Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Indikatoren, Deutschland

MÜNCHEN - Das Ifo-Institut erwartet in diesem Jahr mit 3 Prozent den höchsten Anstieg der Verbraucherpreise seit fast 30 Jahren.

15.09.2021 - 11:01:26

Ifo-Institut erwartet höchste Inflationsrate seit fast 30 Jahren. Für das kommende Jahr erwarten die Münchner Ökonomen eine Inflationsrate zwischen 2 und 2,5 Prozent, wie das Institut am Mittwoch mitteilte. Auch das wäre ein erheblich schnellerer Preisanstieg als im Mittel der vergangenen zehn Jahre.

Die vergleichsweise hohe Inflation in diesem Jahr beruht laut Ifo-Institut wesentlich auf der Corona-Krise: Im vergangenen Jahr waren krisenbedingt die Energiepreise gesunken. Außerdem hatte die Bundesregierung die Mehrwertsteuer vorübergehend gesenkt. So sank die Inflationsrate 2020 auf 0,5 Prozent.

Eine Inflationsrate von über 3 Prozent ermittelte das Statistische Bundesamt zuletzt 1993. Damals stiegen die Preise um 4,5 Prozent. Seither lag die durchschnittliche jährliche Preissteigerung immer unter 3 Prozent. Doch auch die für 2022 erwartete Preissteigerung von 2 bis 2,5 Prozent fällt aus dem Rahmen, jedenfalls gemessen an den Raten der vergangenen Jahre. Eine Inflation von 2 Prozent gab es zuletzt 2012.

Ob andere Faktoren die Preise stärker treiben als prognostiziert, ist laut Ifo unsicher. Demnach könnte der Nachholbedarf der Verbraucher nach der Corona-Krise stärker ausfallen als bisher angenommen. Auch könnten die steigenden Preise für Rohstoffe und Vorprodukte bei anhaltenden Materialengpässen auf Waren- und schlussendlich Verbraucherpreise durchschlagen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

USA: Konsumklima der Uni Michigan hellt sich weniger als erwartet auf. Der von der Universität Michigan erhobene Index für die Verbraucherstimmung stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,7 Punkte auf 71,0 Punkte, wie die Universität am Freitag nach einer ersten Erhebung mitteilte. Analysten hatten mit einem Anstieg auf 72,0 Punkte gerechnet. Im August war der Indikator noch mit 70,3 Punkten auf den niedrigsten Stand seit Dezember 2011 gefallen. MICHIGAN - Das Konsumklima in den USA hat sich im September weniger als erwartet aufgehellt. (Wirtschaft, 17.09.2021 - 17:05) weiterlesen...

Eurozone: Inflation steigt auf höchsten Stand seit fast zehn Jahren. Die Verbraucherpreise seien gegenüber dem Vorjahr um 3,0 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg laut einer zweiten Schätzung mit. Damit wurde eine erste Schätzung bestätigt. Es ist die höchste Inflationsrate seit November 2011. Im Juli hatte die Rate noch bei 2,2 Prozent gelegen. LUXEMBURG - Die Inflation im Euroraum hat im August deutlich zugelegt und den höchsten Stand seit fast zehn Jahren erreicht. (Wirtschaft, 17.09.2021 - 11:03) weiterlesen...

Großbritannien: Einzelhandel verliert erneut Umsätze. Die Gesamterlöse lagen 0,9 Prozent niedriger als im Juli, wie das Statistikamt ONS am Freitag in London mitteilte. Analysten hatten dagegen im Schnitt mit einem Anstieg um 0,5 Prozent gerechnet. Schon im Vormonat waren die Umsätze deutlich um 2,8 Prozent zurückgegangen. LONDON - Der britische Einzelhandel hat im August erneut Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. (Wirtschaft, 17.09.2021 - 08:28) weiterlesen...

USA: Einzelhandel überrascht mit Umsatzanstieg. Die Umsätze seien um 0,7 Prozent zum Vormonat gestiegen, teilte das Handelsministerium am Donnerstag in Washington mit. Analysten hatten dagegen im Schnitt mit einem Rückgang um 0,7 Prozent gerechnet. Allerdings wurde zugleich der Rückgang im Vormonat von 1,1 auf 1,8 Prozent revidiert. WASHINGTON - Der US-Einzelhandel hat seine Umsätze im August zur Überraschung von Experten ausgeweitet. (Boerse, 16.09.2021 - 17:04) weiterlesen...

USA: Philly-Fed-Index steigt deutlich. Der Indikator der regionalen Notenbank für die Industrie (Philly-Fed-Index) stieg um 11,3 Punkte auf 30,7 Punkte, wie die Zentralbank am Donnerstag in Philadelphia mitteilte. Volkswirte hatten hingegen im Schnitt mit einem leichten Rückgang auf 19,0 Punkte gerechnet. Zuvor war der Indikator vier mal in Folge gefallen. PHILADELPHIA - Das Geschäftsklima in der US-Region Philadelphia hat sich im September merklich verbessert. (Wirtschaft, 16.09.2021 - 15:01) weiterlesen...

USA: Mehr Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe - ein Frühindikator für den Jobmarkt - legten im Wochenvergleich um 20 000 auf 332 000 zu, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit 322 000 Anträgen gerechnet. WASHINGTON - Am US-Arbeitsmarkt hat sich die Lage in der vergangenen Woche etwas verschlechtert. (Wirtschaft, 16.09.2021 - 14:51) weiterlesen...