Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Indikatoren, Deutschland

MÜNCHEN - Die Exporterwartungen der deutschen Unternehmen haben sich im Oktober verschlechtert.

27.10.2020 - 08:26:26

Ifo: Exporterwartungen verschlechtern sich spürbar. Im Vormonat war noch ein Höchststand seit dem Jahr 2018 erreicht worden. Im Oktober lag der Indikator für das verarbeitende Gewerbe 3,7 Punkte niedriger als im Vormonat bei 6,6 Punkten, wie das Münchner Ifo-Institut am Dienstag in München mitteilte. Grund für die zunehmenden Sorgen seien die steigenden Corona-Infektionszahlen.

Sowohl in der Nahrungs- und Getränkeindustrie als auch in der Bekleidungsbranche wird laut Ifo mit rückläufigen Exporten gerechnet. Hier dürfte vor allem die Sorge vor einer erneuten flächendeckenden Schließung der europäischen Innenstädte zur Eindämmung der Infektionszahlen auf die Stimmung drücken.

Weniger Sorgen machen sich hingegen die Hersteller von elektronischen und optischen Geräten. Hier, genauso wie in der chemischen Industrie, werde von steigenden Auslandsumsätzen ausgegangen. Der Indikator für die Chemiebranche habe sogar den höchsten Stand seit Dezember 2018 erreicht.

Trotz der Eintrübung bleiben die Exporterwartungen im verarbeitenden Gewerbe deutlich über ihrem Tiefstand vom April mit minus 49,2 Punkten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Indien steckt in tiefer Corona-Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der größten Demokratie der Welt schrumpfte im Sommerquartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,5 Prozent, wie das Statistikbüro des Landes am Freitag mitteilte. Im Quartal davor betrug der Rückgang binnen Jahresfrist 23,9 Prozent. Dabei handelte es sich um den größten Rückgang für das zweitbevölkerungsreichste Land seit Beginn der Publikation vierteljährlicher Daten im Jahr 1996. NEU DELHI - Indien steckt inmitten der Corona-Pandemie in einer tiefen Rezession. (Wirtschaft, 27.11.2020 - 17:04) weiterlesen...

Weg frei für verlängerte Sonderregeln beim Kurzarbeitergeld. Auch im nächsten Jahr sollen Beschäftigte, die länger als drei Monate auf Kurzarbeit sind, ein erhöhtes Kurzarbeitergeld bekommen. Demnach gibt es weiterhin ab dem vierten Bezugsmonat statt wie üblich 60 Prozent des Lohns, 70 Prozent - Berufstätige mit Kindern erhalten 77 statt 67 Prozent. Ab dem siebten Monat Kurzarbeit werden weiterhin 80 beziehungsweise 87 Prozent des Lohns gezahlt. Profitieren sollen davon alle Beschäftigten, die bis Ende März 2021 in Kurzarbeit geschickt werden. Minijobs bis 450 Euro bleiben zudem bis Ende 2021 generell anrechnungsfrei. BERLIN - Nach dem Bundestag hat am Freitag auch der Bundesrat den Weg frei gemacht für eine Verlängerung von Corona-Sonderregeln beim Kurzarbeitergeld. (Wirtschaft, 27.11.2020 - 12:11) weiterlesen...

Eurozone: Wirtschaftsstimmung trübt sich merklich ein. Der Economic Sentiment Indicator (ESI) fiel um 3,5 Punkte auf 87,6 Punkte, wie die Europäische Kommission am Freitag in Brüssel mitteilte. Volkswirte hatten jedoch mit einem deutlicheren Rückgang auf 86,0 Punkte gerechnet. In der EU insgesamt war die Entwicklung ähnlich. BRÜSSEL - Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im November wegen der Verschärfung der Corona-Krise merklich eingetrübt. (Wirtschaft, 27.11.2020 - 11:03) weiterlesen...

Italien: Unternehmen und Verbraucher deutlich pessimistischer. Die Unternehmensstimmung fiel im November zum Vormonat um 9,4 Punkte auf 82,8 Zähler, wie das Statistikamt Istat am Freitag in Rom mitteilte. Die Verbraucherstimmung fiel um 3,6 Punkte auf 98,1 Zähler. Sie trübte sich auf breiter Front ein, sämtliche Unterindikatoren fielen teils deutlich. Die Erwartungen von Analysten wurden jeweils verfehlt. Im Unternehmenssektor fiel die Industriestimmung von 94,7 auf 90,2 Punkte. ROM - Die Stimmung der italienischen Unternehmen und Verbraucher hat sich in der zweiten Corona-Welle deutlich eingetrübt. (Wirtschaft, 27.11.2020 - 10:39) weiterlesen...

Ifo: Beschäftigungsaussichten steigen langsam weiter. Zwar wollen nach wie vor etwas mehr Unternehmen Jobs abbauen als aufbauen, doch das Beschäftigungsbarometer des Münchner Ifo-Instituts ist erneut gestiegen, wie die Wirtschaftsforscher am Freitag mitteilten. Im November lag es bei 96,7 Punkten - das sind 0,3 mehr als im Oktober und der siebte Anstieg in Folge. Damit nähert es sich weiter den Werten vor Ausbruch der Corona-Krise. MÜNCHEN - Die Aussichten für den deutschen Arbeitsmarkt entspannen sich langsam. (Wirtschaft, 27.11.2020 - 10:12) weiterlesen...

Frankreich: Verbraucherpreise steigen etwas stärker. Nach europäischer Berechnung sei das Preisniveau um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat geklettert, teilte das Statistikamt Insee am Freitag in Paris mit. Analysten hatten dagegen mit einer Stagnation gerechnet. Im Vormonat hatte die Inflationsrate 0,1 Prozent betragen. PARIS - In Frankreich sind die Verbraucherpreise im November etwas stärker gestiegen, der allgemeine Preisauftrieb bleibt jedoch schwach. (Wirtschaft, 27.11.2020 - 09:13) weiterlesen...