Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Autoindustrie, BDI

Mit seiner Kritik an der deutschen Bürokratie erhält der US-Autobauer Tesla Rückendeckung vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI).

09.04.2021 - 01:03:04

BDI unterstützt Teslas Kritik an deutscher Bürokratie

"Die deutsche Wirtschaft fordert von der Politik in Bund und Ländern, aus den Erfahrungen mit blockierten Industrieprojekten überall in Deutschland endlich Konsequenzen zu ziehen", sagte Holger Lösch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BDI, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben). "Wenn jetzt nicht entschieden gegengearbeitet wird, droht der Investitionsstandort Deutschland nachhaltig Schaden zu nehmen."

Dabei sei die entstehende Autofabrik von Tesla "eine Riesenchance für die Industrie in Ostdeutschland, die zusammen mit den Ansiedlungen weiterer Unternehmen Fertigungsnetzwerke wachsen und die Region prosperieren lässt", mahnte Lösch. Der stellvertretende BDI-Hauptgeschäftsführer forderte eine "Entschlackungskur für das Planungs- und Umweltrecht" in Deutschland. "Deutschland muss mehr Tempo bei der Genehmigungspraxis machen", sagte Lösch. Da "mehrfache Klageerhebungen" und "lange Gutachterschlachten" in Deutschland zur Regel geworden seien, würden die Investitionstätigkeiten gehemmt und Investoren abgeschreckt werden, sagte der Industrievertreter. Er forderte eine bessere Personalausstattung in den Behörden sowie Standards und technische Anleitungen, mit denen Unternehmen Umweltvorschriften einhalten können. "Die Klagebefugnisse von Umweltverbänden müssen auf den europäischen Prüfstand", forderte Lösch. Tesla Brandenburg hatte in einer Stellungnahme an das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg eine Klage der Deutschen Umwelthilfe unterstützt und dabei zu lange Genehmigungsverfahren in Deutschland moniert. Seit 16 Monaten läuft ein Genehmigungsverfahren zum Bau der Tesla-Fabrik im brandenburgischen Grünheide.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Knappheit - Rohstoffmangel trifft die Verbraucher. Verbraucher müssen sich darauf einstellen, für Produkte wie Autoreifen oder Marmeladengläser mehr zu bezahlen. Das Thema Rohstoffe besorgt die Industrie - das Angebot ist knapp, Preise gehen durch die Decke. (Wirtschaft, 26.07.2021 - 05:47) weiterlesen...

Siemens plant vorerst keinen weiteren Jobabbau Der Münchner Siemens-Konzern will nach dem grundlegenden Umbau der vergangenen Jahre die Zahl der Mitarbeiter vorerst nicht mehr weiter reduzieren. (Wirtschaft, 25.07.2021 - 16:09) weiterlesen...

Vonovia kann Deutsche Wohnen vorerst nicht übernehmen Der Immobilienkonzern Vonovia kann den Konkurrenten Deutsche Wohnen vorerst nicht übernehmen. (Wirtschaft, 23.07.2021 - 17:15) weiterlesen...

Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Mai gesunken Der reale Auftragseingang im deutschen Bauhauptgewerbe ist im Mai 2021 saison- und kalenderbereinigt 1,3 Prozent niedriger gewesen als im Vormonat. (Wirtschaft, 23.07.2021 - 08:46) weiterlesen...

Konzern - Familienstämme teilen Dr. Oetker auf. Jetzt ist es amtlich. Das Unternehmen wird aufgeteilt. Seit Jahren gibt es Gerüchte um eine Aufsplittung, Streitereien unter den Erben von Rudolf-August Oetker sind kein Geheimnis. (Wirtschaft, 22.07.2021 - 16:58) weiterlesen...

Baywa: EU-Klimapaket wird im Klein-Klein ertrinken Der Vorstandsvorsitzende des Mischkonzerns Baywa, Klaus Josef Lutz, hält eine gelungene Umsetzung der Energiewende nur dann für möglich, wenn mehr Engagement der Politik und mehr Begeisterung der Bevölkerung dafür aufgebracht wird. (Wirtschaft, 22.07.2021 - 07:58) weiterlesen...