Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Pharma, Biotechnologie

MOSKAU - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Kremlchef Wladimir Putin über eine mögliche Kooperation bei Impfstoffen gesprochen.

30.03.2021 - 23:21:29

Merkel, Putin und Macron sprechen über russischen Impstoff Sputnik V. In dem Austausch per Videoschalte sei es auch um den russischen Corona-Impfstoff Sputnik V gegangen, über dessen EU-Zulassung die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) zu entscheiden habe, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Dienstagabend mit. "Diese Evaluierung geschieht nach denselben Normen, die auch auf alle anderen Impfstoffe Anwendung finden", hieß es. Nach Kreml-Angaben wurden unter anderem Perspektiven "möglicher Lieferungen und der gemeinsamen Produktion dieses Präparats in EU-Ländern" diskutiert.

Die EMA prüft derzeit einen Antrag auf Zulassung von Sputnik V in der EU. Im April werden in Russland Experten der EMA zur Begutachtung der Produktion und Lagerung des Impfstoffs erwartet. Der russische Pharmakonzern R-Pharm will das Vakzin von Juni oder Juli an im bayerischen Illertissen produzieren.

Putin, Merkel und Macron hätten außerdem über den Ukraine-Konflikt gesprochen, hieß es aus Berlin und Moskau. Laut Seibert riefen Merkel und Macron dazu auf, die Verhandlungen im sogenannten Normandieformat zur Umsetzung der Minsker Vereinbarungen voranzubringen. Putin wiederum habe Besorgnis über die "von der Ukraine provozierte Eskalation der bewaffneten Konfrontation" zum Ausdruck gebracht, erklärte der Kreml. Trotz einer Waffenruhe kommt es in der Ostukraine immer wieder zu Kämpfen zwischen Regierungseinheiten und prorussischen Separatisten.

Zur Sprache kamen auch die Situation in Belarus und Syrien sowie die Entwicklungen im Bürgerkriegsland Libyen. In Bezug auf die stark angeschlagenen Beziehungen zwischen Russland und der Europäischen Union habe Putin darüber hinaus die Bereitschaft Russlands zur "Wiederherstellung einer normalen entpolitisierten Zusammenarbeit" hervorgehoben, hieß es aus Moskau. Mit Blick auf die Inhaftierung des russischen Oppositionspolitikers Alexej Nawalny teilte die Bundesregierung mit, Merkel und Macron hätten die Notwendigkeit betont, "in der Europäischen Menschenrechtskonvention verankerte Menschen- und Grundrechte einzuhalten".

@ dpa.de

Weitere Meldungen

GESAMT-ROUNDUP 2: Laschet und Söder kämpfen um Kanzlerkandidatur der Union (Wirtschaft, 11.04.2021 - 19:53) weiterlesen...

17 855 Corona-Neuinfektionen und 104 neue Todesfälle gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 104 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI von Sonntagmorgen hervor. Am Sonntag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Die Zahlen könnten zudem wegen der Schulferien noch nicht mit früheren Werten vergleichbar sein. Vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 12 196 Neuinfektionen und 68 neue Todesfälle verzeichnet. BERLIN - Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 17 855 Corona-Neuinfektionen gemeldet. (Wirtschaft, 11.04.2021 - 19:52) weiterlesen...

Laschet: Werde am Montag in CDU-Gremien um Vertrauen bitten. "Ich werde morgen bereit sein zur Kandidatur, so wie Markus Söder, und um Vertrauen bitten", sagte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident am Sonntagabend in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". BERLIN - Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet will die Führungsgremien seiner Partei an diesem Montag hinter seine Bewerbung für die Kanzlerkandidatur der Union bringen. (Wirtschaft, 11.04.2021 - 19:00) weiterlesen...

Laschet drängt auf schnellen Beschluss von Corona-Bundesregelung. "Ich wünsche mir nur, dass es jetzt schnell geht, denn die (Infektions-)Zahlen sind absehbar und die hängen nicht von Beratungsverfahren zwischen Bundestag und Bundesrat ab", sagte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident am Sonntagabend im ARD-"Bericht aus Berlin". Er sei sich mit seinem Konkurrenten um die Kanzlerkandidatur, Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) einig, dass es noch einmal einen vorübergehenden sogenannten Brücken-Lockdown geben müsse. BERLIN - Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet drängt auf eine schnelle Einigung von Bundesregierung, Bundestag und Ländern über die geplante bundeseinheitlichen Corona-Regelungen. (Wirtschaft, 11.04.2021 - 18:48) weiterlesen...

Söder: Bayern und CSU werden für neues Infektionsschutzgesetz stimmen. "Er (der Entwurf) wird gerade noch abschließend beraten und natürlich werden wir sowohl als Bayern als auch als CSU in der Bundesregierung da sogar Mittreiber sein, dass es beschlossen wird", sagte der CSU-Chef am Sonntag in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". BERLIN - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat die volle Unterstützung seines Landes und der CSU für die Neufassung des Infektionsschutzgesetzes angekündigt. (Wirtschaft, 11.04.2021 - 18:28) weiterlesen...

Warnungen und Proteste trotz verbesserter Corona-Lage in Italien. Am Sonntag klagte der Landwirtschaftsverband Coldiretti, dass trotz der anstehenden Erleichterungen rund 360 000 Restaurants, Bars, Pizzerien und andere Lokale geschlossen blieben. Vielen in der Branche drohe wegen der Umsatzdelle in Milliardenhöhe von April die endgültige Schließung. ROM - Obwohl sechs italienische Regionen wegen verbesserter Corona-Zahlen ab Montag die Rote Zone verlassen, mehren sich Warnungen vor neuen Milliardenschäden in der Wirtschaft. (Wirtschaft, 11.04.2021 - 18:24) weiterlesen...