Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Mexiko

MEXIKO-STADT - In Mexiko ist die Zahl der Todesopfer infolge einer Infektion mit dem Coronavirus auf mehr als 100 000 gestiegen.

20.11.2020 - 05:21:29

Mehr als 100 000 Corona-Tote in Mexiko. Mit 576 neuen Todesfällen im Vergleich zum Vortag überschritt das Land als viertes der Welt nach den USA, Brasilien und Indien diese Marke, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte. Der Staat mit den fünftmeisten Corona-Toten, Großbritannien, hat etwas mehr als halb so viele registriert.

In Wirklichkeit sind in Mexiko jedoch wohl mindestens 150 000 Menschen infolge einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Regierung hatte am 25. Oktober erklärt, dass geschätzt rund 50 000 Todesfälle, die nicht in der offiziellen Statistik auftauchen, auf die Krankheit, die das Coronavirus auslöst, zurückzuführen seien.

Bislang wurden in Mexiko 1 019 543 Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 festgestellt - Platz elf weltweit. Auch hier dürfte die wahre Zahl jedoch deutliche höher liegen, da in dem nordamerikanischen Land - mit knapp 130 Millionen Einwohnern der zehntbevölkerungsreichste Staat der Welt - nur sehr wenig getestet wird.

Mexiko kehrte in den vergangenen Monaten immer mehr zur Normalität zurück - viele wegen der Pandemie geschlossenen Betriebe machten wieder auf. Da in Mexiko-Stadt, einer der größten Städte der Welt, die Auslastung der Krankenhausbetten zuletzt stieg, könnten dort jedoch bald wieder Einschränkungen verhängt werden. Obligatorische Ausgangsbeschränkungen hat es in Mexiko allerdings nie gegeben. Mehr als die Hälfte der Beschäftigten arbeitet dort im informellen Sektor

- sie können es sich nicht leisten, zu Hause zu bleiben.

Staatspräsident Andrés Manuel López Obrador hat seit Monaten immer wieder die Gefahr durch das Virus heruntergespielt und behauptet, sein Land habe dieses "gebändigt". Mit Maske zeigt sich der Linkspopulist so gut wie nie.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Trump kämpft nach Niederlage um Republikaner-Mehrheit im Senat. WASHINGTON - Nach seiner Niederlage bei der Präsidentenwahl kämpft Amtsinhaber Donald Trump um den Erhalt der Mehrheit seiner Republikaner im mächtigen US-Senat. Trump will an diesem Samstagabend (19.00 Ortszeit/1.00 MEZ) bei einer Kundgebung in Valdosta im US-Bundesstaat Georgia für die Wiederwahl der beiden republikanischen Senatoren David Perdue und Kelly Loeffler werben. Sie müssen sich am 5. Januar in Stichwahlen den Demokraten Jon Ossoff und Raphael Warnock stellen. Die Wahl ist von herausragender Bedeutung, weil sie über die Mehrheitsverhältnisse im mächtigen US-Senat entscheidet. Trump kämpft nach Niederlage um Republikaner-Mehrheit im Senat (Wirtschaft, 05.12.2020 - 20:54) weiterlesen...

Irischer Premier Martin begrüßt Fortsetzung der Brexit-Gespräche. "Ich begrüße die Tatsache, dass die Unterhändler ihre Gespräche über einen Handelspakt zwischen Großbritannien und der EU morgen in Brüssel fortsetzen", schrieb der Regierungschef am Samstagabend auf Twitter. "Eine Einigung ist im Interesse aller. LONDON/BRÜSSEL - Der irische Premier Micheál Martin hat positiv auf die Fortsetzung der Gespräche zwischen London und Brüssel über einen Brexit-Handelspakt reagiert. (Wirtschaft, 05.12.2020 - 19:41) weiterlesen...

Wieder Ausschreitungen bei Demo gegen Sicherheitsgesetz in Paris (Wirtschaft, 05.12.2020 - 19:18) weiterlesen...

23 318 Corona-Neuinfektionen gemeldet - Viele Intensivpatienten. 4051 Menschen befanden sich nach Angaben der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Samstag aufgrund einer Covid-19-Erkrankung in intensivmedizinischer Behandlung (Stand 5.12., 12.15 Uhr). Das sind 40 mehr als am Freitag, als erstmals die Schwelle von 4000 Corona-Patienten auf Intensivstationen überschritten wurde. 60 Prozent der Patienten werden invasiv beatmet. BERLIN - Zum zweiten Mal in Folge hat die Zahl der intensivmedizinisch betreuten Menschen in Deutschland einen Höchststand erreicht. (Wirtschaft, 05.12.2020 - 18:54) weiterlesen...

Spahn fürchtet Verteilungskonflikte um Impfstoff. Anfangs werde die Menge an Impfstoffen begrenzt sein, sagte Spahn am Samstag bei einer Online-Diskussion in Berlin. Nach aktuellem Stand werde es im Januar in Deutschland für eine zweistellige Millionenzahl an Impfwilligen nur drei Millionen Impfdosen geben. Deshalb werde es eine "sehr harte Priorisierung" geben. Spahn sagte, er rechnet mit emotionalen Diskussionen. BERLIN - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) fürchtet zum Start der Corona-Impfungen in Deutschland Verteilungskonflikte. (Wirtschaft, 05.12.2020 - 18:14) weiterlesen...

Merkel hofft auf Sieg über das Corona-Virus durch Impfungen. Eine Sache von wenigen Monaten sei das allerdings nicht, sagte Merkel in ihrem am Samstag veröffentlichten Video-Podcast. "Nach mehr als einem Dreivierteljahr der Pandemie sehen wir mittlerweile ja Licht am Ende des Tunnels", sagte die Kanzlerin. Es bestehe die Hoffnung, dass schon sehr bald ein oder mehrere Impfstoffe zur Verfügung stünden. BERLIN - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hofft auf einen Sieg über das Coronavirus durch die bald erwarteten Impfungen. (Boerse, 05.12.2020 - 16:01) weiterlesen...