtcafé" ist seit Jahrzehnten eine der erfolgreichsten Talkshows im deutschen Fernsehen. Jeden Freitagabend begrüßt Moderator Michael Steinbrecher Menschen mit besonderen Lebensgeschichten, darunter auch Prominente und Experten, um sich gemeinsam mit ihnen mit einem Thema auseinanderzusetzen.

"Nachtcafé: Was mir im Leben wichtig war" am Freitag, 12. Oktober 2018, 22 Uhr im SWR Fernsehen

Weitere Informationen über http://x.swr.de/s/nachtcafewasimlebenwichtigwar Fotos über www.ARD-Foto.de

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