Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Transport, Verkehr

MONTAUBAN - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich erneut zurückhaltend zu einem möglichen Corona-Impfpass geäußert.

15.03.2021 - 17:59:27

Macron fordert abgestimmte Regeln beim Tourismus in der EU. Er bevorzuge den Begriff "Gesundheitszertifikat", sagte er am Montag im südwestfranzösischen Montauban bei einem Treffen mit seinem spanischen Amtskollegen Pedro Sánchez. An so einem Corona-Pass werde in Europa gearbeitet. Wichtig sei eine europäische Koordination - vor allem mit Blick auf den Tourismus, so der französische Präsident. Dabei müsse einheitlich, Region für Region definiert werden, welche Regeln und Voraussetzungen für Reisen gelten.

In diesem Zusammenhang stelle sich auch die Frage, wie man mit Personen umgehe, die von außerhalb des Schengenraums kämen. "Werden wir alle Impfstoffe anerkennen, die auf der ganzen Welt hergestellt werden? Vielleicht nicht", sagte Macron. Letztlich seien dies aber Fragen, welche die Wissenschaft beantworten müsse. "Dann müssen wir ethische und rechtliche Fragen klären, all das erfordert also Koordination", so der 43-Jährige. Macron hatte sich bereits in der Vergangenheit skeptisch zu einem reinen Impfpass geäußert und eine Art Gesundheitspass gefordert, da nicht alle Zugang zur Impfung hätten.

Macron deutete außerdem an, dass in den kommenden Tagen Entscheidungen mit Blick auf die Corona-Situation in Frankreich getroffen werden müssten. Auf die Fragen nach einem möglichen neuen Lockdown sagte er, man müsse verschiedene Punkte wie den Schutz der Schwächsten aber auch die Not durch Isolierung in einer "angepassten, verhältnismäßigen Art und Weise berücksichtigen". Die Entwicklung der Pandemie müsse Stadt für Stadt, Gegend für Gegend betrachtet werden. Die Corona-Lage hatte sich in einigen Regionen wieder verschärft, besonders im Großraum Paris wurden die Intensivbetten knapp.

Spanien und Frankreich unterzeichneten bei dem Gipfeltreffen ein Abkommen zur doppelten Staatsangehörigkeit und verständigten sich auf bessere Zusammenarbeit bei den Organisierter Kriminalität, Migration oder Umweltschutz. In Montauban ist Manuel Azaña beerdigt, der letzte Präsident der II. Spanischen Republik, an dessen Grab Macron und Sanchez einen Kranz niederlegten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

WDH: 17 855 Corona-Neuinfektionen und 104 neue Todesfälle gemeldet (Im zweiten Absatz wurde der Wochentag berichtigt. (Wirtschaft, 11.04.2021 - 09:39) weiterlesen...

Weber bringt neue Sanktionen gegen Moskau ins Spiel. Der russische Truppenaufmarsch im Umfeld der Ostukraine sei ein Test für den Westen. "Die Antwort darauf muss unmissverständlich und stark sein", sagte Weber den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Online: Sonntag, Print: Montag). BERLIN - Angesichts der Spannungen im Ostukraine-Konflikt hat der Vorsitzende der Christdemokraten im Europaparlament, Manfred Weber, im "Eskalationsfall" neue Sanktionen gegen Russland gefordert. (Wirtschaft, 11.04.2021 - 09:35) weiterlesen...

Irans Parlament zeigt Präsident Ruhani an. Die Abgeordneten werfen ihm vor, vom Parlament verabschiedete Gesetze missachtet zu haben. Wie die Nachrichtenagentur Fars am Sonntag weiter berichtete, stimmten 190 der 235 anwesenden Mandatsträger dafür. Weitere Hintergründe wurden nicht erwähnt. Beobachter sehen jedoch einen Zusammenhang zwischen den erneuten Atomverhandlungen in Wien, die zu einem Kompromiss mit dem Erzfeind USA führen sollen. TEHERAN - Das iranische Parlament hat Präsident Hassan Ruhani angezeigt. (Wirtschaft, 11.04.2021 - 09:31) weiterlesen...

Rechtsexperten fordern Bundestagsdebatte zu Freiheiten für Geimpfte. Der Rechtsexperte der Unionsfraktion, Jan-Marco Luczak (CDU), sagte der "Welt am Sonntag": "Wenn Studien bestätigen, dass Menschen nach einer Impfung nicht mehr infektiös sind, dann müssen die Beschränkungen zurückgenommen werden." Das sei aus seiner Sicht verfassungsrechtlich zwingend. Ob Beschränkungen unter bestimmten Bedingungen zurückgenommen werden sollten, müsse der Bundestag regeln. BERLIN - Rechtsexperten von Union und SPD fordern, das Thema Lockerungen für Corona-Geimpfte im Bundestag zu behandeln. (Boerse, 11.04.2021 - 09:15) weiterlesen...

Laschet für Aufhebung der Impfreihenfolge bis zum Sommer. "Wenn zum Ende des Frühjahrs die großen Impfstoffmengen kommen, sollten die Impfprioritäten fallen und die Impfungen für alle Menschen geöffnet werden. Das wäre ein wichtiger Baustein für die Brücke zu einem Sommer mit viel mehr Freiheit", sagte Laschet der "Bild am Sonntag". Das bisherige strenge Einhalten der Reihenfolge begrüßte er jedoch. Mit der strikten Priorisierung am Anfang habe man eine Schutzmauer für die Alten und Pflegebedürftigen errichtet. BERLIN - Angesichts steigender Impfstofflieferungen hat sich Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) für ein Ende der Corona-Impfreihenfolge bis zum Sommer ausgesprochen. (Wirtschaft, 11.04.2021 - 09:14) weiterlesen...

Landkreise kritisieren Bundes-Notbremse als Misstrauensvotum. "Der vorliegende Entwurf ist ein in Gesetz gegossenes Misstrauensvotum gegenüber Ländern und Kommunen", sagte der Präsident des Deutschen Landkreistages, Reinhard Sager, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Online Sonntag, Print Montag). BERLIN - Die deutschen Landkreise haben die Pläne zur Vereinheitlichung der Corona-Schutzmaßnahmen scharf verurteilt. (Wirtschaft, 11.04.2021 - 09:13) weiterlesen...