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Vermischtes, ARD Das Erste

München - Geplante Themen: Iran: Wieviel Tote gab es bei den Unruhen wirklich? Präsident Ruhani hat das subventionierte Benzin auf 60 Liter im Monat rationiert und verteuert.

21.11.2019 - 16:56:24

Weltspiegel - Auslandskorrespondenten berichten am Sonntag, 24. November 2019, um 19:20 Uhr vom BR im Ersten. Wer mehr tanken will, muss sogar das Dreifache bezahlen.

München - Geplante Themen:

Iran: Wieviel Tote gab es bei den Unruhen wirklich? Präsident Ruhani hat das subventionierte Benzin auf 60 Liter im Monat rationiert und verteuert. Wer mehr tanken will, muss sogar das Dreifache bezahlen. Wegen der Benzinpreiserhöhungen kam es zu landesweiten Protesten. Bei Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten soll es nach Angaben staatlich kontrollierter Medien im Iran neun Tote gegeben haben. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International sprach dagegen von über 100 Toten, Augenzeugen gar von mehreren Hundert. Bis auf Weiteres stellte der Nationale Sicherheitsrat das Internet ab, Informationen sind nur schwer zugänglich. Autorin: Natalie Amiri, ARD Teheran

Hongkong: Sonntag - Wahltag und Tag der Abrechnung? Es sind zwar nur Bezirkswahlen. Doch sie sind politisch brisant: Regierung und Pro-Demokratie-Demonstranten stehen sich unversöhnlich gegenüber. Der Hass zwischen Regierungstreuen und Demonstranten nimmt weiter zu. Im Netz zirkulieren Videos von Polizisten, die auf wehrlose Demonstranten einschlagen. Demonstranten sehen dies als Rechtfertigung genauso brutal gegen die Polizei vorzugehen. Wir begleiten einen Kandidaten des Pro-Demokratie Lagers bei seinem Wahlkampf und auf Demonstrationen sowie einen Kandidaten der größten Pro-Peking Partei in seinem Bezirk und bei seiner politischen Arbeit. Autorin: Tamara Anthony, ARD Studio Peking

Libanon Connection: Kokain für Europa

Europa erlebt seit etwa drei Jahren eine Kokainschwemme. Kartelle aus Mittel- und Südamerika bringen immer größere Mengen der Drogen zu den zahlungskräftigen Kunden. Der Schmuggel der Droge bereitet den Banden dabei eher kleinere logistische Probleme. Wesentlich komplizierter ist es, die Gewinne aus den Rauschgiftgeschäften unbemerkt zurück nach Kolumbien, Ecuador und Venezuela zu schaffen. Denn hier hinterlassen die Gelder Spuren: Insbesondere Banktransfers werden immer stärker überwacht. Jahrelang haben Ermittler aus Frankreich, den USA, Italien, Deutschland und den Niederlanden eine Geldwäscher-Bande ausgeforscht, die in ganz Europa Kokain-Gewinne eingesammelt, gewaschen und über den Libanon und Westafrika nach Südamerika transferiert hat. Unter anderem investierten sie in Gebrauchtwagen, Luxus-Uhren und Schmuck, um die Geldflüsse zu verschleiern. Mit Einblicken in Ermittlungsakten verfolgt der "Weltspiegel" die Spur der Bande aus Europa bis nach Benin und in den Libanon. US-Fahnder vermuten hinter diesem Netzwerk gar die Hisbollah, die mit diesem kriminellen Geschäft ihren Kampf gegen Israel finanzieren soll. Autoren: Volkmar Kabisch, Jan Strozyk, Benedikt Strunz / NDR Dazu auch das ARD Radio-Feature 2019 in der ARD Audiothek

Gaza: Eine junge Sängerin kämpft für ein Leben in Freiheit und Frieden Sie hat eine Stimme, die Seelen zum Fliegen bringen kann, und die viele in der strengen islamischen Macho-Gesellschaft im Gaza-Streifen deshalb verstummen lassen wollen. Denn die 27-Jährige Wafaa entspricht in keiner Weise dem von der regierenden Hamas vorgegebenen Frauenbild. Dass sie singt, ist noch die kleinste Provokation. Aber sie tut es sogar auf Englisch. Ihre Kleidung ist westlich, das Kopftuch sitzt hinterm Haaransatz. Außerdem ist sie unverheiratet, lebt aber trotzdem nicht mehr bei den Eltern. Und Wafaa hat den Mut offen auszusprechen, was andere nicht mal zu denken wagen: dass sie sofort aus Gaza abhauen würde, wenn die Ausreise möglich wäre. Das Portrait einer außergewöhnlichen Frau, die mutig für ihren Traum von einem selbstbestimmten Leben in Frieden und Freiheit kämpft. Autorin: Susanne Glass, ARD Tel Aviv

Moderation: Natalie Amiri

Redaktion: Brigitte Abold

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Pressekontakt: Rückfragen an: BR-Pressestelle, E-Mail: presse@br.de

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