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N?rnberg Institut f?r Marktentscheidungen e.V.

N?rnberg / St.

04.05.2021 - 11:08:05

Fake Facts und neue Technologien: Pr?fende Haltung statt blindem Vertrauen / Ein Appell der Leaders of Tomorrow an die eigene Generation. Gallen - In der COVID-19-Pandemie zeigt sich deutlich die Gef?hrlichkeit von Fake News.

N?rnberg/St. Gallen - In der COVID-19-Pandemie zeigt sich deutlich die Gef?hrlichkeit von Fake News. Doch wem vertrauen, wenn es um die Vermittlung von Fakten und Einsch?tzungen geht? F?r junge Toptalente und Nachwuchsf?hrungskr?fte ist klar: Falschinformationen sind vor allem in sozialen Netzwerken zu finden. Sie sind der Ansicht, dass ihre eigene Generation den sozialen Medien zu sehr vertraut, anstatt etwas zur Bek?mpfung von Fake Facts zu unternehmen. Generell sehen sie das Problem, dass die Grenze zwischen objektiven Tatsachen und subjektiven Meinungen immer mehr verschwimmt. Dies sind Ergebnisse der diesj?hrigen Studie "Voices of the Leaders of Tomorrow - Challenges for Human Trust in a Connected and Technology-Driven World" des N?rnberg Institut f?r Marktentscheidungen (NIM) und des St. Gallen Symposiums.

Die f?r die Studie befragten 620 Nachwuchsf?hrungskr?fte, Jungunternehmer und Studierende aus dem weltumspannenden Netzwerk des St. Gallen Symposiums stammen aus 84 L?ndern und sind ?berwiegend nach 1990 geboren. Diese Generation ist mit sozialen Medien und einer Vielzahl an Medienangeboten gro? geworden - und ?bt gleichzeitig auffallend starke Kritik an der Vertrauensw?rdigkeit von Social-Media-Kan?len: 90 Prozent der jungen Toptalente antworten, dass Fake News ihrer Meinung nach vor allem bei Facebook, Twitter und Co. kursieren. Klassische Medien, wie beispielsweise Tageszeitungen, stehen bei ihnen in der aktuellen COVID-19-Pandemie deshalb mit Abstand an der Spitze, wenn es um vertrauensw?rdige Mediengattungen geht: ?ber zwei Drittel der Befragten gaben an, dass sie in Tageszeitungen nur zuweilen beziehungsweise nie Falschinformationen wahrnehmen. Auf den Pl?tzen zwei und drei rangieren Nachrichtensendungen bei ?ffentlichen TV-Sendern und Nachrichtenmagazine.

Kampf gegen Fake News - auch die eigene Generation ist gefragt

Die Grenze zwischen objektiven Tatsachen und subjektiven Meinungen verschwimmt immer mehr, so die Meinung der Leaders of Tomorrow. Auch in diesem Kontext sehen und bem?ngeln sie die Arglosigkeit und Tr?gheit der eigenen Generation, die ihrer Meinung nach den sozialen Medien ein zu hohes Vertrauen entgegenbringt: 53 Prozent halten den blinden Glauben der jungen Menschen an die Nachrichteninhalte auf Social-Media-Kan?len f?r ein dringendes Problem und sogar 75 Prozent stimmen der Aussage zu, dass ihre Generation zu wenig zur Bek?mpfung von Fake Facts unternimmt. Aber auch in etwa genauso viele sind der Ansicht, dass die meisten Online-Firmen und Plattformanbieter nicht genug tun, um F?lschungen und gef?lschte Bewertungen zu kennzeichnen oder zu verhindern.

Appell an die junge Generation: Pr?fende Haltung gegen?ber neuen Technologien n?tig

Auch wenn es um Werte und die Haltung gegen?ber neuen Technologien geht, ?u?ert sich der F?hrungsnachwuchs in der Studie kritisch gegen?ber der eigenen Generation: 66 Prozent sind der ?berzeugung, dass ihre Altersgenossen hier zu wenig Wert auf ethische Standards legen. Und knapp unter 60 Prozent der Befragten bewerten die Haltung gegen?ber neuen Technologien, wie z.B. k?nstlicher Intelligenz (KI), f?r zu unkritisch.

