Indikatoren, USA

MICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im April von hohem Niveau aus deutlicher verschlechtert als Experten vorhergesagt hatten.

13.04.2018 - 17:11:47

USA: Michigan-Konsumklima trübt sich überraschend deutlich ein. Wie die Universität von Michigan am Freitag mitteilte, trübte sich das von ihr erhobene Konsumklima um 3,6 Punkte auf 97,8 Zähler ein. Analysten hatten einen Rückgang erwartet, allerdings nur auf 100,4 Punkte. Im Vormonat war der Indikator mit 101,4 Punkte auf den höchsten Stand seit gut 14 Jahren gestiegen.

MICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im April von hohem Niveau aus deutlicher verschlechtert als Experten vorhergesagt hatten. Wie die Universität von Michigan am Freitag mitteilte, trübte sich das von ihr erhobene Konsumklima um 3,6 Punkte auf 97,8 Zähler ein. Analysten hatten einen Rückgang erwartet, allerdings nur auf 100,4 Punkte. Im Vormonat war der Indikator mit 101,4 Punkte auf den höchsten Stand seit gut 14 Jahren gestiegen.

ROUNDUP 2/Kreise: Syrien auf US-Angriff gefasst - Russland kritisiert Trump

DAMASKUS - Die Drohung von US-Präsident Donald Trump mit einem Militärschlag hat in Syrien Alarmbereitschaft und in Russland harsche Reaktionen ausgelöst. Aus regierungsnahen Kreisen in Damaskus hieß es am Freitag, zahlreiche staatliche und militärische Einrichtungen in der Hauptstadt seien alarmiert worden. Ein dpa-Reporter meldete, in den vergangenen Tagen habe der Verkehr deutlich abgenommen. Manche trauten sich nachts nicht mehr auf die Straße, weil sie davon ausgingen, dass eine Bombardierung zu dieser Zeit erfolgen werde, berichtete ein Bewohner.

ROUNDUP: Geldvermögen der Deutschen wächst - Rekord 2017

FRANKFURT - Die Menschen in Deutschland haben trotz der Zinsflaute in der Summe so viel auf der hohen Kante wie nie zuvor. Das Geldvermögen der privaten Haushalte stieg bis Ende 2017 gegenüber dem Vorjahr um knapp 5 Prozent auf den Rekordwert von 5857 Milliarden Euro, wie die Deutsche Bundesbank am Freitag in Frankfurt mitteilte. Getrieben wurde die Entwicklung auch durch Kursgewinne an den Aktienmärkten.

RATING: S&P stellt Japan höhere Bonität in Aussicht

NEW YORK/TOKIO - Die US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) wird mit Blick auf die Zahlungsfähigkeit Japans zuversichtlicher. Man habe den Ausblick des Ratings von "stabil" auf "positiv" angehoben, teilte S&P am Freitag mit. Damit stellen die Bonitätswächter eine mögliche Anhebung des Ratings in Aussicht. Derzeit liegt es bei "A+", was für eine sichere Geldanlage steht, sofern keine gravierenden, unvorhergesehenen Ereignisse dazwischenkommen. Im Falle einer Anhebung der Bonität würde diese Einschränkung wegfallen.

Russland erwägt umfassendes Sanktionspaket gegen USA

MOSKAU - Russland erwägt als Antwort auf die jüngsten US-Sanktionen unter anderem Arbeitsbeschränkungen für Amerikaner sowie Gegenmaßnahmen in den Bereichen Atomenergie und Luftfahrt. Das geht aus einem Gesetzentwurf hervor, den mehrere ranghohe russische Abgeordnete am Freitag in Moskau vorstellten.

Eurozone: Handelsüberschuss gestiegen

LUXEMBURG - Der Exportüberschuss der Eurozone mit dem Rest der Welt ist im Februar gestiegen. Der Überschuss habe saisonbereinigt bei 21,0 Milliarden Euro gelegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Freitag mit. Im Januar war der Überschuss der Exporte über die Importe geringer gewesen und hatte bei revidiert 20,2 (zunächst: 19,9) Milliarden Euro gelegen. Analysten hatten für Februar mit einem Wert in gleicher Höhe gerechnet.

ROUNDUP: US-Handelsdefizit mit China stark gestiegen

PEKING - Während der Handelsstreit zwischen Peking und Washington zu eskalieren droht, ist das Defizit der USA im Handel mit China erneut gestiegen. Wie die chinesische Zollverwaltung am Freitag in Peking mitteilte, wuchs das Handelsdefizit der USA im ersten Quartal im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Vorjahres um rund 19,4 Prozent auf 58,2 Milliarden US-Dollar (47,3 Milliarden Euro).

Spanien: Verbraucherpreise legen wie erwartet stärker zu

MADRID - In Spanien ist die Inflationsrate wie erwartet gestiegen. Im März seien die Verbraucherpreise nach europäischer Rechnung (HVPI) im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,3 Prozent geklettert, teilte die Statistikbehörde INE am Freitag in Madrid nach einer zweiten Schätzung mit. Die erste Schätzung wurde damit wie von Experten erwartet bestätigt. Im Februar hatten die Verbraucherpreise noch um 1,2 Prozent zugelegt. Im Vergleicht zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im März um 1,2 Prozent. Auch hier wurde die erste Schätzung wie erwartet bestätigt.

