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Regierungen, Ukraine

MINSK - Nach der von Fälschungsvorwürfen überschatteten Präsidentenwahl in Belarus (Weißrussland) beansprucht die Oppositionskandidatin Swetlana Tichanowskaja den Sieg für sich.

10.08.2020 - 15:25:27

Lukaschenko-Gegnerin Tichanowskaja beansprucht Sieg. Das sagte die 37-Jährige am Montag Medien zufolge in Minsk. "Wir erkennen die Ergebnisse nicht an." Tichanowskaja warf Präsident Alexander Lukaschenko vor, sich nach mehr als 26 Jahren an der Macht mit Gewalt eine sechste Amtszeit sichern zu wollen.

Tichanowskajas Wahlkampfstab geht davon aus, dass sie zwischen 70 und 80 Prozent der Stimmen bei der Präsidentenwahl am Sonntag errungen hat. Der Stab veröffentlichte dazu auch einzelne Protokolle aus Wahllokalen, in denen ehrlich ausgezählt worden sein soll. Die Wahlleitung sprach mit ihrem vorläufigen Endergebnis Lukaschenko einen Sieg mit 80,08 Prozent der Stimmen zu. Die von Menschenmengen bejubelte Tichanowskaja soll demnach 10,09 Prozent der Stimmen geholt haben.

Tichanowskajas Mitstreiterin Maria Kolesnikowa forderte die Sicherheitskräfte auf, die Gewalt gegen die friedlichen Demonstranten zu beenden. "Wir sind bereit zu einem langen Protest", sagte sie. Der Konflikt zwischen Wählern und Machtapparat müsse aber auf friedlichem Weg gelöst werden.

Wahlziel Tichanowskajas war es, ins Präsidentenamt gewählt zu werden, um alle politischen Gefangenen freizulassen und dann freie Neuwahlen auszurufen. Unter den Inhaftierten ist auch ihr Mann Sergej Tichanowski, ein regierungskritischer Blogger.

Nach Drohungen, nicht zur Wahl anzutreten, hatte Tichanowskaja ihre Kinder ins Ausland bringen lassen. Sie will aber nach eigener Darstellung weiter kämpfen für eine Zukunft ihrer Kinder in Belarus. "Ich sehe keinen einzigen Grund, weshalb ich verhaftet werden sollte. Ich habe nicht vor, das Land zu verlassen."

@ dpa.de

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