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Regierungen, Baltikum

MINSK - Der belarussische Oppositionelle Sergej Tichanowski rechnet nach Angaben seines Anwalts anders als weitere Lukaschenko-Gegner nicht mit einer baldigen Freilassung aus dem Gefängnis.

13.10.2020 - 15:30:31

Anwalt: In Belarus inhaftierter Tichanowski rechnet nicht mit Freilassung. Das sei dem Ehemann der bekannten Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja bei einem Treffen mit Machthaber Alexander Lukaschenko deutlich gemacht worden, sagte der Anwalt Viktor Mazkewitsch am Dienstag dem Portal tut.by. Nach dem Treffen am Wochenende wurden der Politologe Juri Woskressenki und der Unternehmer Dmitri Rabzewitsch in den Hausarrest entlassen.

Lukaschenko hatte sich am Samstag überraschend mit mehreren inhaftierten Oppositionellen und Mitgliedern des Koordinierungsrates getroffen. Politologen werten das Gespräch im Untersuchungsgefängnis des Geheimdienstes KGB als Zeichen der Schwäche Lukaschenkos. Der umstrittene Staatschef hatte bislang jeden Dialog mit der Opposition ausgeschlossen. Die Bürgerbewegung betonte jedoch, dass ein echter Dialog nicht in einem Gefängnis geführt werden sollte. Deshalb könne das Angebot nicht ernst genommen werden.

Der bekannte Blogger Tichanowski sitzt seit Mai in Haft. Seine Frau ist an seiner Stelle bei der Präsidentenwahl im August angetreten. Nach der Abstimmung wurde sie von Lukaschenkos Machtapparat zur Ausreise gedrängt.

Inzwischen sind alle Mitglieder des Präsidiums des Koordinierungsrates der Demokratiebewegung ins Ausland ausgereist - oder sind wie die Oppositionelle Maria Kolesnikowa in Haft. Sie habe sich geweigert, an dem Treffen mit Lukaschenko teilzunehmen, hieß es. Der unlängst aus der Haft entlassene Gewerkschafter Sergej Dylewski, der auch dem Gremium angehört, reiste zu Wochenbeginn aus der Ex-Sowjetrepublik aus. Er sei nun in Warschau, teilte der Rat mit.

@ dpa.de

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