Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Deutschland, Volkswirtschaft

MÜNCHEN - In der Corona-Krise sollen Reiche nach dem Willen des Sozialverbandes VdK zu einer Einmalzahlung verpflichtet werden.

12.08.2020 - 15:37:01

Sozialverband fordert Corona-Abgabe für Reiche. VdK-Präsidentin Verena Bentele forderte am Mittwoch in München eine "einmalige Vermögensabgabe" von reichen Privatpersonen und wohlhabenden Unternehmen. "Der Staat hat hohe Schulden aufgenommen.

Nur Menschen und Betriebe mit großem Vermögen sollen ihrem Vorschlag zufolge herangezogen werden - und es soll ein Freibetrag von einer Million Euro gelten. "Nicht einmal ein Prozent der Bevölkerung wäre von der Vermögensabgabe betroffen. Doch der Effekt wäre enorm, wir sprechen von zusätzlichen Steuereinnahmen im Milliardenbereich", sagte Bentele. Die Corona-Schulden dürften auf keinen Fall zu Kürzungen im Sozialbereich führen. "Das würde die soziale Ungleichheit weiter vorantreiben und den sozialen Frieden gefährden."

Die Linken im Bundestag begrüßten den Vorstoß. "Diese Krise muss der Neustart für eine sozial gerechte Gesellschaft sein - die Forderungen des VdK nach einer einmaligen Vermögensabgabe und vor allem die Stärkung der Sozialversicherungssysteme sind dafür richtige Instrumente", sagte die stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion, Susanne Ferschl.

Kritik gab es dagegen aus der FDP: "Eine wie auch immer geartete Steuererhöhung ist Gift für das Wirtschaftswachstum und das völlig falsche Signal", sagte der Vizechef der FDP-Bundestagsfraktion, Michael Theurer. "Die Union muss eine Neidsteuer verhindern."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Aktien Europa Schluss: Anleger fassen neue Zuversicht. Der EuroStoxx 50 stieg um 0,55 Prozent auf 4802,26 Punkte und der britische FTSE 100 rückte um 1,20 Prozent auf 5899,26 Punkte vor. PARIS/LONDON - Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Mittwoch eine moderate Erholung vom schwachen Wochenauftakt hingelegt. (Boerse, 23.09.2020 - 18:31) weiterlesen...

Aktien Frankfurt Schluss: Erholung wieder dahin FRANKFURT - Schwächelnde US-Börsen haben die Erholung des Dax der mittelgroßen Börsentitel ließ der Schwung am Nachmittag ebenfalls nach, der Index beendete den Handel mit einem Zuwachs von 0,66 Prozent auf 26 775,95 Punkten. (Boerse, 23.09.2020 - 18:14) weiterlesen...

Börse in Frankfurt - DAX: Schlusskurse im XETRA-Handel am 23.09.2020 um 17:55 Uhr Frankfurt/Main - An der Frankfurter Wertpapierbörse wurden im elektronischen Handel (Xetra) am 23.09.2020 um 17:55 Uhr folgende Schlusskurse für die 30 Werte des Deutschen Aktienindex DAX festgestellt. (Sonstige, 23.09.2020 - 18:08) weiterlesen...

Erleichterung in EU und Nato über geplante Gespräche. Er begrüße, dass die diplomatischen Vermittlungsbemühungen Deutschlands zu einer Einigung über Sondierungsgespräche geführt hätten, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Mittwoch in Brüssel. Auch bei den im Bündnis geführten Beratungen zur Reduzierung des Risikos von militärischen Zwischenfällen zwischen der Türkei und Griechenland habe man bereits gute Fortschritte erzielt. BRÜSSEL - In der Nato und in der EU gibt es große Erleichterung, dass sich Griechenland und die Türkei auf die Wiederaufnahme von Gesprächen über eine Beilegung ihres Streits über Seegebiete verständigt haben. (Boerse, 23.09.2020 - 17:56) weiterlesen...

Staatsminister Gove warnt vor Post-Brexit-Staus - mit oder ohne Pakt. Schon im Januar könne es Staus mit 7000 Lastwagen an der Grenze nach Frankreich geben, schrieb Gove in dem Brief, über den britische Medien am Mittwoch berichteten. Im Londoner Unterhaus sollte das Thema am selben Tag debattiert werden. Die Regierung beschreibt die Berechnung als "Worst-Case-Szenario", nicht als Prognose. LONDON/KENT - Der britische Staatsminister Michael Gove hat in einem Schreiben an Handelsverbände vor langen LKW-Staus an der britischen Grenze nach dem Ende der Brexit-Übergangsphase gewarnt. (Wirtschaft, 23.09.2020 - 17:55) weiterlesen...

EU-Kommission setzt bei neuer Asylreform auf rigorose Abschiebungen. Der am Mittwoch in Brüssel präsentierte Vorschlag sieht vor, Länder wie Griechenland und Italien vor allem mit einer starken Unterstützung bei der Rückführung von Menschen ohne Bleiberecht zu entlasten. Zur Aufnahme von Migranten sollen Länder wie Ungarn und Polen demnach nur in absoluten Ausnahmefällen verpflichtet werden. Zugleich will die EU-Kommission, dass alle EU-Staaten in Krisen ihren Beitrag zur gemeinsamen Migrationspolitik leisten. BRÜSSEL - Mit neuen Vorschlägen für eine effiziente Abschiebung abgelehnter Asylbewerber will die EU-Kommission Bewegung in die seit Jahren blockierten Verhandlungen über eine Asylreform bringen. (Wirtschaft, 23.09.2020 - 17:54) weiterlesen...