Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

MÜNCHEN - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat nach der Corona-Masseninfektion auf einem Bauernhof in Niederbayern ein strenges Einhalten der Regeln zur Bekämpfung der Pandemie angemahnt.

27.07.2020 - 11:19:04

Söder: 'Corona verzeiht keinen Leichtsinn'. "Corona verzeiht keinen Leichtsinn", sagte Söder am Montag in München. Unvernunft, mangelnde Vorsicht und zum Teil bewusste Verstöße gegen Hygienekonzepte und Regeln seien das Problem. Daher sei das Tragen von Mund-Nase-Schutz ebenso wichtig wie ein Ausbau der Testkapazitäten und gegebenenfalls Quarantäne.

Aus dem aktuellen Fall auf einem Gemüsehof im niederbayerischen Mamming (Landkreis Dingolfing-Landau) zog die Staatsregierung mehrere Konsequenzen. Bei Verstößen gegen Hygieneauflagen würden künftig 25 000 Euro statt bislang 5000 Euro Bußgeld fällig, kündigte Söder am Montag in München an. Weiter sollen während der Erntezeit landwirtschaftliche Betriebe in kürzeren Intervallen als bisher geprüft werden, das sei Tag und Nacht unangemeldet möglich. Vorgesehen sind auch Corona-Tests für alle Saisonarbeiter in Bayern.

Mit Blick auf die Urlaubssaison richtet Bayern an drei Grenzübergängen zu Österreich auf den Autobahnen freiwillige Teststationen ein - in Walserberg, Pocking, Kiefersfelden - ebenso an den Hauptbahnhöfen in München und Nürnberg. Söder zufolge sind auch verpflichtende Tests für Rückkehrer an Flughäfen nötig. Der Bund müsse hierfür den rechtlichen Rahmen schaffen. Bayern bereite alles vor, um dann umgehend starten zu können, sagte er.

Freiwillig können sich Passagiere, die an den Flughäfen München und Nürnberg ankommen, seit dem Wochenende kostenlos auf den Corona-Erreger Sars-CoV-2 testen lassen. 1500 Menschen haben dieses Angebot nach Angaben von Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) schon angenommen.

Außerdem müssten die Risikogebiete noch einmal neu regional überprüft werden - auch in Europa, forderte Söder. Freiwillig können sich Passagiere, die an den Flughäfen München und Nürnberg ankommen, seit dem Wochenende kostenlos auf den Corona-Erreger Sars-CoV-2 testen lassen.

Söder appellierte auch an die Eigenverantwortung der Menschen in Bayern: "Corona verzeiht keinen Leichtsinn", sagte er. Unvernunft, mangelnde Vorsicht und zum Teil bewusste Verstöße gegen Regeln und Hygienekonzepte seien das Problem. "Corona kommt schleichend zurück, leider aber mit aller Macht", sagte Söder. Daher sei es wichtig darauf zu achten, dass aus wenigen Fällen nicht schleichend eine zweite Infektionswelle werde.

Auf einem Gemüsebauernhof in Mamming waren mehr als 170 Erntehelfer bei einer Reihenuntersuchung positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Fast 500 Menschen stehen dort nun unter Quarantäne und dürfen den Betrieb nicht mehr verlassen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Libanon-Geberkonferenz sammelt über 250 Millionen Euro ein. Das berichteten Kreise des französischen Präsidialamtes am Sonntag in Paris nach einer Videoschalte, an der auch US-Präsident Donald Trump teilnahm. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron leitete gemeinsam mit den Vereinten Nationen (UN) das rund zweieinhalbstündige Treffen. PARIS/WASHINGTON - Bei der internationalen Geberkonferenz für den krisengeschüttelten Libanon sind 252,7 Millionen Euro Soforthilfe zusammengekommen. (Wirtschaft, 09.08.2020 - 20:27) weiterlesen...

Frankreich: Über 250 Millionen Euro Soforthilfe für Libanon. Frankreich trage davon einen Anteil von 30 Millionen Euro, berichteten Élyséekreise am Sonntag nach der Videoschalte. Bundesaußenminister Heiko Maas hatte zuvor im ZDF von über 200 Millionen Euro Hilfe gesprochen. Das französische Präsidialamt war neben den Vereinten Nationen (UN) Mitveranstalter der Konferenz. PARIS - Bei der internationalen Geberkonferenz für den Libanon sind nach Angaben aus dem Élyséepalast 252,7 Millionen Euro Soforthilfe zusammengekommen. (Wirtschaft, 09.08.2020 - 19:59) weiterlesen...

Libanon-Geberkonferenz sammelt über 200 Millionen Euro ein. "Deutschland alleine wird sich mit 20 Millionen Euro zusätzlich beteiligen, um die größte Not zu lindern, die es zurzeit in Beirut gibt", sagte Maas am Sonntag dem ZDF. Es sei überwältigend gewesen, wie viele Staaten sich beteiligt hätten. Das französische Präsidialamt nannte als Mitveranstalter der Konferenz zunächst keine Zahl für die Zusagen. PARIS/BERLIN - Bei der internationalen Geberkonferenz für den Libanon sind nach den Worten von Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) über 200 Millionen Euro Soforthilfe zusammengekommen. (Wirtschaft, 09.08.2020 - 19:23) weiterlesen...

Wahlbetrug: Republikanischer Gouverneur weist Trumps Warnung zurück. WASHINGTON - Ein republikanischer Gouverneur hat die wiederholt von US-Präsident Donald Trump geäußerte Befürchtung, dass eine Zunahme der Briefwahl zu Wahlbetrug führen werde, zurückgewiesen. Der Regierungschef von Ohio, Mike DeWine, sagte am Sonntag im Gespräch mit dem Sender CNN, in seinem Bundesstaat funktioniere Briefwahl "außerordentlich gut". Wegen der Coronavirus-Pandemie sei davon auszugehen, dass es bei der Abstimmung am 3. November deutlich mehr Briefwähler geben werde. Wahlbetrug: Republikanischer Gouverneur weist Trumps Warnung zurück (Wirtschaft, 09.08.2020 - 19:14) weiterlesen...

555 registrierte Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 555 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 215 891 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Sonntagmorgen im Internet meldete (Datenstand 9.8., 0.00 Uhr). BERLIN - Die Zahl der Corona-Infektionen in Deutschland ist nach mehreren Tagen wieder unter die Schwelle von 1000 Fällen gesunken. (Boerse, 09.08.2020 - 18:42) weiterlesen...

Libanon braucht 100 Millionen Euro Nothilfe. Das geht aus einem Dokument der UN hervor, das der Élyséepalast am Sonntag nach einer internationalen Geberkonferenz übermittelte. Es geht laut UN um medizinische Versorgung, Nahrungsmittelhilfe oder Unterkunft für die schwer getroffene Bevölkerung. PARIS/WASHINGTON - Nach der verheerenden Explosionskatastrophe in Beirut mit über 150 Toten ist nach Einschätzung der Vereinten Nationen (UN) eine internationale Nothilfe im Umfang von 116,9 Millionen US-Dollar (rund 99 Millionen Euro) nötig. (Wirtschaft, 09.08.2020 - 18:40) weiterlesen...