Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

MÜNCHEN- CSU-Chef Markus Söder hat die Menschen eindringlich zur Beachtung der Corona-Regeln ermahnt.

10.10.2020 - 18:33:31

Neue Coronabrennpunkte in Bayern - Söder warnt vor zweitem Lockdown. "Leider sind wir auf dem Weg zu exponentiellem Wachstum, gerade in den Großstädten ist die Herausforderung sehr, sehr groß", sagte Bayerns Ministerpräsident am Samstag bei der virtuellen Landesversammlung der Frauen-Union. Als Gründe für der Anstieg der Infiziertenzahlen nannte er unter anderem leichtsinniges Verhalten und eine nachlassende Disziplin beim Einhalten der Hygiene- und Abstandsregeln. Man müsse jetzt klug und umsichtig bleiben, um einen zweiten Lockdown zu verhindern. "Wenn wir aber nichts tun und aufpassen, läuft es unweigerlich in diese Richtung", sagte Söder.

In Bayern hatten am Samstag zwei Städte und zwei Landkreise den kritischen Signalwert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche überschritten. Nach Zahlen des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL - Stand: 8.00 Uhr) lag die Stadt Memmingen bei 54,42. Im Landkreis Fürstenfeldbruck lag der Wert bei 51,07, im Landkreis Regen hatten sich binnen sieben Tagen 60,72 Menschen pro 100 000 Einwohner mit dem Coronavirus neu infiziert. Rosenheim hatte den Schwellenwert bereits am Vortag überschritten und lag laut LGL am Samstag bei 67,66.

In Memmingen handele es sich um Infektionen im familiären Bereich, teilte eine Stadtsprecherin mit. Das Infektionsgeschehen sei aber nicht klar eingrenzbar. "Wir werden immer auf die Verhältnismäßigkeit von Maßnahmen achten, sollten Einschränkungen notwendig werden", betonte Oberbürgermeister Manfred Schilder (CSU). Die schwäbische Stadt hatte schon zuvor ihre Coronaregeln verschärft und unter anderem die Zahl bei Feiern, Vereins- oder Parteisitzungen auf höchstens 50 Teilnehmer begrenzt. Von Festen in Privaträumen mit mehr als 25 Menschen wurde dringend abgeraten. Ähnliche Regeln gibt es in den Landkreisen Fürstenfeldbruck und Regen.

In Rosenheim dürfen sich seit Samstag im öffentlichen Raum wie auf Privatgrund nur noch höchstens fünf Personen als Gruppe aufhalten. An Feiern in privaten Räumen dürfen maximal 25 Menschen teilnehmen, das gilt auch für öffentliche Veranstaltungen. Verstöße können eine Geldbuße von bis zu 25 000 Euro nach sich ziehen.

Nach Angaben des LGL vom Samstag (Stand 8.00 Uhr) wurden in Bayern seit Ausbruch der Pandemie 72 434 Menschen positiv auf das neuartige Virus Sars-CoV-2 getestet. Es wurden bis dato 2683 Todesfälle verzeichnet. Bundesweit gab es nach Auskunft des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstagmorgen 4721 neue Corona-Infektionen. Großstädte wie Berlin, Frankfurt am Main oder Bremen hatten den kritischen Wert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern binnen sieben Tagen überschritten.

Bei der Beurteilung der Lage auf die Zahl der Krankenhausbetten abzustellen, die wegen Corona belegt sind, hält Söder für den falschen Weg. "Sind die Krankenhäuser voll, ist es zu spät", sagte er. Die jetzigen Infektionszahlen bildeten ohnehin die Lage von vor zwei Wochen ab. Inzwischen seien die Zahlen wahrscheinlich schon sehr viel höher. Zudem liefen die Kliniken in Spanien oder Frankreich gerade wieder voll.

"Es ist genau das Gleiche wie vor einem halben Jahr. Bei uns ist die Entwicklung ähnlich, halt nur zeitversetzt", meinte Söder. Diesen zeitlichen Vorsprung dürfe man nicht verspielen. Söders Forderung deshalb: "Mehr Maske, weniger Alkohol, kleinere Versammlungen, kleinere Partys."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Drosten und Kollegen warnen vor Konzept der Herdenimmunität. "Mit Sorge nehmen wir zur Kenntnis, dass erneut die Stimmen erstarken, die als Strategie der Pandemiebekämpfung auf die natürliche Durchseuchung großer Bevölkerungsteile mit dem Ziel der Herdenimmunität setzen", heißt es in einer Stellungnahme der Gesellschaft für Virologie (GfV) mit Sitz in Heidelberg, an der auch Drosten beteiligt war. Herdenimmunität bedeutet, dass ein großer Teil der Bevölkerung nach einer Infektion oder Impfung immun geworden ist, und sich das Virus dadurch nicht mehr so gut ausbreiten kann. HEIDELBERG - Der Berliner Virologe Christian Drosten und andere Kollegen stellen sich entschieden gegen Forderungen, Corona-Beschränkungen aufzuheben und gleichzeitig den Schutz besonders gefährdeter Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. (Wirtschaft, 19.10.2020 - 23:58) weiterlesen...

