Regierungen, Nahost

MOSKAU - Weitere Militärangriffe westlicher Staaten auf Syrien würden nach Ansicht des russischen Präsidenten Wladimir Putin die internationalen Beziehungen ernsthaft gefährden.

15.04.2018 - 17:49:24

Putin: Weitere Angriffe würden internationale Beziehungen gefährden. Sollten diese Handlungen, die gegen die UN-Charta verstoßen, fortgeführt werden, entstehe internationales "Chaos", sagte Putin einer Kremlmitteilung zufolge am Sonntag in einem Telefongespräch mit dem iranischen Präsidenten Hassan Ruhani. Das Gespräch habe auf Initiative Teherans stattgefunden, hieß es.

Die USA, Großbritannien und Frankreich hatten in der Nacht zum Samstag Ziele in Syrien angegriffen. Dies wird mit Vergeltung für den mutmaßlichen Einsatz von Chemiewaffen begründet, für den der Westen die syrische Regierung verantwortlich macht. Russland ist neben dem Iran einer der engsten Verbündeten des dortigen Machthabers Baschar al-Assad.

Sowohl Putin als auch Ruhani hätten den Angriff als rechtswidrig bezeichnet. Er habe die politische Entwicklung des Bürgerkriegslandes ernsthaft beschädigt, hieß es in der Mitteilung.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

SPD hadert mit 'GroKo' - Scharfe Kritik an Nahles. Am Montag soll erst im 45-köpfigen Vorstand und dann in der Bundestagsfraktion beraten werden, wie der von Nahles, Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und CSU-Chef Horst Seehofer vereinbarte Aufstieg des Präsidenten des Verfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen, zum Staatssekretär noch gestoppt werden kann. Der Posten ist vom Rang her höher, er gehört damit zur erweiterten Regierung und bekommt 14 157 Euro im Monat. BERLIN - Wegen des Falls Maaßen gerät die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles immer stärker unter Druck. (Wirtschaft, 20.09.2018 - 17:53) weiterlesen...

EU will Brexit-Durchbruch binnen vier Wochen. Der EU-Gipfel in Salzburg bekräftigte am Donnerstag den ursprünglichen Zeitplan und vertagte die Entscheidung über einen möglichen Sondergipfel Mitte November. Für die Knackpunkte beim britischen EU-Austritt zeichnete sich auch in Salzburg keine Lösung ab. Doch kündigte Premierministerin Theresa May neue Vorschläge an. Kanzlerin Angela Merkel zeigte sich vorsichtig optimistisch. SALZBURG - Die Europäische Union hält den Zeitdruck bei den Brexit-Verhandlungen hoch und will einen Durchbruch bis Mitte Oktober. (Wirtschaft, 20.09.2018 - 17:09) weiterlesen...

Koalitionskrise: SPD-Sondersitzung im Bundestag. Es gehe um die Lage an sich, hieß es am Donnerstag aus dem Büro des Parlamentarischen SPD-Fraktionsgeschäftsführers Carsten Schneider. BERLIN - Wegen des massiven Widerstands in der SPD gegen die Beförderung von Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen wird es am Montagnachmittag eine Sondersitzung der Bundestagsfraktion geben. (Wirtschaft, 20.09.2018 - 16:53) weiterlesen...

WDH: Koalitions-Initiative zu Diesel-Umbauten kommt nicht zustande (Im 2. (Boerse, 20.09.2018 - 16:47) weiterlesen...

WDH/ROUNDUP: China-Handelsriese Alibaba nimmt Job-Versprechen in den USA zurück (Wort korrigiert: "erreichen" statt "eliminieren" im 4. Absatz) (Boerse, 20.09.2018 - 16:46) weiterlesen...

May: Wollen neuen Vorschlag für irische Grenze nach Brexit vorlegen. Das sagte die britische Premierministerin Theresa May am Donnerstag beim EU-Gipfel in Salzburg. Den Vorschlag der EU-Kommission, Nordirland solle im Notfall Teil der Zollunion bleiben, lehnte May erneut ab. SALZBURG - Die britische Regierung will demnächst einen neuen Vorschlag für die Lösung der Irlandfrage nach dem Brexit vorlegen. (Wirtschaft, 20.09.2018 - 16:37) weiterlesen...