Da neue Technologien auch in Zukunft enorme digitale M?glichkeiten schaffen werden, halten die Leaders of Tomorrow eine Reihe von Ma?nahmen f?r notwendig bzw. sehr dringend, um das Vertrauen in die Technik zu st?rken: Diese reichen von einer h?heren Transparenz, wie die pers?nlichen Daten der Nutzer verwendet werden, ?ber eine umfassende Bildung der Menschen zu Risiken und Chancen von Technologien bis hin zur Einrichtung / St?rkung von entsprechenden Aufsichtsbeh?rden.

Deutlicher Vertrauensverlust f?r Politiker und die Regierungen in der Pandemie

Gefragt, welche Institutionen und Gruppen in der aktuellen COVID-19-Pandemie an Vertrauen gewonnen beziehungsweise verloren haben, verzeichnen Politiker und Regierungen mit 64 Prozent bei den Toptalenten den st?rksten Vertrauensverlust, gefolgt von den sozialen Medien. Fast 60 Prozent geben an, dass ihr Vertrauen in Social Media leicht oder sogar deutlich gesunken ist. Aber auch knapp die H?lfte berichtet, dass ihr Vertrauen in ihre Mitb?rger w?hrend der Pandemie gelitten hat. Klare Vertrauensgewinner sind das medizinische Personal, wie ?rzte und Krankenpfleger, sowie die Berufsgruppe der Wissenschaftler: 68 Prozent beziehungsweise 63 Prozent geben an, dass diese beiden Gruppen bei ihnen im Laufe der Pandemie an Vertrauen zulegen konnten.

"Vertrauen in Institutionen und klare Fakten einer gemeinsamen Realit?t sind das Fundament einer demokratischen Gesellschaft und eines funktionierenden Marktes. Medien kommt hier eine besondere Bedeutung f?r das Vertrauen zu. Sie k?nnen entweder helfen, die Qualit?t der Information zu erh?hen und dabei helfen, Fakten und Fiktion zu trennen. Oder sie k?nnen Fake News und L?gen ein Megafon geben.", sagt Dr. Andreas Neus, Gesch?ftsf?hrer des N?rnberg Instituts f?r Marktentscheidungen. "Die Leaders of Tomorrow machen deutlich, dass in ihren Augen klassische Medien f?r eine faktenbasierte Berichterstattung stehen, w?hrend Social Media eher mit Fake News verbunden werden. Gleichzeitig kritisieren sie, dass ihre eigene Generation Letzteren zu unkritisch gegen?bersteht. Von Falschinformationen ?ber die Pandemie bis zu gef?lschten Reviews bei Online-Plattformen: Unternehmen, aber auch jeder Einzelne, sind gefordert, st?rker gegen falsche Informationen - von Fake News bis zu Fake Reviews - vorzugehen. Transparenz und Technologieverst?ndnis, aber auch staatliche Regulierung sind dabei wichtige Mittel, ersch?ttertes Vertrauen wieder herzustellen."

Kontakt St. Gallen Symposium:

Melanie Monstein, Media Relations

Telefon +41 71 227 20 20

mailto:melanie.monstein@symposium.org

https://www.symposium.org

Kontakt N?rnberg Institut f?r Marktentscheidungen e.V.:

Claudia Gaspar

Head of Surveys

Tel. +49 911 95151 983

mailto:claudia.gaspar@nim.org

Sandra Lades

Communication and Events

T +49 911 951 51 989

mailto:sandra.lades@nim.org

Web (http://www.nim.org/en) | Twitter (http://www.twitter.com/NIMinstitute) | LinkedIn (http://www.linkedin.com/company/ni-marktentscheidungen)

