USA, Internet

Nach dem Datenskandal bei Facebook fordert Grünen-Chefin Annalena Baerbock scharfe Sanktionen gegen das US-Unternehmen.

09.04.2018 - 01:02:11

Grünen-Chefin fordert harte Sanktionen gegen Facebook

"Wenn der Konzern nicht in der Lage ist, die Daten seiner Kunden zu schützen und sich weigert, sich an Recht und Gesetz zu halten, dann muss das scharf sanktioniert werden", sagte Baerbock den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Letztendlich müsste dem Konzern die Geschäftsgrundlage entzogen und über eine Entflechtung diskutiert werden."

Vom Facebook-Datenskandal könnten weltweit bis zu 87 Millionen Nutzer betroffen sein, davon 310.000 in Deutschland. "Ich befürchte, dass ist bislang nur die Spitze des Eisbergs", sagte die Grünen-Vorsitzende. "Das Problem ist, dass geltendes deutsches und europäisches Recht von Facebook seit Jahren ignoriert wird und die Bundesregierung das achselzuckend hinnimmt." Den Rechtsbruch dürfe man diesem Konzern aber auf keinen Fall mehr durchgehen lassen. "Innenminister Seehofer muss endlich tätig werden. Er spricht ja so gerne von Recht und Ordnung." Der Grundrechtsschutz von 30 Millionen deutschen Nutzern müsse endlich sichergestellt werden.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Trump will Putin vor künftiger Einmischung in US-Wahlen gewarnt haben. "Ich habe ihn wissen lassen, dass wir das nicht dulden können", sagte Trump in einem am Mittwoch (Ortszeit) vorab in Auszügen veröffentlichten Interview des US-Senders CBS. "Wir werden es nicht dulden, und so wird es sein." Er habe das Putin gegenüber sehr deutlich gemacht. WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat Kremlchef Wladimir Putin nach eigenen Angaben persönlich davor gewarnt, dass die USA Einmischungen in künftige US-Wahlen nicht tolerieren würden. (Wirtschaft, 19.07.2018 - 05:22) weiterlesen...

Ebay-Wachstum flaut ab - Anleger enttäuscht. Die Erlöse legten im Jahresvergleich zwar um neun Prozent auf 2,64 Milliarden Dollar (2,27 Mrd Euro) zu, wie die ehemalige Paypal-Mutter am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte. Damit flaute das Wachstum jedoch spürbar gegenüber dem Vorquartal ab, als es ein zwölfprozentiges Plus gegeben hatte. An der Wall Street war mit mehr Umsatz gerechnet worden. Die Aktie geriet nachbörslich deutlich ins Minus. SAN JOSE - Bei der Online-Handelsplattform Ebay liefen die Geschäfte im zweiten Quartal nicht so rund wie von Anlegern erhofft. (Boerse, 18.07.2018 - 23:15) weiterlesen...

IBM weiter auf Erholungskurs nach schwachen Jahren. Der Computerkonzern konnte im zweiten Quartal erneut mehr Umsatz und Gewinn verbuchen. Dabei erwirtschafteten neuere Geschäftsbereiche wie Cloud-Dienste, Datenanalyse und künstliche Intelligenz erstmals mehr als die Hälfte der Umsätze. Allein das Cloud-Geschäft wuchs um ein Fünftel auf 4,7 Milliarden Dollar. ARMONK - Der neuerliche Wachstumskurs von IBM nach jahrelangen Rückgängen dauert an. (Boerse, 18.07.2018 - 23:11) weiterlesen...

Kreditkarten-Riese American Express mit weiterem Gewinnsprung NEW YORK - Konsumfreudige Kunden und niedrigere Steuern haben den Gewinn des Kreditkartenanbieters American Express am Mittwoch nach US-Börsenschluss in New York mitteilte. (Boerse, 18.07.2018 - 22:36) weiterlesen...

Aktien New York Schluss: Wenig Bewegung nach jüngsten Gewinnen. Auch einige positiv aufgenommene Unternehmensnachrichten, schwache Daten aus dem Bausektor und der Konjunkturbericht der amerikanischen Notenbank Fed ("Beige Book") gaben dem US-Aktienmarkt keine klaren Impulse in die eine oder andere Richtung. NEW YORK - Die Wall Street hat sich nach ihrer zuletzt guten Entwicklung am Mittwoch vergleichsweise wenig bewegt gezeigt. (Boerse, 18.07.2018 - 22:20) weiterlesen...

Wegrollgefahr: Ford ruft mehr als eine halbe Million Autos zurück. Probleme mit der Automatikschaltung könnten dazu führen, dass abgestellte Autos wegrollen, teilte Ford am Mittwoch mit. Ohne angezogene Handbremse seien "unbeabsichtigte Fahrzeugbewegungen" möglich, auch wenn der Schalthebel in der "Park"-Position und der Zündschlüssel abgezogen sei. Ford warnt deshalb vor erhöhtem Unfall- und Verletzungsrisiko. Betroffen sind Ford Fusion der Modelljahrgänge 2013 bis 2016 und Ford Escape von 2013 bis 2014. Mit gut 504 000 Wagen umfasst der größte Teil der Rückrufaktion den US-Markt. In Kanada sind knapp 37 000 und in Mexiko rund 8300 Fahrzeuge betroffen. DEARBORN - Der zweitgrößte US-Autobauer Ford ruft in Nordamerika rund 550 000 Wagen in die Werkstätten. (Boerse, 18.07.2018 - 21:55) weiterlesen...