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Indikatoren, Deutschland

MÜNCHEN - Die Stimmung in deutschen Unternehmen hat sich im Oktober wegen steigender Corona-Infektionszahlen eingetrübt.

26.10.2020 - 17:07:01

Deutschland: Steigende Infektionszahlen belasten Ifo-Geschäftsklima. Das Ifo-Geschäftsklima fiel gegenüber dem Vormonat um 0,5 Punkte auf 92,7 Punkte, wie das Ifo-Institut am Montag in München mitteilte. Der Rückgang war stärker als erwartet. Analysten hatten mit einem Rückgang auf 93,0 Punkte gerechnet.

MÜNCHEN - Die Stimmung in deutschen Unternehmen hat sich im Oktober wegen steigender Corona-Infektionszahlen eingetrübt. Das Ifo-Geschäftsklima fiel gegenüber dem Vormonat um 0,5 Punkte auf 92,7 Punkte, wie das Ifo-Institut am Montag in München mitteilte. Der Rückgang war stärker als erwartet. Analysten hatten mit einem Rückgang auf 93,0 Punkte gerechnet.

USA: Neubauverkäufe überraschend gefallen

WASHINGTON - In den USA ist der Zahl der Verkäufe neuer Häuser im September überraschend gefallen. Damit wurde eine starke Erholungsphase nach dem Corona-Einbruch zunächst unterbrochen. Die Neubauverkäufe fielen im September gegenüber dem Vormonat um 3,5 Prozent, wie das Handelsministerium am Montag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt hingegen mit einem Anstieg um 1,4 Prozent gerechnet.

ROUNDUP/Bundesbank: Negativzinsen für Banken in Summe bisher kein Problem

FRANKFURT - Bei der Kreditvergabe könnten Banken nach Einschätzung der Bundesbank infolge der Corona-Krise restriktiver werden. Durch den konjunkturellen Einbruch aufgrund der Pandemie sei "mit einer Eintrübung der Ertragslage der deutschen Banken zu rechnen", schreibt die Notenbank in ihrem Monatsbericht Oktober. Zudem legen die Institute wieder deutlich mehr Geld für mögliche Kreditausfälle zurück.

Bundesbank: Deutsche Wirtschaft erholt sich langsamer

FRANKFURT - Die anschwellende Infektionswelle bremst den Aufstieg der deutschen Wirtschaft aus dem Corona-Tal. "Aus heutiger Perspektive dürfte die deutsche Wirtschaft ihre Erholung im laufenden Vierteljahr zwar fortsetzen, dabei jedoch eine erheblich langsamere Gangart einlegen", schreibt die Deutsche Bundesbank in ihrem Monatsbericht Oktober, der am Montag veröffentlicht wurde. "Das Vorkrisenniveau dürfte auch zum Jahresende noch deutlich unterschritten werden."

ROUNDUP 2: Europa kämpft gegen Corona - Neue Auflagen in mehreren Ländern

PARIS - Im Kampf gegen die zweite Corona-Welle sind am Montag vielerorts in Europa neue Auflagen in Kraft getreten, so etwa in Italien, Dänemark, der Slowakei und in der belgischen Hauptstadt Brüssel. Viele Regierungen setzen auf nächtliche Ausgangssperren und weitere Kontaktbeschränkungen, um einen kompletten Lockdown der Länder zu vermeiden.

ROUNDUP 2/Wut auf Macron: Kritik an Frankreich wegen Mohammed-Karikaturen

KAIRO/ANKARA/PARIS - Aufrufe zum Boykott und verbale Angriffe auf Frankreichs Staatschef: Im Streit um Karikaturen des Propheten Mohammed hat der französische Präsident Emmanuel Macron den Zorn aus Teilen der muslimischen Welt auf sich gezogen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sprach von einer Lynchkampagne gegen Muslime in Europa und rief zum Boykott französischer Waren auf. Pakistan und mehrere arabische Regierungen kritisierten Macrons Verteidigung von Karikaturen im Rahmen der Meinungsfreiheit.

Brexit-Umfrage: Deutsch-britische Wirtschaft weniger pessimistisch

LONDON - Zwei Monate vor dem Ende der Brexit-Übergangsphase ist der Pessimismus der deutsch-britischen Unternehmen etwas zurückgegangen. Das ergab eine am Montag veröffentlichte Umfrage der Deutsch-Britischen Industrie- und Handelskammer in London.

