Öl, Rohstoffe

Mit großen Gewinnsprüngen melden sich ExxonMobil und Chevron zurück.

27.10.2017 - 16:32:25

Exxon und Chevron - «Big Oil» läuft wieder: US-Ölmultis melden Milliardengewinne. Der Absturz der Ölpreise, der vor rund drei Jahren einsetzte, scheint überwunden. Das Geschäft mit «Big Oil» läuft wieder rund.

Irving/San Ramon - Der Anstieg der Ölpreise hat ExxonMobil und Chevron im dritten Quartal trotz Belastungen durch den schweren Wirbelsturm Harvey massive Gewinnanstiege beschert.

Die Ölmultis dürften 2017 die besten Ergebnisse seit Jahren einfahren, auch weil die Kosten in der Krise kräftig gesenkt wurden.

Bei Exxon stieg der Überschuss im vergangenen Quartal verglichen mit dem Vorjahreswert um 50 Prozent auf 4,0 Milliarden Dollar (3,4 Mrd Euro), wie der texanische Ölkonzern am Freitag mitteilte. Die Bilanz habe von einem soliden Geschäftsverlauf und höheren Rohstoffpreisen profitiert, sagte Vorstandschef Darren Woods.

Die Erlöse wuchsen um 13 Prozent auf 66,2 Milliarden Dollar. Die Produktion legte um zwei Prozent auf 3,9 Millionen Barrel (je 159 Liter) pro Tag zu. Exxon spielte wie in den Vorquartalen die Erholung der Ölpreise in die Karten. Im Schnitt lagen die Preise rund 14 Prozent höher als im Vorjahr.

Dennoch bleibt die Branche weiter deutlich entfernt vom Preisniveau früherer Boom-Jahre. Zum Vergleich: 2014 kostete das Barrel noch mehr als 110 Dollar. Zuletzt waren es rund 60 Dollar gewesen, obwohl die Preise nach einem zwischenzeitlichen Absturz schon wieder erheblich zugelegt haben.

Den Multis kommt nun zugute, dass sie die Kosten in den Krisenjahren stark zurückgefahren haben. In den ersten neun Monaten 2017 kappte Exxon die Investitionen in Ausrüstungen sowie Erkundungs- und Förderprojekte im Jahresvergleich um weitere drei Prozent auf 14,1 Milliarden Dollar.

Hurrikan Harvey, der im Berichtszeitraum an der US-Golfküste und damit in einem wichtigen Fördergebiet gewütet hatte, drückte das Quartalsergebnis um etwa 160 Millionen Dollar. Damit hinterließ der verheerende Sturm lediglich eine kleine Delle in der Bilanz.

Der zweitgrößte US-Ölkonzern Chevron steigerte den Quartalsgewinn verglichen mit dem Vorjahreswert um 52 Prozent auf unterm Strich knapp 2,0 Milliarden Dollar (1,7 Mrd Euro). Die Erlöse stiegen nach Angaben des Unternehmens um 20 Prozent auf 36,2 Milliarden Dollar. Die Produktion legte um acht Prozent auf 2,7 Millionen Barrel pro Tag zu.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Ölpreise sinken deutlich - Russland und Saudi-Arabien deuten höheres Angebot an. Mit Russland und Saudi-Arabien haben führende Ölstaaten jeweils höhere Fördermengen in Aussicht gestellt. NEW YORK/LONDON - Signale für ein höheres Rohölangebot haben die Ölpreise am Freitag stark unter Druck gebracht. (Boerse, 25.05.2018 - 17:14) weiterlesen...

Preis für Opec-Rohöl gestiegen. Das Opec-Sekretariat meldete am Freitag, dass der Korbpreis am Donnerstag 76,62 US-Dollar je Barrel (159 Liter) betragen habe. Das waren 19 Cent mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells. WIEN - Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist gestiegen. (Boerse, 25.05.2018 - 12:44) weiterlesen...

Ölpreise geraten nach US-Rohöllagerbeständen unter Druck. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juli kostete gegen Nachmittag 78,81 US-Dollar. Das waren 76 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 63 Cent auf 71,58 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise sind am Mittwoch nach überraschend gestiegenen US-Rohöllagerbeständen unter Druck geraten. (Boerse, 23.05.2018 - 17:27) weiterlesen...

Ölpreise sinken - Gegenbewegung nach Höhenflug. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juli kostete gegen Mittag 78,89 US-Dollar. Das waren 68 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 45 Cent auf 71,75 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise haben am Mittwoch nicht an den Höhenflug der vergangenen Handelstage angeknüpft. (Boerse, 23.05.2018 - 13:43) weiterlesen...

Ölpreise weiten Kursgewinne aus - US-Sanktionen gegen Venezuela stützen. Marktbeobachter begründeten den jüngsten Anstieg mit neuen Sanktionen der USA gegen das wichtige Ölförderland Venezuela. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 80,40 US-Dollar. Das waren 1,19 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 59 Cent auf 72,76 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise haben am Dienstag ihre Kursgewinne im Tagesverlauf ausgeweitet. (Boerse, 22.05.2018 - 17:30) weiterlesen...

Ölpreise legen weiter zu - Politische Lage in Venezuela stützt. Marktbeobachter erklärten den jüngsten Anstieg mit der Sorge der Anleger vor der politischen Entwicklung im wichtigen Ölförderland Venezuela. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 79,42 US-Dollar. Das waren 20 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 25 Cent auf 72,49 Dollar. FRANKFURT - Die Ölpreise haben am Dienstag weiter zugelegt. (Boerse, 22.05.2018 - 07:56) weiterlesen...