Internet, Telekom-Cybersicherheitschef

Nach dem massenhaften Datendiebstahl, bei dem ein Schüler aus Hessen die Daten von rund 1.000 Politikern, Prominenten und Journalisten ausgespäht und veröffentlicht haben soll, fordert Thomas Tschersich, seit 2014 Leiter Cybersicherheit bei der Deutschen Telekom, härtere Strafen für Cyberkrimenelle.

13.01.2019 - 00:02:14

Telekom-Cybersicherheitschef will härtere Strafen für Hacker

"Viele Gerichte behandeln den digitalen Einbruch immer noch wie ein Kavaliersdelikt. Dabei haben heute viele Menschen auf ihren Computern wertvollere Daten und Informationen, als sie in ihrer Wohnung rumliegen haben. Also sollte der digitale Einbruch genauso hart bestraft werden, wie der tatsächliche Wohnungseinbruch", sagte Tschersich der "Bild am Sonntag".

Leider fehle bei vielen Richtern "das nötige IT-Wissen, die nötige Qualifikation". Hier brauche es "dringend Nachschulungen und einen gemeinsamen Wissensaustausch", so Tschersich weiter. Die Telekom registriere mittlerweile Zwölf Millionen Cyber-Attacken täglich. Die allermeisten würden automatisch abgewehrt. In rund 100 Fällen täglich müssten die Telekom-Analysten die Hacker-Angriffe händisch bekämpfen, berichtet die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf eigene Informationen.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Scout24 springen hoch - Vorstand lehnt Übernahmeangebot ab. Der Aktienkurs rauschte auf der Handelsplattform Tradegate um gut 9 Prozent auf 43,90 Euro nach oben, nachdem das Unternehmen eine Offerte der Finanzinvestoren Hellman & Friedman und Blackstone öffentlich gemacht hatte. Der Vorstand habe den vorgeschlagenen Preis von 43,50 Euro aber als unangemessen zurückgewiesen, hieß es in einer Mitteilung von Scout24. MÜNCHEN - Ein abgelehntes Übernahmeangebot hat am Freitagabend für Aufregung bei den Aktionären des Onlinemarktplatz-Betreibers Scout24 gesorgt. (Boerse, 18.01.2019 - 20:56) weiterlesen...

Merkel: Digitalisierung kann im Kampf gegen Hunger helfen. Sie sei "viel mehr Chance, als dass sie uns Angst machen muss", sagte Merkel am Freitag bei einer internationalen Agrarministerkonferenz auf der Grünen Woche in Berlin. BERLIN - Roboter in Ställen, präzises Düngen, genauere Wetterprognosen: Kanzlerin Angela Merkel (CDU) erwartet Verbesserungen für die Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung und den Umweltschutz durch eine stärkere Digitalisierung der Landwirtschaft. (Boerse, 18.01.2019 - 18:19) weiterlesen...

Aufräumarbeiten nach Datenleck sehr aufwendig. "Mit Hilfe der Datensätze könnte man versuchen, sich in Mailaccounts, Bankkonten, Firmennetzwerke oder oder soziale Netzwerke einzuloggen", sagte am Freitag Martin Kreuzer, Cyberexperte beim weltgrößten Rückversicherer. MÜNCHEN - Nach der Entdeckung des riesigen "Collection #1"-Datensatzes gestohlener Log-in-Informationen kommt nach Einschätzung der Munich Re aufwendige Schadenbegrenzung auf betroffene Unternehmen zu. (Boerse, 18.01.2019 - 16:14) weiterlesen...

Munich Re: Aufräumarbeiten nach Datenleck werden sehr aufwendig. "Mit Hilfe der Datensätze könnte man versuchen, sich in Mailaccounts, Bankkonten, Firmennetzwerke oder oder soziale Netzwerke einzuloggen", sagte am Freitag Martin Kreuzer, Cyberexperte beim weltgrößten Rückversicherer. MÜNCHEN - Nach der Entdeckung des riesigen "Collection #1"-Datensatzes gestohlener Log-in-Informationen kommt nach Einschätzung der Munich Re aufwendige Schadenbegrenzung auf betroffene Unternehmen zu. (Boerse, 18.01.2019 - 16:11) weiterlesen...

Facebook-Managerin Sandberg trifft in Berlin Altmaier und Barley. Sie will kommende Woche in Berlin nach dpa-Informationen unter anderem mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), Justizministerin Katarina Barley (SPD) und CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer sprechen. BERLIN - Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg plant bei ihrer Europa-Reise diverse Treffen mit ranghohen deutschen Politikern. (Boerse, 18.01.2019 - 14:11) weiterlesen...

Urteil: Apotheker darf Online-Plattform für Verkauf nutzen. Das Landgericht Magdeburg entschied am Freitag, dass dies nicht gegen das Wettbewerbsrecht verstößt, wie ein Gerichtssprecher mitteilte (Az.: 36 O 48/18 vom 18.1.2019). Ein Apotheker aus München als Mitbewerber habe geklagt und sei nun unterlegen. Der in der Stadt Oberharz am Brocken ansässige, beklagte Apotheker tritt den Angaben zufolge auf der Online-Plattform mit dem Namen seiner Apotheke auf, die auch Verkauf und Versand der Medikamente übernimmt. MAGDEBURG - Eine Apotheke aus dem Harz darf weiter über die Handelsplattform Amazon .de rezeptfreie, apothekenpflichtige Medikamente vertreiben. (Boerse, 18.01.2019 - 12:04) weiterlesen...