'HB': Bundesregierung will Wachstumsprognose leicht anheben

BERLIN - Die Bundesregierung will ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr einem Medienbericht zufolge trotz der hohen Corona-Neuinfektionszahlen leicht anheben. Wie das "Handelsblatt" am Montag unter Berufung auf Regierungskreise berichtete, erwartet das Wirtschaftsministerium in der neuen Herbstprognose einen Einbruch des Bruttoinlandsprodukts von 5,5 Prozent. Anfang September hatte das Haus von Minister Peter Altmaier (CDU) ein Minus von 5,8 Prozent vorhergesagt. Ende April war noch mit einem Einbruch des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Deutschland von 6,3 Prozent gerechnet worden.

OECD-Chef fordert Länder zur Zusammenarbeit auf

PARIS - Der Chef der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Ángel Gurría, hat die Industrieländer in der Corona-Krise zur stärkeren Zusammenarbeit aufgefordert. Zwar hätten die OECD-Länder für sich genommen schon zahlreiche Krisenmaßnahmen ergriffen und hohe Investitionen in Zukunftsbereiche wie Digitalisierung oder umweltfreundliche "grüne" Projekte angekündigt. Dies sei aber nicht genug, sagte Gurría am Montag zur Eröffnung einer mehrtägigen Diskussionsrunde hochrangiger Politiker. Es sei eine multilaterale Antwort erforderlich.

Erdogan ruft Menschen in Türkei zu Boykott französischer Marken auf

ISTANBUL - In der Auseinandersetzung mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan seine Landsleute zum Boykott französischer Produkte aufgerufen. "Von hier aus appelliere ich nun an mein Volk. Beachtet französische Marken bloß nicht, kauft sie nicht", sagte Erdogan am Montag.

Französischer Wirtschaftsverband: Geben der Erpressung nicht nach

PARIS - Der größte französische Wirtschaftsverband Medef hat sich angesichts von Boykott-Aufrufen gegen Produkte aus Frankreich in mehreren arabischen Ländern hinter die Regierung in Paris gestellt. Es komme nicht in Frage, der Erpressung nachzugeben, sagte Medef-Chef Geoffroy Roux de Bézieux dem Fernsehsender BFMTV am Montag. "Es gebe Zeiten, in welchen wir Prinzipien vor die Möglichkeit, unser Geschäft auszubauen, stellen müssen."

ROUNDUP: China will weniger abhängig von der Welt sein - Fünf-Jahres-Plan

PEKING - Wegen der Spannungen mit den USA und dem globalen Wirtschaftsabschwung durch die Corona-Pandemie will sich China unabhängiger vom Rest der Welt machen. Die Führungselite der Kommunistischen Partei begann am Montag in Peking viertägige Beratungen über den neuen Fünf-Jahres-Plan, der die Selbstständigkeit der zweitgrößten Volkswirtschaft der Erde stärken soll. Die seit langem bedeutendste Neuausrichtung umschrieb Staats- und Parteichef Xi Jinping mit dem Schlagwort der "dualen Kreisläufe".

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

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Weg frei für verlängerte Sonderregeln beim Kurzarbeitergeld. Auch im nächsten Jahr sollen Beschäftigte, die länger als drei Monate auf Kurzarbeit sind, ein erhöhtes Kurzarbeitergeld bekommen. Demnach gibt es weiterhin ab dem vierten Bezugsmonat statt wie üblich 60 Prozent des Lohns, 70 Prozent - Berufstätige mit Kindern erhalten 77 statt 67 Prozent. Ab dem siebten Monat Kurzarbeit werden weiterhin 80 beziehungsweise 87 Prozent des Lohns gezahlt. Profitieren sollen davon alle Beschäftigten, die bis Ende März 2021 in Kurzarbeit geschickt werden. Minijobs bis 450 Euro bleiben zudem bis Ende 2021 generell anrechnungsfrei. BERLIN - Nach dem Bundestag hat am Freitag auch der Bundesrat den Weg frei gemacht für eine Verlängerung von Corona-Sonderregeln beim Kurzarbeitergeld. (Wirtschaft, 27.11.2020 - 12:11) weiterlesen...

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