Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Haushalt, Steuern

MÜNCHEN - Studenten dürfen ihre Ausbildung nicht von der Steuer absetzen.

23.07.2020 - 15:28:23

Bundesfinanzhof: Studium nicht von der Steuer absetzbar. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) in einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil entschieden - wider Willen des höchsten deutschen Finanzgerichts. Damit ist 13 Jahre nach Beginn des Rechtsstreits mit dem Finanzamt ein Streit um gut 5000 Euro entschieden. Die Bedeutung des Urteils geht jedoch darüber weit hinaus: Der BFH hat nun zahlreiche ähnliche Revisionsfälle eingestellt. Dabei ging es nicht nur um die Kosten eines Studiums, sondern auch um die Pilotenausbildung.

Klägerin war eine Frau aus Nordrhein-Westfalen, die von 2003 bis 2006 Psychologie studiert hatte. Im Streit mit dem Finanzamt ging es um das Jahr 2006, als sie nur 823 Euro verdient, aber wesentlich mehr für ihr Studium ausgegeben hatte. Deshalb wollte die Studentin ihr Einkommensminus von 5397 Euro als Werbungskosten absetzen. Damit hätte sie diese Summe später nach dem Antritt ihrer ersten Stelle vom Einkommen abziehen lassen können.

In der ersten Instanz verlor das Finanzamt, und auch der Bundesfinanzhof wollte der Klägerin ursprünglich Recht geben. Der VI. Senat holte jedoch die Meinung des Bundesverfassungsgerichts ein, das die entsprechende Vorschrift im Einkommensteuergesetz für rechtens erklärte. Das Urteil vom 20. Februar bezieht sich ausdrücklich nur auf die Kosten einer Erstausbildung, die nicht im Rahmen des Berufs stattfindet.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

KORREKTUR: Weniger als drei von vier Anträgen auf E-Auto-Prämie genehmigt. (Im letzten Satz wurde klargestellt, dass von den bisherigen Förderanträgen rpt Förderanträgen 85 782 auf Plug-in-Hybride entfallen.) KORREKTUR: Weniger als drei von vier Anträgen auf E-Auto-Prämie genehmigt (Boerse, 14.08.2020 - 15:29) weiterlesen...

ROUNDUP/Kaufprämie für E-Autos: Bisher drei Viertel der Anträge genehmigt. 174 023 der 234 805 bis Ende Juli gestellten Anträge seien positiv beschieden worden, teilte die Bundesregierung auf Anfrage der FDP-Fraktion mit. BERLIN - Etwa drei Viertel der Anträge auf die Kaufprämie für Autos mit Elektro-Antrieb sind bislang genehmigt worden. (Boerse, 14.08.2020 - 15:02) weiterlesen...

Unionsfraktionschef: Scholz muss bei Stopp der Verschuldung liefern. "Die Haushalte müssen so schnell wie möglich wieder ohne Neuverschuldung funktionieren. Das ist eine Frage der Generationengerechtigkeit", sagte Brinkhaus der Deutschen Presse-Agentur am Freitag auf Anfrage. "Und das wird eine der großen politischen Auseinandersetzungen im Herbst werden. Denn da muss Olaf Scholz liefern", erklärte er mit Blick auf den SPD-Kanzlerkandidaten. Zugleich lobte Brinkhaus die Hilfen des Bundes in der Corona-Krise. BERLIN - Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus fordert von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) mit Blick auf teure Corona-Hilfen des Bundes eine schnellstmögliche Abkehr von neuen Schulden. (Wirtschaft, 14.08.2020 - 14:58) weiterlesen...

Corona macht Finanzämtern Arbeit. Deshalb werde es "sicher zu Verzögerungen beim Erlass der Steuerbescheide kommen", sagte der Verbandsvorsitzende Thomas Eigenthaler dem Magazin "Focus". Grund für die vielen Steuererklärungen ist indirekt die Corona-Krise. Denn alle Beschäftigten in Kurzarbeit müssen im Folgejahr eine Steuererklärung abgeben. BERLIN - Die Finanzämter werden nach einer Schätzung der Deutschen Steuergewerkschaft im kommenden Jahr bis zu drei Millionen zusätzliche Steuererklärungen bearbeiten müssen. (Wirtschaft, 14.08.2020 - 13:12) weiterlesen...

Bund: 40 Millionen Euro aus Konjunkturpaket für bessere Bahnhöfe. Das Geld soll vor allem kleinen Handwerksunternehmen zugute kommen, die mit der Renovierung der Bahnstationen beauftragt werden. "Gewinner sind unser Mittelstand und die Bahnkunden", teilte Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) am Freitag mit. Der Infrastrukturvorstand der Deutschen Bahn, Ronald Pofalla, betonte: "Die Handwerksbetriebe können sofort loslegen." Demnach sollen an den Bahnhöfen komfortablere Wartebereiche, mehr barrierefreie Zugänge und neue Informationssysteme entstehen. BERLIN - Mit rund 40 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket will der Bund knapp 170 Bahnhöfe in ganz Deutschland auffrischen lassen. (Boerse, 14.08.2020 - 11:33) weiterlesen...

WDH: Weniger als drei von vier Anträgen auf E-Auto-Prämie genehmigt (Tippfehler im zweiten Satz berichtigt) (Boerse, 14.08.2020 - 07:15) weiterlesen...