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MEXIKO-STADT - Die protektionistischen Töne aus Washington seit der Wahl von US-Präsident Donald Trump haben den mexikanischen Peso auf Talfahrt geschickt.

21.05.2017 - 14:41:24

Peso-Turbulenzen machen deutschen Unternehmen in Mexiko zu schaffen. Von den Wechselkursschwankungen sind auch deutsche Unternehmen in Mexiko betroffen. "Der Verfall des Pesos hat vor allem die Importeure vor Probleme gestellt, weil die mexikanischen Kunden geplante Anschaffungen beispielsweise für Maschinen erst einmal aufschieben", sagte der Geschäftsführer der Deutsch-Mexikanischen Industrie- und Handelskammer, Johannes Hauser. "Von einer dramatischen Entwicklung bei den Stornierungen ist uns aber nichts bekannt.

etwa betreibt in Puebla sein zweitgrößtes Werk weltweit.

US-Präsident Trump hatte sich bei seinen Äußerungen über Mexiko zuletzt etwas gemäßigt. Das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (Nafta) soll nun nachverhandelt werden. Der angedrohte Ausstieg ist vorerst vom Tisch. Schließlich profitieren auch viele US-Unternehmen vom freien Handel mit Mexiko.

"Der Peso ist unter anderem durch die Äußerungen von Trump und die Unsicherheit über die Zukunft des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens unter Druck geraten", sagt GTAI-Experte Steinmeyer. "Dabei ist die Lage in Mexiko derzeit gar nicht schlecht. Die Wirtschaft ist stabil. Der Peso könnte mittelfristig wieder aufwerten."

@ dpa.de

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