Indikatoren, USA

MICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im September moderater als erwartet aufgehellt.

16.09.2022 - 17:24:04

USA: Michigan-Konsumklima steigt weniger als erwartet. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima stieg zum Vormonat um 1,3 Punkte auf 59,5 Zähler, wie die Universität am Freitag nach einer ersten Umfragerunde mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Anstieg auf 60,0 Punkte gerechnet. Der Wert ist im historischen Vergleich immer noch niedrig. Im Juni war die Verbraucherstimmung auf ein Rekordtief von 50,0 Punkten gefallen.

MICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im September moderater als erwartet aufgehellt. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima stieg zum Vormonat um 1,3 Punkte auf 59,5 Zähler, wie die Universität am Freitag nach einer ersten Umfragerunde mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem Anstieg auf 60,0 Punkte gerechnet. Der Wert ist im historischen Vergleich immer noch niedrig. Im Juni war die Verbraucherstimmung auf ein Rekordtief von 50,0 Punkten gefallen.

Bundesbank: Inflationserwartungen der Haushalte steigen im August an

FRANKFURT - Die Inflationserwartungen privater Haushalte in Deutschland sind laut einer Umfrage der Deutschen Bundesbank im August gestiegen. Für die nächsten zwölf Monate legten sie von 7,3 Prozent im Vormonat auf 7,6 Prozent zu, wie die Bundesbank am Freitag in Frankfurt mitteilte. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Erhebung 2019. Die im Durchschnitt der nächsten fünf Jahre erwartete Inflation stieg leicht auf 5,6 Prozent. Damit übertrafen sie im fünften Monat in Folge die Fünf-Prozent-Marke.

ROUNDUP: G7-Parlamentschefs sichern Ukraine Unterstützung zu

BERLIN - Die Parlamentspräsidenten der G7-Staaten und des Europäischen Parlaments haben der Ukraine weitere Solidarität im Krieg gegen Russland zugesichert. "Die Menschen in der Ukraine verteidigen nicht nur ihre, sondern unser aller Demokratie, somit ist es ein geringer Preis, den wir zahlen müssen", sagte Nancy Pelosi, Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, bei einem Treffen mit ihren Kolleginnen und Kollegen am Freitag in Berlin. "Natürlich machen uns hohe Energiepreise Sorgen, aber diese Menschen riskieren ihr Leben."

Bericht: Deutlich weniger britische Unternehmen exportieren in EU

LONDON - Die Zahl der britischen Unternehmen, die Waren in die EU exportieren, ist nach dem Brexit einem Bericht zufolge um ein Drittel gesunken. Wie das Londoner Wirtschaftsblatt "City A.M." unter Berufung auf Zahlen des Finanzamts HMRC am Freitag schrieb, sank die Zahl der Exporteure in die EU zwischen 2020 und 2021 von etwa 27 300 auf rund 18 350.

Russische Notenbank senkt Leitzins erneut

MOSKAU - Die russische Notenbank hat ihre Geldpolitik erneut gelockert. Der Leitzins sinkt um 0,5 Prozentpunkte auf 7,5 Prozent, wie die Zentralbank am Freitag in Moskau mitteilte. Es ist die sechste Zinssenkung in Folge. Analysten hatten mit dieser Entscheidung gerechnet.

Eurozone: Inflation klettert auf Rekordwert von 9,1 Prozent

LUXEMBURG - Die Inflation in der Eurozone hat sich im August auf hohem Niveau weiter beschleunigt und erneut einen Rekordwert erreicht. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhten sich die Verbraucherpreise um 9,1 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg laut einer zweiten Schätzung mitteilte. Vorläufige Ergebnisse wurden damit bestätigt, womit Volkswirte gerechnet hatten. Die August-Rate ist die höchste seit Einführung des Euro als Buchgeld 1999. Im Vormonat waren die Verbraucherpreise um 8,9 Prozent gestiegen.

