Transport, Verkehr

MOSKAU - Das russische Verteidigungsministerium hat den Raketenbeschuss einer Bahnstation in dem Ort Tschaplyne in der Zentralukraine bestätigt.

25.08.2022 - 13:20:27

Russland bestätigt Raketenschlag auf Bahnstation in Ukraine. Bei dem Schlag mit einer Iskander-Rakete seien am Mittwoch im Gebiet Dnipropetrowsk mehr als 200 ukrainische Soldaten, die für Kämpfe im Donbass bestimmt gewesen seien, getötet worden. Das teilte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, am Donnerstag in Moskau mit. Es gab allerdings keine Belege für die Behauptung, dass so viele Soldaten ums Leben kamen. Die Ukraine hatte zuvor von 25 Toten, darunter zwei Kinder, und von mehr als 30 Verletzten gesprochen.

Die Rakete sei in den militärischen Teil der Bahnstation eingeschlagen, behauptete Konaschenkow. Dabei sei auch Militärtechnik zerstört worden. Kiew hatte hingegen von Beschuss von bewohntem Gebiet gesprochen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte den Angriff, der am Unabhängigkeitstag des Landes verübt wurde, scharf verurteilt.

Bei einem der getöteten Kinder handelt es sich den Angaben Kiews zufolge um einen elfjährigen Jungen, der unter den Trümmern eines Hauses gestorben sei. Ein sechs Jahre altes Kind sei beim Brand eines Autos bei der Bahnstation gestorben, teilte der Vizechef des Präsidentenbüros, Kyrylo Tymoschenko, mit. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten seien mittlerweile abgeschlossen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Hurrikan 'Ian' erreicht Kuba - Warnung vor lebensgefährlichen Fluten (Boerse, 27.09.2022 - 15:32) weiterlesen...

Sofia rät bulgarischen Staatsbürgern zum Verlassen Russlands. Das Außenministerium in Sofia begründete dies mit der "komplizierenden Lage" in Russland. Bulgarische Staatsbürger sollten erwägen, das Land mit zur Verfügung stehenden Transportmitteln schnell zu verlassen, heißt es weiter in einer Mitteilung des Ministeriums vom Dienstag. Den in Russland verbleibenden Bulgarinnen und Bulgaren wird zu erhöhter Wachsamkeit geraten sowie empfohlen, Plätze mit einer größeren Ansammlung von Menschen zu meiden. SOFIA - Bulgarien hat den bulgarischen Staatsbürgern in Russland empfohlen, das Land zu verlassen und von Reisen in Russland abgeraten. (Wirtschaft, 27.09.2022 - 15:30) weiterlesen...

Unnötige Klinik-Übernachtungen sollen wegfallen können. Dies führe auch zu mehr Kapazitäten beim Pflegepersonal, wenn Nachtschichten nicht bedient werden müssten, sagte der SPD-Politiker am Dienstag in Berlin. Deswegen solle das "ineffiziente System" geändert werden, dass Abrechnungen bestimmter stationärer Leistungen für Krankenhäuser bisher nur mit Übernachtung möglich sind. Lauterbach begrüßte entsprechende Empfehlungen einer Regierungskommission und kündigte gesetzliche Neuregelungen dazu an. BERLIN - Unnötige Übernachtungen bei Klinikuntersuchungen sollen nach dem Willen von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach künftig wegfallen können. (Wirtschaft, 27.09.2022 - 15:29) weiterlesen...

Habeck: Alternative zur Gasumlage finanziell 'kein Hexenwerk'. Er sagte am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur, der Umlagen-Zweck der Stabilisierung lasse sich auch erreichen, indem den Unternehmen der nötige Kapitalbedarf aus öffentlichen Mitteln zur Verfügung gestellt werde. BERLIN - Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) will als Alternative zur umstrittenen Gasumlage eine finanzielle Unterstützung für angeschlagene Gasimporteure vom Staat. (Wirtschaft, 27.09.2022 - 15:17) weiterlesen...

OFFIZIELLE KORREKTUR: Habeck fordert von Ländern mehr Tempo beim Windkraftausbau. (Im zweiten Absatz, erster Satz, wurde korrigiert: 57 (statt: 47) Gigawatt - Das Bundeswirtschaftsministerium hat Habecks Angaben korrigiert.) OFFIZIELLE KORREKTUR: Habeck fordert von Ländern mehr Tempo beim Windkraftausbau (Boerse, 27.09.2022 - 14:45) weiterlesen...

Krisensitzungen in Dänemark und Schweden wegen Nord-Stream-Lecks. Als man von den Lecks erfahren habe, sei das Krisenmanagement zusammengerufen worden, an dem mehrere Ministerien und Behörden beteiligt seien, sagte die schwedische Außenministerin Ann Linde am Dienstag der Zeitung "Aftonbladet". Der dänische Außenminister Jeppe Kofod habe sie kontaktiert, virtuelle Treffen seien am Abend geplant. Auf die Frage, was genau passiert sei, sagte sie: "Ich möchte nicht darüber spekulieren. KOPENHAGEN - Nach der Beschädigung der Nord-Stream-Gaspipelines unter der Ostsee sind in Dänemark und Schweden Krisenstäbe einberufen worden. (Wirtschaft, 27.09.2022 - 14:44) weiterlesen...