Telekommunikation, Internet

Mit seiner Entertain-TV-Plattform etwa rückt die Telekom zunehmend auch als Inhalte-Anbieter auf den Plan.

04.04.2017 - 12:45:25

Unbegrenztes Datenvolumen - Telekom kündigt Mobiltarif für kostenfreies Streaming an. Doch auf dem Smartphone ist das Volumen schnell aufgebraucht. Mit zubuchbaren Optionen soll das mobile Streaming von Musik und Videos nun unbegrenzt funktionieren.

Bonn - Die Deutsche Telekom hat einen neuen Mobiltarif für unbegrenztes Datenvolumen bei einzelnen Streaming-Angeboten angekündigt. «Datenvolumen entwickelt sich zur wichtigsten Währung, es ist das Benzin des Smartphone-Motors», sagte Telekom-Manager Michael Hagspihl in Bonn.

Ab dem 19. April soll die Funktion «Stream On» zubuchbar sein. Das Abspielen bestimmter Inhalte wird dann nicht mehr auf das verfügbare Datenvolumen angerechnet.

Zu den ersten Partnern gehören Apple Music, Amazon, Netflix und YouTube, Medienportale wie «Chip» und «Spiegel Online» sowie die ZDF Mediathek, der Sportkanal Sky und auch das mobile Entertain-TV-Angebot der Telekom. Das Partnernetz solle weiter ausgebaut werden. Als Inhalte-Anbieter gerate die Telekom selbst in die Zwickmühle, sagte Hagspihl. Deshalb habe man sich zu diesem «radikalen Schritt» entschieden. Unbegrenzt Musik der Partner können künftig Nutzer des Tarifs MagentaMobil M hören, Streaming-Angebote lassen sich kostenlos im Tarif MagentaMobil L zubuchen.

Seinen TV-Streaming-Dienst Entertain TV will die Telekom mit einem einfachen Einstiegs-Modell für ausschließlich lineares Fernsehen ergänzen. «StartTV» soll ab Mai für zwei Euro im Monat den Empfang von rund 100 Sendern bieten, 22 davon in HD-Qualität. «Auch das lineare Fernsehen ist für viele Kunden weiterhin attraktiv», sagte Hagspihl. Damit dürfte das Unternehmen auch versuchen, von dem erst kürzlich erfolgten Wechsel des Antennenfernsehens auf den neuen Standard DVB-T2 zu profitieren. Auch andere Streaming-Anbieter erhoffen sich, dass sich viele TV-Zuschauer keine neue Settop-Box zulegen, sondern auf Fernsehen per Streaming wechseln.

Das Entertain-Angebot wiederum soll schrittweise ausgebaut werden, etwa mit exklusiven Eishockey-Übertragungen oder Fußballspielen aus der dritten Liga. Zuletzt erhielt die Telekom verstärkt Konkurrenz durch Vodafone, das mit GigaTV eine eigene TV-Plattform für die verschiedensten Streaming-Angebote auf den Markt brachte.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Netflix boomt weiter - Börsenwert knackt 100 Milliarden Dollar. Im vierten Quartal kletterte der Gewinn verglichen mit dem Vorjahreszeitraum von 66,7 Millionen auf 185,5 Millionen Dollar (151,3 Mio Euro), wie das Unternehmen am Montag nach US-Börsenschluss mitteilte. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 verdiente Netflix 559 Millionen Dollar und damit fast dreimal soviel wie im Vorjahr. LOS GATOS - Der Online-Videodienst Netflix brummt dank Serienhits wie "Stranger Things" und "The Crown" weiter - zum Jahresende stiegen Nutzerzahlen und Erlöse überraschend kräftig. (Boerse, 23.01.2018 - 05:58) weiterlesen...

Technologie-Wettstreit - Europäer suchen Platz neben USA und China. Bei der Innovationskonferenz DLD ist es in diesem Jahr ein zentrales Thema. Europa ist aufgewacht: Politik und Wirtschaft wollen die Zukunft nicht Technologie-Giganten aus den USA und China überlassen. (Wissenschaft, 21.01.2018 - 16:16) weiterlesen...

Europäer suchen Platz neben USA und China. Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) forderte auf der Innovationskonferenz DLD in München, Europa müsse sich dazu durchringen, eine aktivere Rolle in der Welt zu spielen. Deutsche-Telekom-Chef Timotheus Höttges gab den Wettbewerb bei verbraucherorientierten Online-Plattformen verloren - sieht aber Chancen im Internet der Dinge mit der Vernetzung von Milliarden Geräten. MÜNCHEN - Europäische Politiker und Unternehmer beschwören schnelles Handeln, um nicht zwischen den Tech-Supermächten USA und China zerrieben zu werden. (Boerse, 21.01.2018 - 15:58) weiterlesen...

Gabriel: Europa muss globale Rolle bei Technologie-Revolution spielen. "Werden wir zu tatenlosen Zuschauern im neuen Kalten Krieg um Technologie werden? Oder kann Europa mit besseren Antworten aufwarten?", umriss Gabriel die zentrale Frage am Samstag zum Auftakt der Innovationskonferenz DLD in München. MÜNCHEN - Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat Europa aufgefordert, im globalen Technologie-Wettstreit das Feld nicht den USA und China zu überlassen. (Boerse, 21.01.2018 - 14:32) weiterlesen...

Telekom-Chef: Europa hat Wettstreit bei Online-Plattformen verloren. Stattdessen müssten sich die Europäer auf das sogenannte Internet der Dinge mit seinen vernetzten Geräten konzentrieren, sagte Höttges am Sonntag auf der Internet-Konferenz DLD in München. Er forderte eine gelockerte Regulierung der Telekommunikations-Branche, um Investitionen in die Infrastruktur zu begünstigen. MÜNCHEN - Europa hat nach Einschätzung von Telekom-Chef Timotheus Höttges keine Chance mehr, im Verbraucher-Geschäft mit Online-Plattformen zu amerikanischen und chinesischen Firmen aufzuholen. (Boerse, 21.01.2018 - 14:19) weiterlesen...

Deutschland bei schnellem Internet weiterhin im EU-Mittelfeld. Nach jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes verfügten im vergangenen Jahr 42 Prozent aller hiesigen Unternehmen mit Zugang zum Internet und mindestens 10 Beschäftigten über einen festen Breitbandanschluss mit einer vertraglich vereinbarten Datenübertragungsrate von mindestens 30 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). WIESBADEN - Deutschland kommt beim Ausbau des schnellen Internets nur schleppend voran und bleibt im EU-Schnitt Mittelmaß. (Wirtschaft, 19.01.2018 - 16:18) weiterlesen...