Deutschland

Nach den rasanten Kursgewinnen zu Wochenbeginn lassen es die Anleger am deutschen Aktienmarkt wieder ruhiger angehen.

06.12.2016 - 10:23:25

Börse in Frankfurt - Dax nach starkem Wochenstart leicht im Plus. Das Thema Italien spukt aber weiter in den Hinterköpfen.

Frankfurt/Main - Die Kauflaune der Anleger am deutschen Aktienmarkt hat sich nach dem starken Wochenstart wieder gelegt. Im frühen Handel kam der Dax kaum vom Fleck und stand zuletzt 0,18 Prozent über seinem Vortagesschluss und notierte bei 10 704,10 Punkten.

Tags zuvor hatten die Anleger den Schock über die abgelehnte Verfassungsreform in Italien schnell abgeschüttelt und der deutsche Leitindex hatte letztlich über eineinhalb Prozent zugelegt. Trotz dieser Erholung bleibe der Dax aber instabil, konstatierten die Experten des Börsenstatistik-Magazins Index-Radar.

So konnte auch der jüngste Rekord des Dow Jones Industrial an der Wall Street nicht für neuen Schwung im Leitindex sorgen. Auch frische Konjunkturdaten aus Deutschland bewegten kaum, obwohl diese stark ausgefallen waren. Demnach hat das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland im Oktober deutlich mehr Aufträge erhalten als erwartet.

Das Thema Italien sollte derweil die Anleger auch im Wochenverlauf weiter begleiten. Daneben rückt vor allem der anstehende EZB-Leitzinsentscheid an diesem Donnerstag zunehmend in den Blick.

Etwas besser als im Dax lief es am Dienstagmorgen im MDax der mittelgroßen deutschen Unternehmen - der Index legte zuletzt um 0,21 Prozent auf 20 732,40 Punkte zu. Auch der Technologiewerte-Index TecDax stieg leicht um 0,16 Prozent auf 1703,56 Zähler, nachdem er sich zuvor kaum bewegt gezeigt hatte. Im Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stand zuletzt ein moderates Kursplus von 0,10 Prozent auf 3055,88 Zähler zu Buche.

Im Dax sicherten sich am Morgen die Aktien der Versorger die Spitzenplätze, nachdem das Bundesverfassungsgericht einen Anspruch auf Entschädigung nach dem beschleunigten Atomausstieg festgestellt hatte. Papiere von Eon und RWE legten um jeweils mehr als 5 Prozent zu. Die großen Energiekonzerne hatten geklagt, da sie die Kehrtwende der Bundesregierung nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima 2011 als Enteignung sehen.

Ebenfalls in den vorderen Reihen landeten die FMC-Aktien mit einem Aufschlag von mehr als 1 Prozent. Die Aktien des Dialysespezialisten profitierten von einer frischen Kaufempfehlung durch Mainfirst. Die deutschen Banken, die wegen der frisch aufgeflammten Regierungskrise in Rom am Markt unter besonderer Beobachtung stehen, hielten sich wacker: Anteilsscheine an der Deutsche Bank und Commerzbank verzeichneten nach ihrem guten Lauf am Vortag nunmehr weitere Gewinne.

@ dpa.de

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