Flugzeugbau, Regierungen

MOSKAU - Kremlchef Wladimir Putin hat zum 77.

09.05.2022 - 10:09:28

Putin: Schrecken eines Weltkriegs dürfen sich nicht wiederholen. Jahrestag des Sieges der Sowjetunion über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg vor einem neuen Weltkrieg gewarnt. Der damalige Kampf bedeute nicht nur die Verpflichtung, das Andenken derer zu erhalten, die den Nazismus besiegt hätten. Aufgabe sei es, "wachsam zu sein und alles zu tun, damit sich die Schrecken eines globalen Krieges nicht wiederholen", sagte Putin am Montag bei der größten Militärparade des Landes auf dem Roten Platz in Moskau.

Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine überschattete den 9. Mai, der als "Tag des Sieges" über den Diktator Adolf Hitler gefeiert wird. Auch heute werde im Donbass in der Ostukraine für die Sicherheit Russlands gekämpft, sagte Putin. Der Kreml spricht dabei nicht von Krieg, sondern von einer "militärischen Spezial-Operation". Die mit einem Großaufgebot an Uniformierten gesicherte Innenstadt von Moskau glich einer Festung.

Am 8. Mai 1945 war der Zweite Weltkrieg in Europa mit der Kapitulation der deutschen Wehrmacht zu Ende gegangen. Russland begeht am 9. Mai mit dem "Tag des Sieges" über Nazi-Deutschland seinen wichtigsten Feiertag.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Ukraine: Deutschland sollte Gaslieferung durch Nord Stream 1 stoppen. Die Leitung durch die Ostsee sei unter anderem erlaubt worden, um die Gasversorgung Europas zu sichern, sagte Konzernchef Serhij Makohon am Freitag im ukrainischen Fernsehen. "Aber wir sehen, dass Russland diese Prinzipien völlig verletzt." Er fordere daher das Bundeswirtschaftsministerium und die Bundesnetzagentur auf, die Lieferungen auszusetzen oder mindestens stark zu begrenzen. KIEW - Der ukrainische Staatskonzern Naftogaz und der staatliche Netzbetreiber haben an Deutschland appelliert, russische Erdgas-Lieferungen durch die Pipeline Nord Stream 1 einzustellen oder zumindest spürbar zu drosseln. (Boerse, 27.05.2022 - 20:40) weiterlesen...

Frankreich und Australien wollen wieder vertrauensvolle Beziehung. Wie es in einem Schreiben des Pariser Élyséepalasts vom Donnerstag hieß, verständigten sich Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der neugewählte australische Premier Anthony Albanese darauf in einem Telefonat. Gemeinsam wollten sie demnach die Klimakrise und die strategischen Herausforderungen im Indopazifik überwinden. Die beiden Länder strebten zudem an, durch Kooperationen resilienter zu werden und zu Frieden und regionaler Sicherheit beizutragen. PARIS - Nach dem Zerwürfnis um einen geplatzten milliardenschweren U-Boot-Deal wollen Frankreich und Australien wieder eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen. (Wirtschaft, 27.05.2022 - 20:13) weiterlesen...

New Yorker Generalstaatsanwältin darf weiter gegen Trump ermitteln. Ein Gericht in dem Bundesstaat wies am Freitag eine entsprechende Klage Trumps zurück. NEW YORK - Der ehemalige US-Präsident Donald Trump ist mit dem Versuch gescheitert, Ermittlungen der New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James gegen ihn zu stoppen. (Wirtschaft, 27.05.2022 - 20:00) weiterlesen...

WDH/Nach Ernteprognose: Moskau sagt 50 Millionen Tonnen Getreideexport zu (fehlendes Wort "Millionen" im ersten Satz ergänzt) (Wirtschaft, 27.05.2022 - 19:43) weiterlesen...

USA erwägen Lieferung von Mehrfachraketenwerfer an Ukraine (Aktualisierung: Pentagon-Sprecher, 3. Absatz) (Wirtschaft, 27.05.2022 - 19:18) weiterlesen...

Ukraine: Separatisten erklären Einnahme der Stadt Lyman im Donbass. Bislang hätten die Separatisten im Gebiet Donezk "mit Feuerunterstützung der russischen Streitkräfte 220 Ortschaften, darunter auch Krasny Liman, befreit und die vollständige Kontrolle über sie erlangt", teilte der Stab der separatistischen Streitkräfte am Freitag laut der Nachrichtenagentur Interfax mit. Krasny Liman ist der noch aus sowjetischer Zeit stammende Name für die Stadt Lyman. Das ukrainische Militär hat den Fall Lymans noch nicht bestätigt. DONEZK - Die prorussischen Separatisten im Osten der Ukraine haben nach eigenen Angaben die Stadt Lyman im Gebiet Donezk eingenommen. (Wirtschaft, 27.05.2022 - 19:09) weiterlesen...