Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

trading-house Börsenakademie

Gemeinsam erfolgreich

MARKETSX
Haushalt, Steuern

MÜNCHEN - Das Ifo-Institut hat die vom Finanzministerium geplante Abschaffung des Solidaritätszuschlags für gut 90 Prozent der Steuerzahler als "ersten Schritt" bezeichnet.

14.08.2019 - 11:47:24

Ifo-Institut für rasche Abschaffung des Soli. Große Personenunternehmen und Kapitalgesellschaften blieben aber außen vor. "Angesichts der zerbrechlichen Konjunktur und des sich verschärfenden internationalen Steuerwettbewerbs ist das nicht sinnvoll", sagte Professor Andreas Peichl. "Deshalb sollte die vollständige Abschaffung des Soli, der vor fast 30 Jahren als befristete Abgabe eingeführt wurde, möglichst schnell folgen." Das könnte 133 000 neue Arbeitsplätze schaffen.

Ein Alleinstehender mit 40 000 Euro brutto im Jahr würde 332 Euro weniger Steuern zahlen. Aber das geplante Gesetz "führt zu unsinnigen Sprüngen bei den Steuersätzen", kritisierte der Leiter des Ifo-Zentrums für Makroökonomik. Ein Freibetrag würde diese Sprünge verhindern und alle Steuerzahler und auch die Personengesellschaften entlasten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Grüne: Festhalten an schwarzer Null unverantwortlich. "Die drohende Klimakrise und der Zerfall unserer Infrastruktur sind versteckte Schulden, die kommende Generationen teuer bezahlen müssen", sagte Haushaltspolitiker Sven-Christian Kindler der Deutschen Presse-Agentur. Es sei "ökologisch und ökonomisch gefährlich, dass die Bundesregierung auf der Investitionsbremse steht und auf Teufel komm raus am Dogma der schwarzen Null festhält", betonte er vor einer Sitzung des Koalitionsausschusses am Sonntag. BERLIN - Die Grünen im Bundestag werfen der Bundesregierung vor, die Gesellschaft durch das Festhalten an der schwarzen Null auf Verschleiß zu fahren. (Wirtschaft, 18.08.2019 - 15:19) weiterlesen...

Unionsfraktionsvize für eine Lkw-Maut auf deutschen Straßen. "Ich plädiere für eine Lkw-Maut ab 3,5 Tonnen und auf allen Straßen, bei der das Handwerk weiter außen vor bleibt", sagte Jung der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" ("FAZ"/Samstag). Die zusätzlichen Bundesmittel müssten in den Schienengüterverkehr fließen. BERLIN - Unionsfraktionsvize Andreas Jung (CDU) bringt zur Verbesserung des Klimaschutzes eine Lkw-Maut ins Spiel. (Boerse, 18.08.2019 - 15:13) weiterlesen...

Finanzminister Scholz gegen komplette Soli-Abschaffung. "Eine Steuersenkung für Millionäre" stehe nicht auf der Tagesordnung, sagte der Vizekanzler der "Bild am Sonntag". Altmaier will, dass auch Unternehmen und Top-Verdiener schnell entlastet werden. Er legte damit ein Gegenmodell zu Plänen von Scholz vor - kurz vor Beratungen der Koalitionsspitzen am Sonntagabend und zwei Wochen vor den wichtigen Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen. BERLIN - Finanzminister Olaf Scholz (SPD) lehnt das Konzept für eine vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlags von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) ab. (Wirtschaft, 18.08.2019 - 14:37) weiterlesen...

CDU-Wirtschaftsrat: Bei Soli und Grundrente nicht klein beigeben. "Die Union kann nicht wieder klein beigeben", sagte der Generalsekretär des Verbandes, Wolfgang Steiger, der Deutschen Presse-Agentur vor dem ersten Koalitionsausschuss nach der Sommerpause am Sonntagabend in Berlin. Ein solch einseitiger "Kompromiss" würde am Ende bei der Abschaffung des Solidaritätszuschlages den Mittelstand ausschließen, aber den Streit um die Grundrente trotz klarer Verabredungen im Koalitionsvertrag nicht lösen. BERLIN - Der CDU-Wirtschaftsrat hat von den Unions-Spitzen verlangt, im Streit mit der SPD über den Abbau des Solidaritätszuschlags und die Grundrente hart zu bleiben. (Wirtschaft, 18.08.2019 - 14:36) weiterlesen...

Patientenschützer dringen auf Reform der Pflege-Finanzierung. "Für eine zukunftssichere und bezahlbare Pflege muss die Finanzierung endlich grundlegend reformiert werden", sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, der Deutschen Presse-Agentur. Wie die gesetzliche Krankenversicherung bei der Behandlung von Krankheiten müsse die Pflegeversicherung die gesamten Pflegekosten übernehmen. Zusätzlichen Aufwand für Unterbringung, Verpflegung und Investitionen zahle dann weiter jeder selbst - je nachdem, welcher besonderer Komfort gewünscht werde. BERLIN - Angesichts weiter steigender Zuzahlungen für Bewohner in Pflegeheimen dringen Patientenschützer auf ein rasches Gegensteuern der Bundesregierung. (Boerse, 18.08.2019 - 14:34) weiterlesen...

Mittelstands-Netzwerk gegen Sparen bei Forschungsförderung. Mit den von der Koalition geplanten Steueranreizen für forschende Unternehmen allein könne das Innovationspotenzial nicht gehoben und der Umbau etwa zu einer klimaschonenden Produktion bewältigt werden, sagte AiF-Präsident Sebastian Bauer in Berlin. Zumal von dieser Milliarden-Subvention kleine sowie mittlere Unternehmen kaum profitieren dürften. BERLIN - Das Mittelstands-Netzwerk AiF hat angesichts der Konjunkturabkühlung und erwarteter Einbußen bei Steuereinnahmen vor Abstrichen an der Forschungsförderung gewarnt. (Wirtschaft, 18.08.2019 - 14:32) weiterlesen...