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Immobilien, Produktion

MÜNCHEN - Die Mieten in Deutschlands am dichtesten besiedelter Stadt sind trotz Corona weiter gestiegen: In München seien für eine gute Neubauwohnung jetzt durchschnittlich 20 Euro je Quadratmeter zu zahlen, sagte Professor Stephan Kippes, Leiter der Marktforschung beim Immobilienverband Deutschland - IVD Süd, am Donnerstag.

17.12.2020 - 12:49:30

Mieten: München reißt die 20-Euro-Marke. Die Münchner müssten im Durchschnitt 30 Prozent ihres Haushaltseinkommens für Wohnkosten ausgeben. Bei den Baugenehmigungen und Fertigstellungen in der Landeshauptstadt gebe es seit Jahren "eine ganz schaurige rote Trendlinie nach unten".

Allerdings erwarten die Immobilienexperten demnächst "einen gewissen Dämpfer". Das liegt zum einen an der Rezession und steigender Arbeitslosigkeit, zum anderen am Trend zum Homeoffice. Das Homeoffice erlaube viel größere Entfernungen für Pendler: "Wenn ich nur einmal pro Woche nach München muss, hab ich zum Wohnen fast den Rest Bayerns zur Verfügung", erklärte Kippes. Das sei ein Hoffnungsschimmer für ländliche Regionen, die mit Abwanderung kämpften, während "München überkocht".

Im bayerischen Durchschnitt sind die Mieten für Wohnungen und Häuser seit dem Frühjahr um 3 Prozent gestiegen. Eine gute Bestandswohnung ist in München für 17,40 Euro pro Quadratmeter zu haben, in Augsburg, Nürnberg und Würzburg für gut 10 Euro, in Ingolstadt sowie in Fürth, Bayreuth, Bamberg und Schweinfurt meist schon darunter. Bundesweit sind in Großstädten im Schnitt 12,40 Euro fällig.

In Ingolstadt seien die Mieten weiter auf Talfahrt. "Hauptgrund ist der Einstellungsstopp bei Audi", sagte IVD-Marktforscher Michael Specht. Privatvermieter verlangten zwar noch Preise, die inzwischen unrealistisch seien, suchten aber lange. Die Mieten "werden noch deutlich runtergehen", sagte er. "Das Hochpreissegment ist komplett weggefallen."

Auch in Nürnberg hätten Mieter jetzt viel mehr Auswahl. "Die Zahl der Besichtigungen bis zum Abschluss steigt, die Vermarktungszeiten werden länger", sagte IVD-Experte Markus Kestler.

@ dpa.de

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