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USA, Mexiko

MEXIKO-STADT - Mexikanische Migranten schicken deutlich mehr Geld an ihre Familien in der Heimat.

03.08.2021 - 19:44:58

Notenbank: Geldsendungen mexikanischer Migranten nehmen zu. Im ersten Halbjahr 2021 betrugen die Geldsendungen - Remesas genannt - gut 23,6 Milliarden US-Dollar (rund 19,9 Mrd Euro), wie Mexikos Zentralbank am Montag mitteilte. Das seien 22,4 Prozent mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres. 2020 hatten Mexikaner aus dem Ausland mehr als 40,6 Milliarden US-Dollar an Angehörige in der Heimat überwiesen - nach Angaben der Regierung so viel wie nie zuvor.

KIEW - Ein kürzlich vermisst gemeldeter belarussischer Aktivist ist in der ukrainischen Hauptstadt Kiew tot aufgefunden worden. Witali Schischow sei am Dienstag erhängt in einem Park in der Nähe seines Wohnorts entdeckt worden, teilte die Kiewer Polizei mit. Schischow leitete die Organisation "Belarussisches Haus in der Ukraine", die Exil-Belarussen beim Ankommen hilft. Die Organisation hatte am Montag bekanntgegeben, dass Schischow vom Joggen nicht zurückgekehrt sei. Zuvor hatte er nach Medienberichten darüber geklagt, sich verfolgt zu fühlen.

Die Polizei ermittelt eigener Aussage zufolge wegen Mordes. Es seien persönliche Gegenstände und Schischows Mobiltelefon gefunden worden. Der ukrainische Polizeichef Igor Klimenko sagte am Nachmittag, an Schischows Leiche seien Schrammen an Nase, Knie und Brust festgestellt worden. Weitere Untersuchungen müssten zeigen, ob diese Verletzungen von Schlägen stammten.

Schischow war Angaben des "Belarussischen Hauses" zufolge im vergangenen Jahr aus Angst vor den autoritären Behörden seines Landes in die Ukraine geflohen, nachdem er an regierungskritischen Protesten teilgenommen hatte.

Viele Belarussen fliehen vor den Repressionsmaßnahmen des Staatsapparats des Machthabers Alexander Lukaschenko ins Ausland. In den vergangenen Tagen hatte der Fall der belarussischen Olympia-Athletin Kristina Timanowskaja international für Aufsehen gesorgt. Timanowskaja sollte nach kritischen Äußerungen über Sportfunktionäre ihres Heimatlandes möglicherweise aus Tokio entführt werden. Mittlerweile steht die 24-Jährige unter dem Schutz der japanischen Polizei und soll demnächst nach Polen ausreisen.

Die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja drückte Schischows Angehörigen ihr Beileid aus. "Belarussen können nicht einmal im Ausland sicher sein, solange es diejenigen gibt, die sich an ihnen rächen wollen", schrieb sie auf Telegram.

Schischows Tod sei ein "Schock", erklärte die Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Menschenrechte, Gyde Jensen (FDP). "Nach den Erfahrungen der letzten Monaten ist es zumindest sehr naheliegend, dass Schergen von Diktator Lukaschenko in seinen Tod verwickelt sein könnten." Die EU müsse den ukrainischen Behörden Unterstützung bei den Ermittlungen anbieten, forderte Jensen.

Vertreter der EU-Institutionen äußerten sich zunächst nur knapp. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell teilte am Abend mit, er sei schockiert über die Berichte. EU-Parlamentspräsident David Sassoli bezeichnete den Tod Schischows als entsetzlich. Die Tatsache, dass belarussische Aktivisten in Drittländern ins Visier genommen würden, stelle eine ernste Eskalation dar, kommentierte der Italiener.

@ dpa.de

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