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Indikatoren, Deutschland

MÜNCHEN / BERLIN - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im November erneut verschlechtert.

24.11.2021 - 17:04:05

GESAMT-ROUNDUP: Ifo-Index fällt fünftes Mal in Folge - DIHK schlägt Alarm. Das Ifo-Geschäftsklima, Deutschlands wichtigstes Konjunkturbarometer, fiel gegenüber dem Vormonat um 1,2 Punkte auf 96,5 Zähler, wie das Ifo-Institut am Mittwoch in München mitteilte. Es ist der fünfte Rückgang in Folge. Analysten hatten im Schnitt mit einem etwas moderateren Rückgang gerechnet. Ökonomen deuteten die Resultate als Zeichen wirtschaftlicher Stagnation, schlimmstenfalls sogar Schrumpfung.

MÜNCHEN/BERLIN - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im November erneut verschlechtert. Das Ifo-Geschäftsklima, Deutschlands wichtigstes Konjunkturbarometer, fiel gegenüber dem Vormonat um 1,2 Punkte auf 96,5 Zähler, wie das Ifo-Institut am Mittwoch in München mitteilte. Es ist der fünfte Rückgang in Folge. Analysten hatten im Schnitt mit einem etwas moderateren Rückgang gerechnet. Ökonomen deuteten die Resultate als Zeichen wirtschaftlicher Stagnation, schlimmstenfalls sogar Schrumpfung.

ROUNDUP: Koalitionsvertrag für Ampel-Regierung steht

BERLIN - Deutschland steht an einer historischen politischen Wegmarke: Zwei Monate nach der Bundestagswahl haben SPD, Grüne und FDP ihre Koalitionsverhandlungen abgeschlossen und damit den Grundstein für die erste Ampel-Bundesregierung gelegt. "Die Ampel steht", sagte SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz am Mittwoch in Berlin. "SPD, Grüne und FDP haben sich in den Verhandlungen auf einen gemeinsamen Koalitionsvertrag verständigt und damit auf ein neues Regierungsbündnis." Es gehe nicht um eine Politik des kleinsten gemeinsamen Nenners, "sondern um eine Politik der großen Wirkung", sagte Scholz. "Wir wollen mehr Fortschritt wagen."

USA: Konsumausgaben und Einkommen legt zu - Inflation steigt erneut

WASHINGTON - Die Ausgaben und Einkommen der US-Verbraucher sind im Oktober gestiegen. Die Konsumausgaben legten gegenüber dem Vormonat um 1,3 Prozent zu, wie das Handelsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Analysten hatten lediglich mit einem Anstieg um 1,0 Prozent gerechnet. Die privaten Einnahmen stiegen um 0,5 Prozent. Hier war ein Zuwachs von 0,2 Prozent erwartet worden.

USA: Neubauverkäufe steigen erneut

WASHINGTON - Der US-Immobilienmarkt neigt weiter zur Stärke. Im Oktober stiegen die Verkäufe neuer Häuser gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent, wie das Handelsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einer Stagnation gerechnet. Bereits in den Vormonaten waren die Verkäufe zum Teil deutlich gestiegen. Auf das Jahr hochgerechnet wurden im Oktober 745 000 neue Häuser verkauft.

Ampel will Minister-Rechte bei Firmen-Fusionen beschneiden

BERLIN - Die Ampel-Koalition will Rechte des Bundeswirtschaftsministers bei Unternehmens-Fusionen beschneiden. Wie es in dem am Mittwoch von SPD, Grünen und FDP vorgelegten Koalitionsvertrag heißt, soll das sogenannte Ministererlaubnisverfahren so reformiert werden, dass "wieder angemessene Klagemöglichkeiten" gegen eine Ministererlaubnis bestehen und der Bundestag im Verfahren beteiligt werde.

Ampel will Mangel an Fachkräften entgegenwirken - Mehr Einwanderung

BERLIN - Die Ampel-Koalition will dem Mangel an Fachkräften in Deutschland entgegenwirken. Deutschland brauche mehr Arbeitskräfteeinwanderung, heißt es in dem am Mittwoch von SPD, Grünen und FDP vorgelegten Koalitionsvertrag. Das Einwanderungsrecht solle weiterentwickelt werden. Neben dem bestehenden Recht solle mit der Einführung einer "Chancenkarte" auf Basis eines Punktesystems eine zweite Säule etabliert werden, um Arbeitskräften zur Jobsuche den gesteuerten Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

ROUNDUP: Anteil erneuerbarer Energien soll bis 2030 auf 80 Prozent steigen

BERLIN - Bis 2030 soll Deutschland 80 Prozent seines Stroms aus erneuerbaren Energien beziehen. Das geht aus dem am Mittwoch vorgestellten Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP hervor. Bislang galt das Ziel, bis 2030 einen Anteil von 65 Prozent erreicht zu haben. Die künftigen Koalitionspartner wollen laut Vertrag einen ehrgeizigen Ausbau von Wind-und Solarenergie vorantreiben und Hürden auf dem Weg dorthin abbauen. Im vergangenen Jahr hatten die erneuerbaren Energien laut Branchenangaben einen Anteil von rund 45 Prozent ausgemacht.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fallen auf den tiefsten Stand seit 1969

WASHINGTON - In den USA sind die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf den niedrigsten Stand seit dem Jahr 1969 gefallen. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sanken im Wochenvergleich um 71 000 auf 199 000, wie das Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem leichten Rückgang auf 260 000 Anträge gerechnet. Die wöchentlichen Erstanträge gelten als Frühindikator für den Arbeitsmarkt.

