Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

MÜNCHEN - Die Kurzarbeit in der Corona-Krise trifft Bayern nach Erhebungen des Ifo-Instituts am härtesten.

22.06.2020 - 09:57:24

Bayern am stärksten von Kurzarbeit betroffen. Dort waren im Mai 26 Prozent der Sozialversicherungspflichtigen in Kurzarbeit, wie aus einer am Montag veröffentlichten Schätzung der Münchner Ökonomen hervorgeht. Insgesamt kommen die Wirtschaftsforscher für Bayern auf rund 1,47 Millionen Kurzarbeiter - auch absolut erreicht der Freistaat damit den höchsten Wert im Ländervergleich und kommt auf minimal mehr Kurzarbeiter als das deutlich bevölkerungsreichere Nordrhein-Westfalen.

"Gerade in den Ländern mit bedeutender Automobil- und Zuliefererindustrie wird besonders viel Kurzarbeit gefahren", sagte Ifo-Experte Sebastian Link. Geht man nach dem Anteil der Kurzarbeiter an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, folgen auf Bayern Baden-Württemberg und die in der Schätzung zusammengefassten Länder Niedersachsen und Bremen mit jeweils 23 Prozent.

Die nächsthöchsten Kurzarbeitsanteile gab es mit jeweils 21 Prozent in Nordrhein-Westfalen, Hessen, den zusammengefassten Ländern Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg Vorpommern, sowie - ebenfalls zusammengefasst - in Berlin und Brandenburg. Dahinter folgte Sachsen mit 19 Prozent. Am Ende rangierten die jeweils zusammengefassten Länder Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie Rheinland-Pfalz und das Saarland mit 17 Prozent.

Insgesamt geht das Ifo-Institut von 7,3 Millionen Kurzarbeitern im Mai aus. Es bezieht sich dabei auf Beschäftigte, die tatsächlich in Kurzarbeit sind. Die Zahl der Beschäftigten, für die grundsätzlich Kurzarbeit angemeldet ist, liegt höher. Die Schätzung beruht auf Daten aus der Konjunkturumfrage des Instituts.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Biden will US-Mittelschicht stärken - 700-Milliarden-Plan. "Wir müssen Arbeit genauso belohnen, wie wir Wohlstand belohnt haben", sagte Biden am Donnerstag bei einer Rede in Dunmore (Pennsylvania) zu seinen Plänen für die Wirtschaft. Er bekräftigte seine Unterstützung für eine Verdopplung des Mindestlohns auf 15 US-Dollar pro Stunde sowie einen besonderen Fokus auf systematisch benachteiligte Gesellschaftsschichten wie zum Beispiel Afroamerikaner. DUNMORE - Der designierte demokratische US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat die Bedeutung der Mittelschicht für die amerikanische Wirtschaft betont. (Wirtschaft, 09.07.2020 - 23:29) weiterlesen...

Merkel trifft Rutte - Ruf nach Reformen in der Corona-Krise. Hilfen, die nicht mit Reformen und einer Ausrichtung auf die Zukunft verbunden seien, würden letztlich nichts helfen, sagte die Kanzlerin am Donnerstagabend in Berlin zum Auftakt eines Treffens mit dem niederländischen Premier Mark Rutte, von dem Impulse für das weitere Vorgehen bei den umstrittenen geplanten EU-Wiederaufbaufonds erwartet wurden. "Die Welt schläft nicht. Und nach dieser Krise werden mit Sicherheit die Karten neu gemischt", warnte Merkel. BERLIN - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Europäer zu einem mutigen Reformkurs aufgerufen, um gestärkt aus der Corona-Krise zu kommen. (Wirtschaft, 09.07.2020 - 20:05) weiterlesen...

Druck der Wirtschaft: Brasilien will Abholzung von Regenwald bremsen. Mit Polizeieinsätzen gegen illegale Holzfäller, mehr Regulierung und zusätzliche Mittel für den Umweltschutz solle die Abholzung "Stück für Stück auf ein akzeptables Maß" gesenkt werden, sagte Vizepräsident Hamilton Mourao am Donnerstag nach einer Videokonferenz mit europäischen Investoren. Umweltminister Ricardo Salles kündigte laut dem Nachrichtenportal G1 an, Brandrodungen im Amazonasgebiet für 120 Tage zu verbieten. BRASÍLIA - Angesichts des steigenden Drucks aus dem Wirtschaftssektor will die brasilianische Regierung die Abholzung des Amazonas-Regenwaldes bremsen. (Wirtschaft, 09.07.2020 - 19:18) weiterlesen...

Österreich plant Corona-Ampel-Warnsystem. In vier Farben von grün bis rot soll darin die Infektionslage auf Ebene der Bezirke (entsprechend etwa der Kreisebene in Deutschland) eingestuft werden. Neben den Ansteckungszahlen sollen auch die Nachverfolgbarkeit der Fälle, die Testzahlen und die örtlichen Kapazitäten der Krankenhäuser eine Rolle spielen, erklärte der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Donnerstag in Wien. Ziel sei ein einheitliches Vorgehen, das trotzdem regionalen Handlungsspielraum zulasse. "Wir wollen uns österreichweite Maßnahmen so lange wie möglich ersparen", so Kurz. WIEN - Österreich will ein landesweites Corona-Ampelsystem einführen. (Wirtschaft, 09.07.2020 - 18:51) weiterlesen...

KORREKTUR/Deutsche Bank: Werden Gerichtsanordnung zu Trump-Finanzen befolgen. Der Leadsatz wurde entsprechend geändert und ein 2. (Berichtigung: In der Meldung wurde deutlich gemacht, dass einer der beiden vor dem Supreme Court verhandelten Fälle die Deutsche Bank berührt. (Boerse, 09.07.2020 - 18:50) weiterlesen...

Tiefensee: Perspektive für Erfurter Generatorenwerk von Siemens. Die jetzt beschlossenen Strukturveränderungen seien die Voraussetzung dafür gewesen, dass das Erfurter Generatorenwerk im Siemens-Verbund verbleibe, erklärte Tiefensee am Donnerstag in Erfurt. Der früher einmal geplante Verkauf des Standorts mit rund 500 Beschäftigten sei damit endgültig vom Tisch. MÜNCHEN/ERFURT - Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) sieht mit der Ausgliederung der Siemens -Energiesparte das Erfurter Generatorenwerk gesichert. (Boerse, 09.07.2020 - 18:22) weiterlesen...