Indikatoren, Deutschland

MÜNCHEN - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich zu Jahresbeginn überraschend verbessert.

25.01.2022 - 10:17:27

Deutschland: Ifo-Geschäftsklima hellt sich überraschend auf. Das Ifo-Geschäftsklima, Deutschlands wichtigstes Konjunkturbarometer, stieg von Dezember auf Januar um 0,9 Punkte auf 95,7 Zähler, wie das Ifo-Institut am Dienstag in München mitteilte. Es ist die erste Aufhellung seit Mitte vergangenen Jahres. Analysten hatten dagegen mit einer erneuten Eintrübung gerechnet.

"Die deutsche Wirtschaft startet mit einem Hoffnungsschimmer ins neue Jahr", kommentierte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Zwar bewerten die befragten Unternehmen die aktuelle Lage etwas schlechter als im Vormonat. Die Erwartungen für das kommende halbe Jahr stiegen jedoch deutlich an. Trotz der aktuellen Omikron-Welle hellte sich das Geschäftsklima in allen betrachteten Branchen auf.

@ dpa.de

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Großbritannien: Wirtschaftsstimmung trübt sich deutlich stärker ein als erwartet. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global gab gegenüber dem Vormonat um 6,4 Punkte auf 51,8 Punkte nach, wie die Marktforscher am Dienstag in London laut einer ersten Schätzung mitteilten. Volkswirte hatten im Schnitt nur mit einem Rückgang 56,5 Punkte gerechnet. Werte von über 50 Punkten deuten auf ein wirtschaftliches Wachstum hin. LONDON - Die Stimmung in der britischen Wirtschaft hat sich im Mai deutlich stärker eingetrübt als erwartet. (Wirtschaft, 24.05.2022 - 11:08) weiterlesen...

Euroraum: Unternehmensstimmung trübt sich ein. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global (ehemals IHS Markit) fiel zum Vormonat um 0,9 Punkte auf 54,9 Punkte, wie die Marktforscher am Dienstag in London nach einer ersten Umfragerunde mitteilten. Analysten hatten im Schnitt mit einer Eintrübung gerechnet, aber nur auf 55,1 Punkte. LONDON - Die Unternehmensstimmung im Euroraum hat sich im Mai von hohem Niveau eingetrübt. (Wirtschaft, 24.05.2022 - 10:43) weiterlesen...

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Stimmung in der Exportindustrie weniger pessimistisch. Der Index des Münchner Ifo-Instituts für die Exportwartungen ist im Mai auf 4,5 Punkte gestiegen, nach 3,0 Punkten im April, wie das Ifo am Dienstag mitteilte. Die unter anhaltenden Lieferproblemen leidende deutsche Industrie bleibe aber vorsichtig. Nach zuletzt sehr pessimistischen Aussichten hätten sich die Exportaussichten in der Autoindustrie erholt, doch rechneten die Hersteller im Moment mit keinen größeren Zuwächsen bei den Auslandsumsätzen. Im Maschinenbau herrscht laut Ifo "vorsichtiger Optimismus" mit Blick auf das Auslandsgeschäft. MÜNCHEN - Die deutsche Exportindustrie rechnet wieder mit etwas besseren Geschäften. (Boerse, 24.05.2022 - 08:21) weiterlesen...

UN-Bericht: Negativer globaler Beschäftigungstrend im ersten Quartal. Die Zahl der weltweiten Arbeitsstunden habe in den drei ersten Monaten des Jahres 3,8 Prozent niedriger gelegen als vor der Pandemie im letzten Quartal des Jahres 2019, berichtete die UN-Organisation am Montag in Genf. Im Januar habe der Wert noch 2,4 Prozent unter dem Vor-Krisenniveau gelegen. GENF - Die Erholung des globalen Arbeitsmarktes ist laut der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) im ersten Quartal von einer Abwärtsbewegung abgelöst worden. (Wirtschaft, 23.05.2022 - 16:49) weiterlesen...

IWF: Ukraine-Krieg und Lieferkettenproblem dämpften Erholung in Deutschland. Gleichzeitig sorgen die hohen Energiepreise für einen Anstieg der Inflationsraten auf die höchsten Stände seit Jahrzehnten, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Bericht des Währungsfonds. Es wird erwartet, dass die Erholung erst im Jahr 2023 etwas an Fahrt gewinnen werde, falls die Energieversorgung gesichert bleibe, Versorgungsengpässe sich auflösten und neue, durch Corona bedingte Beschränkungen vermieden würden. WASHINGTON - Der Krieg in der Ukraine und die Unterbrechungen der globalen Lieferketten verlangsamen nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) die wirtschaftliche Erholung Deutschlands vom Einbruch in der Corona-Pandemie. (Boerse, 23.05.2022 - 14:03) weiterlesen...