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Indikatoren, Deutschland

MÜNCHEN - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im September erneut verschlechtert.

24.09.2021 - 17:08:02

Deutschland: Ifo-Geschäftsklima fällt drittes Mal in Folge. Das Ifo-Geschäftsklima, Deutschlands wichtigstes Konjunkturbarometer, fiel gegenüber dem Vormonat um 0,8 Punkte auf 98,8 Zähler, wie das Ifo-Institut am Freitag in München mitteilte. Es ist der dritte Rückgang in Folge, was Experten für gewöhnlich als konjunkturellen Wendepunkt deuten. Analysten hatten mit einem etwas geringeren Rückgang auf 99,0 Punkte gerechnet.

MÜNCHEN - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im September erneut verschlechtert. Das Ifo-Geschäftsklima, Deutschlands wichtigstes Konjunkturbarometer, fiel gegenüber dem Vormonat um 0,8 Punkte auf 98,8 Zähler, wie das Ifo-Institut am Freitag in München mitteilte. Es ist der dritte Rückgang in Folge, was Experten für gewöhnlich als konjunkturellen Wendepunkt deuten. Analysten hatten mit einem etwas geringeren Rückgang auf 99,0 Punkte gerechnet.

USA: Neubauverkäufe steigen stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA sind die Verkäufe neuer Häuser stärker als erwartet gestiegen. Die Neubauverkäufe legten im August im Monatsvergleich um 1,5 Prozent zu, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt nur mit einem Anstieg um 1,0 Prozent gerechnet. Zudem ist der Anstieg im Vormonat deutlich höher als zunächst ermittelt. Das Ministerium revidierte den Zuwachs von 1,0 auf 6,4 Prozent.

Belgien: Geschäftsklima gibt deutlich nach

BRÜSSEL - Die Stimmung der belgischen Unternehmen hat sich im September stärker als erwartet verschlechtert. Das Geschäftsklima sank im Vergleich zum Vormonat um 3,6 Punkte auf 4,0 Punkte, wie die belgische Notenbank (BNB) am Freitag in Brüssel mitteilte. Es ist der zweite Rückgang in Folge. Noch im Juli hatte der Indikator mit 10,1 Punkten den höchsten Stand seit Einführung des Indikators in seiner aktuellen Zusammensetzung im Jahr 1980 erreicht.

ROUNDUP 2: Corona-Zahlen rückläufig - Ministerium sieht noch keine Entwarnung

BERLIN - Der rückläufige Trend bei den Corona-Zahlen hält vorerst an. Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Neuinfektionen sank erneut - auf 62,5 (Vortag: 63,1; Vorwoche: 74,7), wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) von Freitag hervorgeht. Niedriger war der Wert zuletzt vor etwa einem Monat. Binnen eines Tages meldeten die Gesundheitsämter dem RKI 9727 Corona-Neuinfektionen und damit knapp 1300 weniger als vor einer Woche.

Bund plant Milliarden-Finanzspritze für die Pflegeversicherung

BERLIN - Der Bund muss der Pflegeversicherung kurzfristig eine Finanzspritze von einer Milliarde Euro geben. Grund dafür sei, dass "unvorhergesehene pandemiebedingte Mehraufwendungen" nicht voll im Rahmen des geltenden Beitragssatzes bis Jahresende finanziert werden könnten, heißt es in einem Schreiben des Finanzministeriums an den Haushaltsausschuss des Bundestags. Zuerst berichteten das Nachrichtenportal "ThePioneer" und die "Bild"-Zeitung darüber.

Digitalwährungen unter Druck - China: Kryptohandel ist illegal

PEKING/FRANKFURT - Viele Digitalwährungen wie Bitcoin sind am Freitag unter erheblichen Druck geraten. Auslöser war eine Mitteilung der chinesischen Zentralbank, die sich abermals kritisch zu den neuartigen Internetdevisen äußerte. Alle Transaktionen in Verbindung mit Kryptowährungen seien illegal, heißt es in einer Mitteilung der People's Bank of China. Nicht erlaubt seien auch ausländische Onlinedienste, die Chinesen den Zugriff auf Digitalwährungen ermöglichten.

Lagarde: Direkte Evergrande-Belastungen für Europa wären begrenzt

FRANKFURT - Europas Währungshüter halten die Auswirkungen der Krise des chinesischen Immobiliengiganten Evergrande für Europa derzeit für begrenzt. "Im Moment sehen wir das auf China konzentriert", sagte die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit dem US-TV-Sender CNBC. "Für Europa kann ich sagen, dass es nur begrenzt direkt betroffen ist."

Mehr Aufträge für die Baubranche im Juli

WIESBADEN - Die deutsche Baubranche hat auch im Juli ein Auftragsplus verbucht. Das Bauhauptgewerbe erhielt Aufträge im Wert von rund 7,9 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Wegen der gestiegenen Baupreise waren das nominal (nicht preisbereinigt) 4,9 Prozent mehr als im Juli 2020 und damit der höchste jemals gemessene Wert an Neuaufträgen in einem Juli in Deutschland. In den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres stiegen die Auftragseingänge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nominal um 4,8 Prozent.

Stärkster Preisanstieg bei Wohnimmobilien seit mehr als zehn Jahren

WIESBADEN - Der Preisanstieg bei Wohnimmobilien hat sich beschleunigt. Nach vorläufigen Auswertungen des Statistischen Bundesamtes lag der sogenannte Häuserpreisindex im zweiten Quartal um 10,9 Prozent über dem Wert des Vorjahresquartals. Es war der stärkste Anstieg seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2000, wie die Wiesbadener Behörde am Freitag mitteilte. Im ersten Vierteljahr des laufenden Jahres waren die Kaufpreise für Wohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäuser innerhalb eines Jahres nach jüngsten Berechnungen durchschnittlich noch um 8,9 Prozent gestiegen.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

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