US-Wahl: Trump zeigt sich siegessicher. "Es gab in keinem meiner beiden Wahlkämpfe eine Zeit, in der ich das Gefühl hatte, dass wir eine größere Chance auf einen Sieg hatten als jetzt", schrieb Trump am Montag auf Twitter. "Nie gab es mehr Enthusiasmus." Trump verwies unter anderem auf seine Wahlkampfveranstaltungen mit Tausenden Menschen. Auch die Daten jener Wähler, die von der Möglichkeit frühzeitiger Stimmabgabe Gebrauch machten, seien besser als zunächst erwartet. Bei einem Wahlkampfstopp in Phoenix im Bundesstaat Arizona sagte Trump, er gehe davon aus, das Ergebnis von vor vier Jahren zu übertreffen. WASHINGTON - Zwei Wochen vor der Präsidentenwahl in den USA hat sich Amtsinhaber Donald Trump siegessicher gezeigt. (Wirtschaft, 19.10.2020 - 22:50) weiterlesen...

US-WAHL: Trump-Team kritisiert Debatten-Kommission vor letztem TV-Duell. Wahlkampfberater Jason Miller warf der Debatten-Kommission in einer Telefonschalte mit Journalisten am Montag "anhaltende Wahlbeeinflussung" zugunsten von Trump-Herausforderer Joe Biden vor. Bei der letzten Debatte vor der Wahl gehe es traditionell um Außenpolitik, sagte Miller. Beim TV-Duell an diesem Donnerstagabend (Ortszeit) in Nashville im Bundesstaat Tennessee liege darauf aber nicht der Schwerpunkt. WASHINGTON - Vor der letzten TV-Debatte vor der US-Präsidentenwahl hat das Wahlkampfteam von Amtsinhaber Donald Trump scharfe Kritik an den Organisatoren geübt. (Wirtschaft, 19.10.2020 - 22:22) weiterlesen...

Medienberichte: Trump bezeichnet Fauci als 'Katastrophe'. Das sagte Trump nach Berichten des Senders CNN und der "New York Times" in einer Telefonschalte mit seinem Wahlkampfteam am Montag. "Jedes Mal, wenn er im Fernsehen auftritt, gibt es immer eine Bombe, aber es gibt eine größere Bombe, wenn man ihn feuert. Der Typ ist eine Katastrophe", sagte Trump nach Angaben der "New York Times". "Die Leute haben es satt, Fauci und diese Idioten zu hören, all diese Idioten, die Fehler gemacht haben." In der Schalte habe der Präsident Fauci auch einen "netten" Typen genannt. WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat den führenden US-Gesundheitsexperten Anthony Fauci Medienberichten zufolge als "Katastrophe" bezeichnet und ihm Fehler in der Pandemie vorgeworfen. (Wirtschaft, 19.10.2020 - 22:18) weiterlesen...

USA wollen Sudan von Liste der Terror-Staaten streichen. Die Zahlung von 335 Millionen Dollar (rund 290 Millionen Euro) bringe nach langer Zeit Gerechtigkeit, schrieb US-Präsident Donald Trump am Montag auf Twitter. Dies sei für den Sudan ein "großer" Schritt, schrieb er weiter. Die Streichung könne nach der Zahlung erfolgen. WASHINGTON - Im Gegenzug für eine Millionenzahlung an amerikanische Terror-Opfer will die US-Regierung den Sudan von ihrer Liste staatlicher Unterstützer von Terroristen streichen. (Wirtschaft, 19.10.2020 - 22:09) weiterlesen...

USA klagen russische Regierungs-Hacker wegen großer Cyberattacken an. Darunter ist auch der große Angriff mit einem Erpressungstrojaner "NotPetya" im Juni 2017, der unter anderem die Reederei Maersk und den Nivea-Hersteller Beiersdorf traf. Außerdem gehört dazu eine Attacke von Dezember 2015, die die Stromversorgung in Teilen der Ukraine unterbrach, wie aus der am Montag veröffentlichten Anklage hervorgeht. Es ist nach wie vor der einzige bekanntgewordene erfolgreiche Cyberangriff auf einen Energieversorger. WASHINGTON - Die US-Behörden haben sechs Hacker aus dem russischen Militärgeheimdienst GRU im Zusammenhang mit mehreren prominenten Cyberattacken der vergangenen Jahre angeklagt. (Wirtschaft, 19.10.2020 - 21:01) weiterlesen...