Getränke, Regierungen

MÜNCHEN - Die Stadt München verschärft die Corona-Regeln für die Außengastronomie.

29.11.2021 - 14:51:29

München weitet 2G-Regel auf Außengastronomie aus. Ab Mittwoch gelte auch hier die 2G-Regelung und damit die gleiche Vorgabe wie drinnen, teilte die Stadt am Montag mit. Zutritt haben dann nur noch Geimpfte und Genesene sowie Kinder bis zu einem Alter von 12 Jahren und 3 Monaten. Speisen und Getränke dürfen nur am Sitzplatz verzehrt werden. Und wer nicht sitze, müsse eine FFP2-Maske tragen. "Stehplätze gibt es nicht", stellte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) klar.

Die Stadt reagiert auf Vorkommnisse in den vergangenen Tagen, bei denen sich viele Menschen rund um einzelne Lokale versammelt hatten. "Auswüchse, wie wir sie dieses Wochenende leider an verschiedenen Stellen in der Stadt beobachten mussten, dürfen sich nicht wiederholen", stellte Reiter klar.

Die Stadt beruft sich auf die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Freistaats, die diesen Spielraum ermögliche. Aus Sicht des Gesundheitsreferats sei dieser Schritt zum Infektionsschutz erforderlich, geeignet und angemessen.

Reiter begrüßt den Betrieb von Schanigärten und Freischankflächen. "Das darf aber nicht dazu führen, dass sich hieraus Infektionsherde ergeben. Die Inzidenz unter den Ungeimpften geht Richtung 1 800. Weil man am Sitzplatz ja keine Maske aufhat, ist es nicht nur sinnvoll, sondern wegen dieser aktuell hohen Inzidenz auch zwingend, dass anders als bisher auch in der Außengastronomie 2G gelten muss." Ob die Wirte diese Regeln einhalten, will die Stadt mit der Polizei in ganz München intensiv kontrollieren.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

1,2 Millionen Todesfälle infolge von Antibiotika-Resistenzen 2019. Bei fast fünf Millionen Todesfällen war eine solche Infektion demnach mindestens mitverantwortlich für den Tod, berichtet eine internationale Experten-Gruppe im Fachmagazin "The Lancet". Antibiotika-Resistenzen gehörten so gesehen zu den häufigsten Todesursachen weltweit. SEATTLE - Mehr als 1,2 Millionen Menschen auf der Welt starben 2019 einer Schätzung zufolge unmittelbar an einer Infektion mit einem Antibiotika-resistenten Erreger. (Boerse, 20.01.2022 - 01:35) weiterlesen...

Biden will großes Sozial- und Klimapaket scheibchenweise durchsetzen. Vor den Kongresswahlen im November könnten zum Beispiel Teile zur Förderung von Elektromobilität und für Energie und Klimaschutz beschlossen werden, sagte Biden am Mittwoch im Weißen Haus. Die Maßnahmen hätten ein Volumen von rund 500 Milliarden US-Dollar (440 Milliarden Euro). Der Demokrat fügte hinzu, auch parteiinterne Gegner des Pakets wie Senator Joe Manchin unterstützten Teile davon wie etwa einen Ausbau der frühkindlichen Bildung. WASHINGTON - US-Präsident Joe Biden hat sich zuversichtlich gezeigt, Teile des vor Weihnachten im Senat blockierten massiven Investitionspakets für Soziales und Klimaschutz doch noch durchsetzen zu können. (Wirtschaft, 19.01.2022 - 23:22) weiterlesen...

Biden verbreitet im Kampf gegen die Corona-Pandemie Zuversicht. Noch sei es nicht so weit, aber die USA bewegten sich auf den Zeitpunkt zu, ab dem Corona den Alltag der Menschen nicht mehr stören und kein Grund für eine Krise mehr sein werde, sagte Biden am Mittwoch im Weißen Haus. Seit seinem Amtsantritt vor einem Jahr habe sich die Lage dramatisch verbessert, betonte Biden. Inzwischen gebe es ausreichend Impfungen und Medikamente, um die Pandemie einzudämmen. "Wir haben enorme Fortschritte gemacht", sagte Biden. WASHINGTON - US-Präsident Joe Biden hat sich im Ringen um die Eindämmung der Corona-Pandemie zuversichtlich gezeigt. (Wirtschaft, 19.01.2022 - 22:47) weiterlesen...

Bundesnetzagentur: Verbraucherschützer Müller soll neuer Chef werden. Das bestätigte der Vorsitzende des Beirates der Behörde, der niedersächsische Umwelt- und Energieminister Olaf Lies (SPD), am Mittwochabend der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte das "Handelsblatt" darüber berichtet. Die "Rheinische Post" hatte gemeldet, Müller sei für den Posten im Gespräch. BERLIN/BONN - Klaus Müller, Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands, soll neuer Chef der Bundesnetzagentur werden. (Boerse, 19.01.2022 - 22:29) weiterlesen...

Biden verteidigt Regierungsbilanz nach einem Jahr im Amt. Biden sprach am Mittwoch bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus von einem Jahr der Herausforderungen, aber auch der "enormen Fortschritte". Der US-Präsident verwies unter anderem auf die Zunahme der Impfrate seit seinem Amtsantritt vor einem Jahr und auf wirtschaftliche Erfolge. So seien in seiner Regierungszeit sechs Millionen neue Jobs geschaffen worden. Arbeitslosigkeit und Armut hätten abgenommen, Gehälter hätten dagegen zugelegt. WASHINGTON - Ein Jahr nach seinem Amtsantritt hat US-Präsident Joe Biden die Bilanz seiner Regierung gegen Kritik verteidigt. (Wirtschaft, 19.01.2022 - 22:28) weiterlesen...

Ukraine/Selenskyj: Risiken eines Angriffs sind nicht größer geworden. "Die Risiken bestehen nicht erst seit einem Tag, und sie sind nicht größer geworden", sagte er am Mittwochabend in einer Ansprache. "Größer ist nur der Rummel um sie geworden." Habe es denn nicht schon 2014 einen Einmarsch gegeben, fragte Selenskyj und spielte damit auf die Einverleibung der ukrainischen Halbinsel Krim durch Russland an. KIEW - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich zurückhaltend zu der Gefahr eines Einmarsches Russlands in sein Land geäußert. (Wirtschaft, 19.01.2022 - 20:29) weiterlesen...