Deutschland, Volkswirtschaft

MÜNCHEN - Mit einer internationalen Razzia ist die Polizei gegen mutmaßliche Geldfälscher vorgegangen.

07.12.2018 - 16:18:24

Schlag gegen Geldfälscher - Durchsuchungen in allen Bundesländern. In Deutschland waren in dieser Woche 900 Polizisten an fast 180 Durchsuchungen in allen Bundesländern beteiligt. Gegen 160 Verdächtige werde bundesweit ermittelt, teilte das Bayerische Landeskriminalamt am Freitag in München mit. Die Beamten stellten Falschgeld, Drogen und Waffen sicher. Gegen einen 53-Jährigen wurde Haftbefehl wegen Verdachts der Geldfälschung erlassen. Er war von der Kripo in Regensburg festgenommen worden.

Die meisten Durchsuchungen gab es in Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Bayern und Baden-Württemberg. Ausgangspunkt für die Ermittlungen war eine Falschgelddruckerei in Leoben (Österreich). Ein 32-Jähriger produzierte dort 10-, 20- und 50-Euro-Falschnoten und verkaufte diese im sogenannten Darknet, einem verborgenen Teil des Internets. So sollen die Blüten europaweit in Umlauf gebracht worden sein. Der Mann muss sich zurzeit in Österreich vor Gericht verantworten.

Die Federführung der Aktionen in 13 Staaten gleichzeitig hatte die europäische Polizeibehörde Europol. Die Zentralstelle Cybercrime bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg und die Falschgeldzentralstelle des LKA in Bayern haben die Maßnahmen in Deutschland koordiniert.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Anzeichen auf Misstrauensantrag gegen Theresa May mehren sich. BBC-Reporterin Laura Kuenssberg zufolge bestätigten mehrere Quellen in Mays Konservativer Partei und auch ein Regierungsmitglied am Dienstagabend, dass die erforderliche Zahl von 48 Briefen eingegangen sei. Auch ein Reporter der Nachrichtenwebseite BuzzFeed berichtete unter Berufung auf Regierungsquellen, eine Misstrauensabstimmung stehe kurz bevor. Mays Regierungssitz 10 Downing Street war für eine Anfrage der Deutschen Presse-Agentur zunächst nicht zu erreichen. LONDON - Nach der Absage der Abstimmung über den Brexit-Deal könnte es Gerüchten zufolge schon bald zu einem Misstrauensantrag gegen die britische Premierministerin Theresa May kommen. (Wirtschaft, 11.12.2018 - 23:37) weiterlesen...

Bericht: Mindestens vier Tote in Straßburg. Außerdem habe es mehrere Schwerverletzte gegeben, berichtete der Sender am Dienstagabend. Die Polizei in Straßburg bestätigte diese Angaben auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur nicht. Bisher sprechen die Behörden von zwei Todesopfern. PARIS - Der Anschlag in Straßburg hat nach Informationen des französischen Nachrichtensenders BFMTV mindestens vier Tote gefordert. (Wirtschaft, 11.12.2018 - 23:36) weiterlesen...

Zwei Tote nach Angriff in Straßburg - Terrorhintergrund vermutet (Wirtschaft, 11.12.2018 - 23:05) weiterlesen...

WDH: Trump streitet vor laufenden Kameras mit Demokraten um Grenzmauer (Wiederholung mit berichtigtem Wochentag im ersten Absatz, es muss heißen "Dienstag" rpt. (Wirtschaft, 11.12.2018 - 22:44) weiterlesen...

Bericht: Straßburger Angreifer mutmaßlich radikalisiert. Er sei auf der Sicherheitsakte "Fiche S" geführt worden, einer Liste von Personen, die verdächtigt werden, radikalisiert zu sein, meldete die Agentur am Dienstagabend unter Berufung auf die Präfektur. PARIS - Bei dem Straßburger Angreifer handelt es sich nach Informationen der französischen Nachrichtenagentur AFP um eine Person, die als radikalisiert gilt. (Wirtschaft, 11.12.2018 - 22:41) weiterlesen...

Zwei Tote nach Angriff in Straßburg - Terror-Hintergrund vermutet. Zwei Menschen seien getötet worden, mindestens elf Menschen wurden am Dienstagabend verletzt, der Angreifer sei auf der Flucht, bestätigte die Polizei in Straßburg der Deutschen Presse-Agentur . STRASSBURG - Bei einem Angriff in der Gegend des Straßburger Weihnachtsmarkts geht die Polizei von einem terroristischen Hintergrund aus. (Wirtschaft, 11.12.2018 - 22:28) weiterlesen...