Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Russland

MOSKAU - Ein Polizist in Russland ist aus dem Dienst entlassen worden, nachdem er in einem Internetvideo Solidarität mit dem inhaftierten Kremlkritiker Alexej Nawalny bekundet hat.

24.01.2021 - 16:05:28

Russischer Polizist zeigt Solidarität mit Nawalny und wird entlassen. Ruslan Agibalow aus der Stadt Kursk rund 450 Kilometer südlich der Hauptstadt Moskau hatte vor den großen landesweiten Nawalny-Protesten am Wochenende den Clip "zur Unterstützung Alexej Nawalnys und aller politisch Gefangenen" veröffentlicht.

Er habe Angst, dass seine Kinder ihn irgendwann fragen würden: "Papa, was hast du dafür getan, dass wir in einem freien, florierenden Land leben können?", sagt Agibalow darin unter anderem. "Und ich habe darauf dann keine Antwort."

Der Polizist bat darum, seine Worte nicht als Aufruf zu den Protesten von Nawalny-Anhängern zu verstehen, die am Samstag in ganz Russland stattfanden. Dennoch wurde er wenig später entlassen, wie die Kursker Abteilung des Innenministeriums mitteilte. Der Polizist habe die Ehre seiner Behörde beschmutzt, hieß es als Begründung.

In einer beispiellosen Protestwelle hatten am Samstag nach Angaben der Organisatoren Zehntausende Menschen in mehr als 100 russischen Städten für die Freilassung des Oppositionsführers Nawalny demonstriert. Nawalny, der im August Opfer eines Giftanschlags geworden war, wurde vor einer Woche direkt nach seiner Rückkehr in Moskau inhaftiert. Der 44-Jährige soll gegen Meldeauflagen in einem früheren Strafverfahren verstoßen haben, während er sich in Deutschland von dem Attentat erholte.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

WDH: EU will bis März 2022 'strategischen Kompass' für Sicherheitspolitik (Verb im Leadsatz geändert) (Wirtschaft, 26.02.2021 - 13:30) weiterlesen...

WDH/US-Polizei: Milizionäre wollen Kapitol bei Biden-Rede angreifen (Im 3. (Wirtschaft, 26.02.2021 - 13:26) weiterlesen...

Russischer Strafvollzug: Nawalny ist im Lager sicher. "Ich garantiere, dass es keinerlei Bedrohungen für seine Gesundheit und erst recht nicht für sein Leben gibt", sagte der Direktor der Behörde, Alexander Kalaschnikow, am Freitag der Agentur Interfax. Nawalny könne im Lager auch Arbeit finden, wenn er das wünsche. Menschenrechtler hatten zuvor erklärt, Angst um den Oppositionspolitiker zu haben. Russlands Straflager sind berüchtigt für rohe Gewalt, Folter und auch Todesfälle. MOSKAU - Nach der Verlegung Alexej Nawalnys aus einer Moskauer Haftanstalt in ein Straflager hat Russlands Strafvollzug betont, dass der Kremlkritiker dort in Sicherheit sein werde. (Wirtschaft, 26.02.2021 - 13:23) weiterlesen...

Volksbegehren zur Enteignung von Wohnkonzernen in Berlin beginnt. Das Bündnis "Deutsche Wohnen & Co. enteignen" hat dann vier Monate bis Ende Juni Zeit, Unterstützerunterschriften für sein Anliegen zu sammeln. BERLIN - In Berlin startet am Freitag ein Volksbegehren zur Enteignung großer Wohnungskonzerne. (Boerse, 26.02.2021 - 13:20) weiterlesen...

Merkel nimmt vor Corona-Treffen an NRW-Expertenberatungen teil. BERLIN - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nimmt an diesem Freitag (15.30 Uhr) an den Online-Beratungen des NRW-Expertengremiums zum Kampf gegen die Corona-Pandemie teil. Das bestätigte ein Regierungssprecher in Berlin. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet habe zu einem Meinungsaustausch eingeladen, die Kanzlerin habe diese Einladung gerne angenommen. Die Beratungen dienen auch der Vorbereitung auf die am 3. März geplante Runde der Ministerpräsidenten mit Merkel, bei der über das weitere Vorgehen in dem seit Monaten anhaltenden Lockdown entschieden werden soll. Merkel nimmt vor Corona-Treffen an NRW-Expertenberatungen teil (Boerse, 26.02.2021 - 13:18) weiterlesen...

EU will bis März 2022 'strategischen Kompass' für Sicherheitspolitik. Dies kündigte EU-Ratschef Charles Michel am Freitag zum Abschluss des Videogipfels der Staats- und Regierungschefs an. BRÜSSEL - Die Europäische Union will bis März 2022 einen neuen "strategischen Kompass" in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik geben. (Wirtschaft, 26.02.2021 - 13:12) weiterlesen...