Zur Studie "Voices of the Leaders of Tomorrow - Challenges for Human Trust in a Connected and Technology-Driven World"

An der Studie "Voices of the Leaders of Tomorrow 2021" nahmen im Februar 2021 insgesamt 620 junge F?hrungskr?fte, junge Start-up-Gr?nderinnen und -Gr?nder sowie Studierende aus mehr als 80 L?ndern teil. Die Teilnehmenden der Studie werden aus dem weltumspannenden Netzwerk des St. Gallen Symposiums rekrutiert (nicht repr?sentativ f?r die Gesamtbev?lkerung). Der Studienbericht ist als Download auf der Website des N?rnberg Instituts f?r Marktentscheidungen und der Homepage des St. Gallen Symposiums ab heute verf?gbar.

?ber das St. Gallen Symposium

Das St. Gallen Symposium ist eine der weltweit f?hrenden Initiativen f?r generationen?bergreifenden Dialog zu wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Themen und Entwicklungen.

Seit 50 Jahren werden etablierte F?hrungskr?fte und Vision?re mit jungen Hoffnungstr?gern in St. Gallen und an globalen Standorten sowie in digitalen Formaten zusammengebracht. Gemeinsam werden Chancen und Herausforderungen unserer Zeit adressiert und L?sungsans?tze entwickelt. Das Symposium ist eine studentische Initiative. Unter der strategischen Begleitung der St. Galler Stiftung f?r Internationale Studien organisiert das International Students' Committee - ein Team von rund 30 Studierenden der Universit?t St. Gallen (HSG) - diverse Anl?sse von internationaler Tragweite, um den Generationendialog zu f?rdern. W?hrend des Symposiums im Mai werden sie von 500 weiteren Studierenden der HSG unterst?tzt.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.symposium.org/ ; Twitter: https://twitter.com/SG__Symposium / Facebook: St. Gallen Symposium (http://www.facebook.com/StGallenSymposium) / LinkedIn: St. Gallen Symposium / Instagram: https://www.instagram.com/stgallensymposium/

Die Leaders of Tomorrow sind eine sorgf?ltig ausgew?hlte, globale Community junger Talente aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. 200 Leaders of Tomorrow im Alter von etwa 30 Jahren oder j?nger vertreten die Stimmen der n?chsten Generation beim St. Gallen Symposium. Leaders of Tomorrow qualifizieren sich entweder durch die Global Essay Competition, die sich an Studierende und Doktoranden richtet, oder sie werden aufgrund ihrer au?ergew?hnlichen beruflichen oder akademischen Leistungen f?r die Teilnahme nominiert. Nach dem Symposium treten sie der Leaders of Tomorrow Alumni Community bei, der weltweit ?ber 2.000 Mitglieder angeh?ren.

?ber das N?rnberg Institut f?r Marktentscheidungen e. V. (NIM)

Das N?rnberg Institut f?r Marktentscheidungen ist eine Non-Profit-Organisation zur Erforschung von Konsum- und Marktentscheidungen. An der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis untersucht das NIM, wie sich Entscheidungen von Konsumenten und Unternehmen in M?rkten ?ndern. Ziel ist es, zu verstehen, wie Verbraucher entscheiden, damit Marketingverantwortliche ihrerseits bessere Entscheidungen bei der Marktbearbeitung treffen k?nnen. Seine Mitglieder setzen sich aus Unternehmen und Einzelpersonen zusammen. Das N?rnberg Institut f?r Marktentscheidungen ist Gr?nder und Ankeraktion?r der GfK SE. Informationen unter http://www.nim.org ;

Folgen Sie uns auf Twitter (http://www.twitter.com/NIMinstitute) und LinkedIn (https://www.linkedin.com/company/ni-marktentscheidungen) .

Pressekontakt:

Sandra Lades Communication and Events T +49 911 951 51 989 mailto:sandra.lades@nim.org

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/136568/4905864 N?rnberg Institut f?r Marktentscheidungen e.V.

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