Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Mittelamerika

MEXIKO-STADT - Bei der ersten Auslandsreise von Kamala Harris als US-Vizepräsidentin haben in Mexiko die beiden Nachbarländer eine engere Zusammenarbeit unter anderem beim Thema Migration vereinbart.

09.06.2021 - 06:22:27

US-Vize in Mexiko: Mittelamerikanern soll Perspektive geboten werden. Vertreter beider Regierungen unterzeichneten am Dienstag in Mexiko-Stadt im Beisein von Harris und des mexikanischen Präsidenten Andrés Manuel López Obrador eine Absichtserklärung, gemeinsam Fluchtursachen in Mittelamerika zu bekämpfen.

Mit Programmen zur Förderung landwirtschaftlicher Entwicklung und zur Ermächtigung junger Menschen wollen die nordamerikanischen Nachbarn demnach den Bewohnern von Guatemala, Honduras und El Salvador bessere ökonomische Perspektiven bieten. Die Mehrheit der Zehntausenden Menschen, die jeden Monat irregulär über Mexiko in die USA einzureisen versuchen, stammt entweder aus einem dieser drei Länder oder aus Mexiko. Sie wandern oft wegen Perspektivlosigkeit durch Armut und Korruption aus, leiden aber auch unter Gewalt krimineller Gruppen, Dürre, Unterernährung und den Folgen von Naturkatastrophen.

US-Präsident Joe Biden hat Harris damit beauftragt, sich federführend darum zu kümmern, die illegale Migration an der US-Südgrenze einzudämmen. Harris' zweitägige Reise hatte am Montag in Guatemala begonnen. Sie hatte dort, an Migrationswillige gerichtet, gesagt: "Kommen Sie nicht." Die meisten Menschen wollten ihr Zuhause nicht verlassen, betonte sie. Man müsse ihnen Hoffnung geben. In Guatemala hatte sie unter anderem auch Bemühungen gegen Korruption angekündigt.

Nach Gesprächen mit López Obrador sowie weiterer mexikanischer Regierungsvertreter und auch mit Unternehmerinnen und Gewerkschaftern verkündete Harris weitere gemeinsame Vorhaben. Unter anderem soll gegen Menschen-, Drogen- und Waffenschmuggel gekämpft werden. Außerdem wollen die USA Mexiko bei der Umsetzung von Arbeitsmarktreformen mit 130 Millionen Dollar (rund 107 Millionen Euro) unterstützen und bei der Aufklärung der Schicksale von mehr als 88 000 Verschwundenen helfen. Auch wurden weitere hochrangige Gespräche zu Wirtschafts- und Sicherheitsfragen vereinbart.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Vor Gipfel in Brüssel: Johnson mahnt Nato zu mehr Anstrengungen. Johnson wolle bei dem Treffen in Brüssel hervorheben, wie die Corona-Krise durch Sicherheitsbedrohungen noch verschärft worden sei, teilte die britische Regierung vorab mit. So habe es etwa Cyberangriffe auf die Gesundheitssysteme einiger Mitglieder der Allianz gegeben. Zugleich mahnte der Premier eine Fortsetzung der Reformen an. LONDON/BRÜSSEL - Vor dem Nato-Gipfel hat der britische Premierminister Boris Johnson die Verbündeten zur Verdopplung ihrer Anstrengungen aufgerufen. (Wirtschaft, 13.06.2021 - 23:33) weiterlesen...

Dobrindt gegen Ende der Maskenpflicht in Innenräumen. Richtig sei, dass die Verhältnismäßigkeit von Corona-Maßnahmen immer wieder überprüft werden müsse, sagte Dobrindt am Sonntag in der ZDF-Sendung "Berlin direkt". Hier müsse man auch zwischen drinnen und draußen unterscheiden. "Ich kann mir gut vorstellen, dass wir die Maskenpflicht da, wo sie überhaupt noch besteht draußen, entfallen lassen", betonte Dobrindt. Diese Entscheidung werde von den Ländern getroffen. Für Innenräume rate er aber zur Vorsicht, auch mit Blick auf ansteckendere Virusmutationen. Deshalb sollte man hier nicht unvorsichtig werden. BERLIN - In der aufflammenden Diskussion über ein Ende der Maskenpflicht hat CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt zur Vorsicht gemahnt. (Wirtschaft, 13.06.2021 - 20:02) weiterlesen...

Queen empfängt Joe Biden und First Lady Jill. am Sonntag US-Präsident Joe Biden und First Lady Jill Biden in Windsor empfangen. Das amerikanische Staatsoberhaupt und seine Frau reisten per Hubschrauber aus London an, nachdem sie in den vergangenen Tagen am G7-Gipfel in der englischen Grafschaft Cornwall teilgenommen hatten. WINDSOR - Bei strahlendem Wetter hat die britische Königin Elizabeth II. (Wirtschaft, 13.06.2021 - 19:28) weiterlesen...

Dreimal Nein bei Schweizer Volksabstimmung zu Klima- und Umweltschutz (durchgehend aktualisiert) (Wirtschaft, 13.06.2021 - 18:35) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP 2: G7 einigt sich auf Impfversprechen und harten China-Kurs (durchgehend aktualisiert) (Boerse, 13.06.2021 - 18:34) weiterlesen...

Scharfe Kritik an G7-Gipfel: 'Kolossale Enttäuschung'. Nach dem Abschluss des dreitägigen Treffens am Sonntag im englischen Carbis Bay wurde bemängelt, dass nicht genug für die Impfkampagne im Kampf gegen die Corona-Pandemie in armen Ländern getan worden sei. Auch im Klimaschutz drückten sich die sieben Wirtschaftsmächte weiter um ihre Verantwortung. "Eine kolossale Enttäuschung", sagte Jörn Kalinski von Oxfam International. CARBIS BAY - Entwicklungsorganisationen haben die Ergebnisse des Gipfels der reichen Industrienationen (G7) scharf kritisiert. (Wirtschaft, 13.06.2021 - 18:32) weiterlesen...