Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

MÜNCHEN - CSU-Chef Markus Söder hat die Entscheidung von Grünen und FDP zu Dreiergesprächen mit der SPD als "De-facto-Absage an Jamaika" gewertet, also an ein Bündnis aus Union, Grünen und FDP.

06.10.2021 - 13:43:26

Klare Vorentscheidung für Ampel-Koalition gefallen. Söder sprach von einer "klaren Vorentscheidung". "FDP und Grüne haben sich entschieden für diesen Weg der Ampel. Den müssen sie jetzt auch konsequent gehen", sagte der bayerische Ministerpräsident am Mittwoch in München.

"Wir bedauern die Entscheidung ausdrücklich", sagte Söder. Er habe auch mit Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet dazu telefoniert. Er glaube weiterhin, ein Jamaika-Bündnis aus Union, FDP und Grünen wäre eine gute Chance zur Modernisierung des Landes gewesen. "Es hätte sich gelohnt, ein solches Projekt anzugehen."

Es müsse jetzt die Realität anerkannt werden. Man müsse sich damit vertraut machen, dass es sehr wahrscheinlich eine Regierung ohne die Union geben werde. Es gehe nun aber auch um "Selbstachtung und Würde", sagte Söder. "Wir bleiben zwar gesprächsbereit, aber nicht in einer Art Dauer-Lauerstellung", betonte er. "Die Union ist auch nicht, jetzt, nach einer so klaren Vorprägung, das Ersatzrad und nur dazu da, quasi immer ein gewisses Druckmittel zu erzeugen in den Verhandlungen", fügte er hinzu.

Fragen zur politischen Zukunft des gemeinsamen Kanzlerkandidaten von CDU und CSU, Armin Laschet, ließ Söder unbeantwortet. "Fragen, die die CDU betreffen, muss die CDU diskutieren." Er betonte aber, dass er mit CDU-Chef Laschet in den Vorsondierungen gut harmoniert habe. Absprachen zwischen den beiden Parteivorsitzenden hätten sehr gut funktioniert.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

G20-Gruppe verspricht raschen Klimaschutz - aber streitet über Ziele. In einem Entwurf des Abschlusskommuniqués, der der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag vorlag, wird zu "sofortigem Handeln" aufgerufen, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Strittig ist aber, ob sich die G20 auch zu einem gemeinsamen Ziel für Netto-Null-Emissionen von Treibhausgasen oder Kohlendioxid-Neutralität bis 2050 bekennen wird. Klimaschützer zeigten sich enttäuscht von dem Textentwurf: Dieser bleibe zu vage. ROM - Die großen Industrienationen (G20) wollen auf ihrem Gipfel am Wochenende in Rom neue Versprechen im Klimaschutz abgeben, sind aber noch uneins über konkrete Ziele. (Wirtschaft, 28.10.2021 - 05:58) weiterlesen...

Abermals Sorge vor Überlastung von Krankenhäusern wegen Corona. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft sieht eine "kritische Situation der Pandemie". Nach Einschätzung des Weltärztebundes arbeiten das Pflegepersonal der Intensivstationen und die Ärzte längst am Anschlag. Kinderärzte hoffen, dass bald auch Covid-19-Impfungen für unter Zwölfjährige in Deutschland möglich sind. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte am Mittwoch angekündigt, möglichst noch vor Weihnachten zu entscheiden, ob sie eine Empfehlung für Corona-Impfungen für Kinder zwischen fünf und elf Jahren ausspricht. BERLIN - Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen wächst abermals die Sorge vor einer Überlastung der Krankenhäuser. (Wirtschaft, 28.10.2021 - 05:58) weiterlesen...

US-Präsident Biden reist für Gipfeltreffen nach Europa. Der Katholik Biden wird am Freitag im Vatikan eine Audienz bei Papst Franziskus haben (12.00 Uhr) und dann bilaterale Gespräche mit der italienischen Regierung führen. Ab Samstag will er in Rom am zweitägigen G20-Gipfel der großen Industrie- und Schwellenländer teilnehmen. Ab Montag will er im schottischen Glasgow am Weltklimagipfel (COP26) teilnehmen. Es ist erst Bidens zweite Auslandsreise seit seinem Amtsantritt im Januar. WASHINGTON - US-Präsident Joe Biden bricht an diesem Donnerstag zu einer mehrtägigen Europareise auf. (Wirtschaft, 28.10.2021 - 05:47) weiterlesen...

Klimaschutz: G20 will rasch handeln - aber streitet über Ziele. Strittig ist aber, ob sich die G20 auch zu einem gemeinsamen Ziel für Netto-Null-Emissionen von Treibhausgasen oder Kohlendioxid-Neutralität bis 2050 bekennen wird, wie aus dem Entwurf der Abschlusserklärung hervorgeht, der am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur vorlag. Die G20-Staaten sind für mehr als 75 Prozent aller Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. ROM - Die Gruppe der großen Industrienationen (G20) will auf ihrem Gipfel am Wochenende in Rom zu "sofortigem Handeln" aufrufen, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. (Wirtschaft, 28.10.2021 - 05:42) weiterlesen...

Aktivisten fordern 'starkes Signal' des G20-Gipfels für Klimaschutz. "Wir brauchen ein starkes Signal, damit die Weltklimakonferenz auf das richtige Gleis kommt und nicht gleich in einer Sackgasse endet", sagte Jörn Kalinski von Oxfam am Donnerstag zu dem COP26-Klimatreffen im schottischen Glasgow. ROM - Die großen Industrienationen (G20) müssen nach Ansicht von Aktivisten und Entwicklungsorganisationen auf ihrem Gipfel am Wochenende in Rom weitgehende Zusagen im Klimaschutz machen. (Wirtschaft, 28.10.2021 - 05:42) weiterlesen...

Taiwans Präsidentin: Bedrohung durch China 'nimmt jeden Tag zu'. Die Bedrohung durch China "nimmt jeden Tag zu", sagte Tsai in einem am Mittwoch ausgestrahlten Interview des US-Senders CNN. Sie vertraue darauf, dass die USA Taiwan im Falle eines chinesischen Angriffs beistehen würden. Zugleich rief Tsai demokratische Partner in der Region dazu auf, die Inselrepublik zu unterstützen. "Wenn autoritäre Regime expansionistische Tendenzen zeigen, sollten sich demokratische Länder zusammentun, um ihnen entgegenzutreten. WASHINGTON - Im Konflikt mit China sieht Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen eine stetig wachsende Gefahr für ihr Land. (Wirtschaft, 28.10.2021 - 05:41) weiterlesen...