ROUNDUP/Deutschland: Inflation legt wie erwartet zu

WIESBADEN - Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im März wieder etwas stärker gestiegen. Das Preisniveau habe 1,6 Prozent über dem Stand des Vorjahresmonats gelegen, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden nach einer zweiten Schätzung mit. Eine erste Schätzung wurde damit wie von Experten erwartet bestätigt.

ROUNDUP: Arbeitsminister Heil will Hartz-IV-Sonderbedarf überprüfen

BERLIN/NÜRNBERG - Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) rechnet damit, dass Hartz-IV-Empfänger Anfang nächsten Jahres wieder etwas mehr Geld bekommen. "Die Regelsätze müssen das Existenzminimum abdecken und ein Mindestmaß an sozialer Teilhabe ermöglichen", sagte Heil der "Rheinischen Post" (Freitag). Es bleibe für die nächste Anpassung bei dem im Gesetz vorgesehen Mechanismus. Die Erhöhungen kämen wohl zum 1. Januar 2019. "Genauer angucken will ich mir die Frage von besonderen Bedarfen - wenn etwa eine kaputte Waschmaschine ersetzt werden muss", kündigte Heil an. "Zudem werden wir das Schulstarterpaket für bedürftige Kinder verbessern."

ROUNDUP: 'Keine Fortschritte' bei Regierungsbildung in Italien

ROM - Bei der schwierigen Regierungsbildung in Italien gibt es auch knapp eineinhalb Monate nach der Wahl nach Worten des Staatspräsidenten "keine Fortschritte". Bei den Gesprächen der Parteien habe es keine Annäherung gegeben, sagte Sergio Mattarella am Freitag nach der zweiten Runde der Regierungskonsultationen in Rom. Er werde "ein paar Tage" vergehen lassen und dann entscheiden, "wie der Stillstand zu überwinden ist".

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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USA: Einzelhandelsumsätze steigen wie erwartet. Sie seien um 0,5 Prozent zum Vormonat gestiegen, teilte das US-Handelsministerium am Montag in Washington mit. Volkswirte hatten damit gerechnet. Es war der fünfte Anstieg in Folge. Im Mai waren die Umsätze um aufwärts revidierte 1,3 Prozent geklettert. Zunächst war ein Anstieg um 0,8 Prozent ermittelt worden. WASHINGTON - Die Umsätze im US-Einzelhandel haben im Juni wie erwartet zugelegt. (Boerse, 16.07.2018 - 14:50) weiterlesen...

USA: Empire-State-Index weniger als erwartet verschlechtert. Der Empire-State-Index fiel von 25,0 Punkten im Vormonat auf 22,6 Zähler, wie die regionale Notenbank von New York am Montag mitteilte. Analysten hatten einen deutlicheren Rückgang auf 21,0 Punkte erwartet. NEW YORK - Die Stimmung in der Industrie im US-Bundesstaat New York hat sich im Juli weniger als erwartet eingetrübt. (Wirtschaft, 16.07.2018 - 14:40) weiterlesen...

Eurozone: Handelsüberschuss gesunken. Der saisonbereinigte Exportüberschuss sei gegenüber dem Vormonat um 1,1 Milliarden auf 16,9 Milliarden Euro gefallen, teilte das Statistikamt Eurostat am Montag mit. Analysten hatten stattdessen mit einem Anstieg von 18,0 auf 18,6 Milliarden Euro gerechnet. LUXEMBURG - Der Handelsüberschuss der Eurozone mit der restlichen Welt ist im Mai zurückgegangen. (Wirtschaft, 16.07.2018 - 11:02) weiterlesen...

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USA: Einfuhrpreise steigen weniger als erwartet. Die Einfuhrpreise erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,3 Prozent, wie das US-Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten eine Rate von 4,6 Prozent erwartet. Allerdings wurde der Anstieg im Mai von 4,3 auf 4,5 Prozent nach oben korrigiert. WASHINGTON - In den USA sind die Preise für importierte Waren im Juni weniger stark als erwartet gestiegen. (Wirtschaft, 13.07.2018 - 14:52) weiterlesen...

Fünf Millionen Menschen in Deutschland wollen mehr Arbeit. Rund 5,1 Millionen Männer und Frauen im Alter zwischen 15 und 74 Jahren wollten im vergangenen Jahr mehr tun, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden berichtete. Allerdings waren das 373 000 Menschen oder 6,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, weil in der guten Konjunktur auch insgesamt mehr Jobs vergeben werden. Das ungenutzte Arbeitskräftepotenzial schmilzt also. WIESBADEN/NÜRNBERG - Die Arbeitskraft in Deutschland wird knapper - aber noch gibt es ein erhebliches Potenzial von Menschen, die gern mehr arbeiten würden. (Wirtschaft, 13.07.2018 - 14:08) weiterlesen...