Regierungen, Golfstaaten

MOSKAU - Der Iran traut US-Präsident Donald Trump keine positiven Impulse für die Konflikte im Nahen Osten zu.

13.07.2018 - 13:16:24

Berater: Iran traut Trump keine positiven Lösungen in Nahost zu. Trump werde beim Gipfeltreffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin kaum logische Vorschläge für Nahost einbringen, sagte der außenpolitische Berater des obersten iranischen Führers, Ali Akbar Welajati, bei einer Konferenz am Freitag in Moskau. "Das ist meine Prognose. Trump ist ein unberechenbarer Mensch. Er wacht morgens auf und überlegt: Welche Entscheidung treffe ich heute?" Dies schade der internationalen Gemeinschaft und dem amerikanischen Volk.

Trump und Putin treffen sich am Montag in der finnischen Hauptstadt Helsinki. Aufgrund zahlreicher Streitthemen ist das Verhältnis zwischen den USA und Russland so schlecht wie nie seit Jahrzehnten.

Welajati sagte der Agentur Interfax zufolge, der Gipfel sei wichtig, aber das Problem liege woanders. "Er (Trump) weiß nicht, was er will und was er als nächstes tut." Daher sei der Iran nicht auf Verhandlungen mit dem US-Präsidenten aus.

Der Iran liegt mit den USA im Streit um das Atomabkommen, das Trump einseitig aufgekündigt hat. Der Iran halte sich an seine Verpflichtungen aus dem Abkommen, bekräftigte der Vertraute der iranischen Führung.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Trump räumt nach Kritik russische Einmischung in US-Wahl ein (Wirtschaft, 17.07.2018 - 21:34) weiterlesen...

May entgeht Schlappe im britischen Parlament in Sachen Zollunion. Proeuropäische Rebellen aus ihrer konservativen Fraktion wollten Großbritannien zu Verhandlungen für eine Zollunion mit der EU verpflichten, falls bis Januar 2019 keine Freihandelszone mit Brüssel vereinbart sein sollte. Doch ein entsprechender Änderungsantrag zum Handelsgesetz (Trade Bill) wurde am Dienstag mit 307 zu 301 Stimmen vom Unterhaus abgelehnt. LONDON - Die britische Premierministerin Theresa May ist im Parlament nur knapp einer Schlappe mit Blick auf eine mögliche Zollunion nach dem Brexit entgangen. (Wirtschaft, 17.07.2018 - 20:57) weiterlesen...

Trump räumt nach Kritik russische Einmischung in US-Wahl ein. Er akzeptiere entsprechende US-Geheimdienstinformationen, sagte Trump nach Angaben des Senders Fox News und anderer US-Medien am Dienstag im Weißen Haus in Washington. WASHINGTON - Nach heftiger Kritik wegen seiner Haltung beim Gipfel mit Kremlchef Wladimir Putin hat US-Präsident Donald Trump eingeräumt, dass Russland sich in die US-Wahl 2016 eingemischt hat. (Wirtschaft, 17.07.2018 - 20:50) weiterlesen...

Kreise: USA lehnen europäische Forderung nach Sanktions-Ausnahmen ab. PARIS - Die USA haben nach Angaben aus französischen Regierungskreisen die europäische Forderung zurückgewiesen, EU-Unternehmen nicht für Geschäfte im Iran zu bestrafen. "Ja, die Vereinigten Staaten haben jetzt auf unseren Brief vom 4. Juni geantwortet", hieß es am Dienstag in Paris. Die Substanz sei keine große Überraschung: Die Amerikaner hätten auf keine der Forderungen positiv geantwortet. Die Außen-, Finanz- und Wirtschaftsminister Deutschlands, Großbritanniens und Frankreichs hatten gemeinsam an die USA appelliert. Kreise: USA lehnen europäische Forderung nach Sanktions-Ausnahmen ab (Wirtschaft, 17.07.2018 - 20:49) weiterlesen...

Trump räumt nach Kritik russische Einmischung in US-Wahl ein. Er akzeptiere entsprechende US-Geheimdienstinformationen, sagte Trump nach Angaben des Senders Fox News und anderer Medien am Dienstag im Weißen Haus in Washington. WASHINGTON - Nach heftiger Kritik wegen seiner Haltung beim Gipfel mit Kremlchef Wladimir Putin hat US-Präsident Donald Trump eingeräumt, dass Russland sich in die US-Wahl 2016 eingemischt hat. (Wirtschaft, 17.07.2018 - 20:41) weiterlesen...

May entgeht im britischen Parlament Schlappe in Sachen Zollunion. Proeuropäische Rebellen aus ihrer konservativen Fraktion wollten Großbritannien zu einer Zollunion mit der EU verpflichten, falls bis Januar 2019 keine Freihandelszone mit Brüssel vereinbart sein sollte. Doch ein entsprechender Änderungsantrag zum Handelsgesetz (Trade Bill) wurde am Dienstag mit 307 zu 301 Stimmen vom Unterhaus abgelehnt. LONDON - Die britische Premierministerin Theresa May ist im Parlament nur knapp einer Schlappe in Sachen Zollunion nach dem Brexit entgangen. (Wirtschaft, 17.07.2018 - 20:08) weiterlesen...