Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Indikatoren, Deutschland

MÜNCHEN - Das Ifo-Institut hat seine Konjunkturprognose für das laufende Jahr gesenkt.

24.03.2021 - 10:15:29

Ifo-Institut senkt Konjunkturprognose. Angesichts der andauernden Lockdowns erwarten die Münchner Wirtschaftsforscher jetzt nur noch 3,7 Prozent Wirtschaftswachstum. Im Dezember hatten sie noch mit 4,2 Prozent gerechnet. "Die Corona-Krise zieht sich hin und verschiebt den erwarteten kräftigen Aufschwung nach hinten", sagte Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser am Mittwoch. Die Corona-Krise dürfte bis Ende nächsten Jahres voraussichtlich 405 Milliarden Euro kosten, gemessen an entfallender Wirtschaftsleistung.

Die Wirtschaftsleistung war im vergangenen Jahr um 4,9 Prozent eingebrochen. Die Zahl der Arbeitslosen dürfte nach der Ifo-Prognose dieses Jahr leicht zurückgehen von 2,70 auf 2,65 Millionen. Die Arbeitslosenquote würde damit von 5,9 auf 5,8 Prozent sinken. Die Verbraucherpreise dürften um 2,4 Prozent steigen.

Die Prognose hänge allerdings entscheidend vom weiteren Verlauf der Krise ab, betonten die Wirtschaftsforscher. "Sollten die Umsätze in den von der Coronakrise unmittelbar betroffenen Dienstleistungsbranchen um weitere drei Monate auf dem niedrigen Niveau des ersten Quartals verharren, so würde der Anstieg der Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um 0,3 Punkte niedriger ausfallen und nur bei 3,4 Prozent liegen", erklärte Wollmershäuser.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

USA: Erzeugerpreise steigen deutlich stärker als erwartet. Sie legten zum Vormonat um 1,0 Prozent zu, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt nur einen Zuwachs um 0,5 Prozent erwartet. Ohne Berücksichtigung der stark schwankenden Preise für Lebensmittel und Energie betrug der Preisanstieg 0,7 Prozent im Monatsvergleich. WASHINGTON - In den USA sind die Erzeugerpreise im März stärker als erwartet gestiegen. (Wirtschaft, 09.04.2021 - 15:24) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP: Erleichterung bei Exporteuren - Dämpfer für die Industrie. Zwar sind die Exporte im Februar den zehnten Monat in Folge gestiegen und nähern sich zunehmend dem Vorkrisenniveau. Die deutsche Industrie produzierte trotz gefüllter Auftragsbücher aber überraschend weniger als im Januar. Ökonomen führten dies vor allem auf Lieferengpässe bei Vorprodukten und auf die kalte Witterung zurück, die den Bau belastete. Ein Rückgang der deutschen Wirtschaftsleistung im ersten Quartal 2021 wird damit immer wahrscheinlicher, bevor es wieder aufwärts gehen soll. WIESBADEN - Die Erholung der deutschen Wirtschaft in der Corona-Pandemie bleibt fragil. (Wirtschaft, 09.04.2021 - 13:10) weiterlesen...

Export nimmt Kurs auf Vorkrisen-Niveau - Erholung setzt sich fort (Boerse, 09.04.2021 - 12:04) weiterlesen...

Deutschland: Bürovermietungen bleiben robust zum Jahresauftakt. In den sieben großen Metropolen verzeichnete der Immobilienspezialist Jones Lang LaSalle (JLL) im ersten Quartal einen Flächenumsatz von 715 000 Quadratmetern, wie das Unternehmen am Freitag in Frankfurt mitteilte. Das Ergebnis in Berlin, München, Hamburg, Frankfurt, Köln, Düsseldorf und Stuttgart liege damit nur ein Prozent unter dem ersten Quartal 2020, das von der Corona-Pandemie kaum beeinflusst war. FRANKFURT - Trotz der Unsicherheit um die Corona-Pandemie und des Trends zum Homeoffice sind zu Jahresbeginn viele Büros in deutschen Großstädten vermietet worden. (Wirtschaft, 09.04.2021 - 11:13) weiterlesen...

Rückschlag für Industrie in Deutschland - Produktion sinkt weiter. Im Monatsvergleich sei die Produktion im verarbeitenden Gewerbe um 1,6 Prozent gesunken, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mit. Für die Finanzmärkte kam dies überraschend. Hier war im Schnitt ein Anstieg um 1,5 Prozent erwartet worden. Wirtschaftsexperten erklärten den Einbruch mit Sondereffekten und verwiesen auf Probleme bei der Versorgung mit Vorprodukten. WIESBADEN - Die deutsche Industrie hat im Februar unerwartet einen weiteren Dämpfer erlitten. (Wirtschaft, 09.04.2021 - 10:46) weiterlesen...

Ifo: Produktionsausblick der Industrie auf höchstem Stand seit 1991. Der entsprechende Indikator stieg im März auf 30,4 Punkte und damit den höchsten Stand seit 1991, wie das Wirtschaftsforschungsinstitut Ifo am Freitag in München mitteilte. Im Februar hatte die Konjunkturumfrage demnach noch 21,5 Punkte ergeben. MÜNCHEN - Die Produktionserwartungen der deutschen Industrie haben sich einer Umfrage zufolge merklich verbessert. (Boerse, 09.04.2021 - 09:43) weiterlesen...