Regierungen, Deutschland

MÜNSTER - Die Außenminister der G7-Staaten werden sich Anfang November im historischen Rathaus in Münster treffen.

31.08.2022 - 14:33:28

G7-Außenminister treffen sich im November im Rathaus Münster. Das teilte das Auswärtige Amt am Mittwoch mit. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen erfuhr, laufen die Vorbereitungen bereits. Die "Westfälischen Nachrichten" hatten zuvor berichtet.

Laut Außenministerium ist das zweite offizielle Treffen der G7-Außenminister in diesem Jahr für den 3. und 4. November geplant. "Für die Möglichkeit der Nutzung des Rathauses dankt das Auswärtige Amt der Stadt Münster und insbesondere Oberbürgermeister Markus Lewe", so ein Ministeriumssprecher.

Deutschland hat in diesem Jahr die G7-Präsidentschaft inne, weshalb auch der Gipfel der Regierungschefs im bayerischen Schloss Elmau stattgefunden hatte. Die Fachminister werden jeweils von ihrem deutschen Pendant eingeladen - die Außenminister damit von Annalena Baerbock (Grüne).

Laut "Westfäischen Nachrichten" waren Mitarbeiter Baerbocks bereits vor gut zwei Wochen in Münster, um Örtlichkeiten unter die Lupe zu nehmen. Auch die Sicherheitsbehörden sind bereits involviert. Vor allem wegen US-Außenminister Antony Blinken wird es hohe Sicherheitsvorkehrungen geben. Das Auswärtige Amt bedankte sich am Mittwoch bei der nordrhein-westfälischen Landespolizei "für die Zusammenarbeit bei der Vorbereitung und Ausrichtung dieser Veranstaltung der deutschen G7-Präsidentschaft".

Zur "Gruppe der 7" gehören neben Deutschland und den USA unter anderem Kanada, Großbritannien, Frankreich und Japan.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

USA stellen 327 Millionen US-Dollar Hilfe für Afghanistan bereit. Mit dem Geld sollen humanitäre Organisationen unterstützt sowie Soforthilfen finanziert werden - etwa in Form von Bargeld, Medikamenten und der Bereitstellung von Unterkünften. Auch geflüchtete Afghanen in den Nachbarländern sollen von den Hilfen profitieren. Seit der Machtübernahme der Taliban im August 2021 haben die USA damit den Angaben zufolge 1,1 Milliarden US-Dollar für humanitäre Hilfe in der Region bereitgestellt. WASHINGTON - Angesichts einer humanitären Krise in Afghanistan haben die USA zusätzliche Hilfen von fast 327 Millionen US-Dollar (332 Millionen Euro) angekündigt. (Wirtschaft, 23.09.2022 - 21:33) weiterlesen...

Erneuter 'Artemis'-Startversuch am Dienstag - düstere Wetterprognose. Aufgrund eines herannahenden Wirbelsturms liege die Chance darauf, dass die Wetterbedingungen einen Start zuließen, derzeit bei nur 20 Prozent, teilte die Nasa bei einer Pressekonferenz am Freitagabend mit. CAPE CANAVERAL - Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will vorerst an einem weiteren Startversuch am Dienstag für die problemgeplagte Mondmission "Artemis" festhalten - allerdings könnte das Wetter eine weitere Verschiebung notwendig machen. (Boerse, 23.09.2022 - 21:21) weiterlesen...

Monopolkommission: Uniper-Verstaatlichung keine langfristige Lösung. Angesichts der allgemeinen Lage sei die Verstaatlichung zwar "politisch nachvollziehbar", sagte der Vorsitzende der Monopolkommission, Jürgen Kühling, der "Süddeutschen Zeitung" (Wochenendausgabe). Doch er warnte davor, dass der Schritt keine langfristige Lösung sein dürfe. "Wir müssen dann wieder zurück zum Wettbewerb kommen. BERLIN - Ein Beratergremium der Bundesregierung sieht in der geplanten Verstaatlichung des Gasimporteurs Uniper auf Dauer eine Gefahr für den Wettbewerb. (Boerse, 23.09.2022 - 20:20) weiterlesen...

G7 verurteilen russische Scheinreferenden und Teilmobilisierung. Zudem drückten sie ihr Bedauern über die Teilmobilisierung der Streitkräfte in Russland aus. Die Scheinreferenden dienten als "falscher Vorwand", um den Status von souveränem ukrainischem Territorium zu verändern, das russischer Aggression zum Opfer gefallen sei, erklärten sie am Freitag. "Diese Aktionen sind ein klarer Bruch der Charta der Vereinten Nationen und des internationalen Rechts", hieß es weiter. BERLIN - Die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden demokratischen Wirtschaftsmächte (G7) haben die Scheinreferenden in den russisch besetzten Gebieten in der Ukraine aufs Schärfste verurteilt. (Wirtschaft, 23.09.2022 - 20:15) weiterlesen...

Amerikanische IT-Firmen sollen Internetzugang im Iran verbessern. Amerikanischen IT-Firmen sei es künftig erlaubt, ihre Geschäftstätigkeit im Iran auszuweiten, teilte das Finanzministerium am Freitag in Washington mit. Dafür seien bestehende Beschränkungen teilweise aufgehoben worden. Eine aktualisierte Genehmigung ermöglicht es den Firmen demnach, im Iran wieder mehr Online-Dienste anzubieten - darunter zum Beispiel Soziale Medien, Videokonferenzsoftware und Cloud-Dienste. WASHINGTON - Die US-Regierung will den Menschen im Iran besseren Zugang zum Internet und zu unabhängigen Nachrichten ermöglichen. (Boerse, 23.09.2022 - 19:37) weiterlesen...

'SZ': Bahn informierte Ministerium 2020 über Problem bei Münchner Stammstrecke. MÜNCHEN - Nicht nur höhere Kosten beim Bau der zweiten Münchner S-Bahn-Stammstrecke, sondern auch eine Bauzeitverlängerung um Jahre hat sich einem Medienbericht zufolge bereits 2020 abgezeichnet. Die Deutsche Bahn habe dem bayerischen Verkehrsministerium bei einem Gespräch am 25. September 2020 auf 32 Seiten präsentiert, wie schlecht es um das Projekt stehe, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Samstag). Es drohe eine Verzögerung um sechs Jahre bis 2034; die Bahn habe Gegenmaßnahmen empfohlen. 'SZ': Bahn informierte Ministerium 2020 über Problem bei Münchner Stammstrecke (Boerse, 23.09.2022 - 19:24) weiterlesen...