USA: Wirtschaft wächst etwas stärker als gedacht

WASHINGTON - Die US-Wirtschaft ist im Sommer etwas stärker gewachsen als bisher bekannt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im dritten Quartal gegenüber dem Vorquartal um annualisiert 2,1 Prozent, wie das Handelsministerium am Mittwoch in Washington in einer zweiten Schätzung mitteilte. Eine vorherige Schätzung hatte ein Wachstum von 2,0 Prozent ergeben. Analysten hatten im Schnitt eine Korrektur auf 2,2 Prozent erwartet.

Österreichs Notenbankchef: EZB-Corona-Käufe könnten lediglich pausiert werden

WIEN - Die Europäische Zentralbank (EZB) könnte ihre Corona-Wertpapierkäufe im kommenden Jahr ruhen lassen anstatt sie definitiv zu beenden. Das sagte Österreichs Notenbankchef Robert Holzmann am Mittwoch in Wien mit Blick auf das im Jahr 2020 gestartete Kaufprogramm Pepp. Ein solcher Schritt könne helfen, die Vorteile des Programms wie die hohe Flexibilität zu erhalten, falls man im Fall ökonomischer Schocks darauf zurückgreifen müsse. Ein solches Szenario sei denkbar, die EZB erwarte es aber nicht.

IAEA-Chef: Gespräche über Atominspektionen im Iran 'ergebnislos'

WIEN - Die iranische Regierung hat der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) bei Verhandlungen in Teheran keine Zugeständnisse gemacht. IAEA-Chef Rafael Grossi informierte am Mittwoch in Wien den Gouverneursrat seiner Organisation über seinen Besuch in Teheran am Vortag, bei dem es um Probleme bei der Überwachung von iranischen Nuklearanlagen und offene Fragen zur Entwicklung des Atomprogrammes im Land ging. "Trotz aller meiner Anstrengungen verliefen diese ausführlichen Verhandlungen und Gespräche zu den ungelösten Fragen der Überwachung (...) ergebnislos", sagte Grossi.

Frankreich: Geschäftsklima hellt sich weiter auf

PARIS - In Frankreich hat sich die Unternehmensstimmung im November weiter verbessert. Das Geschäftsklima erhöhte sich im Vergleich zum Vormonat um zwei Punkte auf 114 Zähler, wie das Statistikamt Insee am Mittwoch in Paris mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 112 Punkten gerechnet. Der Indikator liegt deutlich über seinem Stand vor der Corona-Krise . Ebenso wird der längerfristige Durchschnitt klar übertroffen.

EZB-Direktor Panetta: Notenbank sollte nicht auf 'schlechte' Inflation reagieren

PARIS - Die Europäische Zentralbank (EZB) sollte aus Sicht von EZB-Direktor Fabio Panetta nicht überstürzt auf die deutlich erhöhte Teuerung reagieren. Eine verfrühte geldpolitische Straffung drohte, die Wirtschaft im Euroraum zu beschädigen und die Nachfrage zu belasten, sagte Panetta am Mittwoch in Paris. Selbst eine dauerhaft erhöhte Inflation könnte unter Umständen sogar eine Lockerung der Geldpolitik erfordern, erklärte der Italiener.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

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Commerzbank: Wirtschaft wird im Winterhalbjahr wegen Corona-Welle schrumpfen. "Der Dienstleistungssektor wird die Wirtschaft im Winter spürbar dämpfen", sagte Chefvolkswirt Jörg Krämer am Freitag in Frankfurt. Weitere Maßnahmen gegen die Pandemie und das vorsichtigere Verhalten der Menschen dürften Geschäfte, Friseursalons und Restaurants belasten. FRANKFURT - Die deutsche Wirtschaft wird nach Einschätzung der Commerzbank-Volkswirte im Winterhalbjahr wegen der neuen Corona-Welle schrumpfen. (Wirtschaft, 26.11.2021 - 11:28) weiterlesen...

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Deutschland: Einfuhrpreise steigen so stark wie seit 41 Jahren nicht. Im Oktober stiegen die Preise von nach Deutschland eingeführten Gütern zum Vorjahresmonat um 21,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Das ist die höchste Rate seit Anfang 1980 während der zweiten Ölpreiskrise. Analysten hatten mit einem deutlichen Anstieg gerechnet, allerdings im Schnitt nur mit 19,6 Prozent. Zum Vormonat stiegen die Einfuhrpreise ebenfalls kräftig um 3,8 Prozent. WIESBADEN - Der Preisauftrieb in Deutschland bleibt außergewöhnlich stark. (Wirtschaft, 26.11.2021 - 08:17) weiterlesen...