Italien: Inflation etwas höher als gedacht

ROM - In Italien lagen die Verbraucherpreise im August etwas höher als bisher angenommen. Die nach europäischen Standards ermittelten Verbraucherpreise (HVPI) zogen zum Vorjahresmonat um 9,1 Prozent an, wie das Statistikamt Istat am Freitag in Rom laut einer zweiten Schätzung mitteilte. In einer ersten Schätzung waren die Statistiker von einer Teuerung in Höhe von 9,0 Prozent ausgegangen. Zum Vormonat stiegen die Preise um 0,9 Prozent.

EZB-Vize: Inflation verschwindet nicht von selbst

FRANKFURT - EZB-Vize Luis de Guindos hält weitere Zinserhöhungen im Kampf gegen die Rekordteuerung im Euroraum für unabdingbar. "Die Verlangsamung der Wirtschaft wird die Inflation nicht von alleine "erledigen"", sagte der Vizepräsident der Europäischen Zentralbank (EZB) in einem am Freitag veröffentlichten Interview der portugiesischen Wochenzeitung "Expresso". "Wir müssen die Normalisierung der Geldpolitik fortsetzen. Das ist etwas, das jeder verstehen muss."

Großbritannien: Umsatz im Einzelhandel schrumpft

LONDON - Die Geschäfte der britischen Einzelhändler sind im August nicht gut gelaufen. Die Umsätze schrumpften zum Vormonat um 1,6 Prozent, wie das Statistikamt ONS am Freitag in London mitteilte. Experten hatten lediglich mit einem Rückgang von 0,5 Prozent gerechnet. Im Juli war der Einzelhandelsumsatz noch um revidierte 0,4 Prozent gestiegen (bisher 0,3 Prozent).

Chinas Einzelhandel und Industrieproduktion ziehen stärker an als erwartet

PEKING - Hoffnungsschimmer für die zuletzt schwache chinesische Wirtschaft: Im August haben sich der Einzelhandel und die Industrie besser entwickelt als zuletzt. Die Erwartungen der Experten wurden auch übertroffen. Volkswirte führten das zum Teil auf staatliche Hilfen wie Subventionen für den Kauf von E-Autos oder Sondereffekte wie die Hitzewelle im August zurück, die vor allem die Elektrizitätsproduktion nach oben getrieben hat. Neben dem Einzelhandelsumsatz und der Industrieproduktion fielen auch die Sachinvestitionen höher aus.

Umfrage zu Energiekosten: Mehr als jeder Dritte rechnet mit Problemen

KÖLN - Mehr als jeder dritte Erwachsene in Deutschland (39 Prozent) rechnet einer Umfrage zufolge damit, im nächsten Winter Energierechnungen nicht oder nur mit erheblichen Schwierigkeiten bezahlen zu können. Vor allem Menschen mit geringerem Einkommen und Jüngere sorgten sich wegen ihrer Energierechnungen, wie der aktuelle Deutschlandtrend für das ARD-Morgenmagazin ergab.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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USA: Neubauverkäufe steigen stark. Die Veräußerungen legten um 28,8 Prozent zu, wie das Handelsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt einen Rückgang um 2,2 Prozent erwartet. Auf das Jahr hochgerechnet wurden 685 000 neue Häuser verkauft. Die starken Verkaufszahlen stehen dem derzeitigen Trend am Häusermarkt entgegen, der aufgrund mehrerer Entwicklungen wie steigenden Hypothekenzinsen zur Schwäche neigt. WASHINGTON - In den USA sind im August wesentlich mehr Häuser verkauft worden als im Vormonat. (Boerse, 27.09.2022 - 16:27) weiterlesen...

USA: Verbrauchervertrauen hellt sich überraschend deutlich auf. Das Verbrauchervertrauen stieg zum Vormonat um 4,4 Punkte auf 108,0 Punkte, wie das Marktforschungsinstitut Conference Board am Dienstag in Washington mitteilte. Es ist der höchste Stand seit April. Analysten hatten im Schnitt lediglich einen Anstieg auf 104,6 Punkte erwartet. WASHINGTON - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im September überraschend deutlich aufgehellt. (Wirtschaft, 27.09.2022 - 16:27) weiterlesen...

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