Menschenrechte, Auto

Menschenrechtlern zufolge werden Hunderttausende Uiguren in der chinesischen Region Xinjiang systematisch unterdrückt.

05.01.2022 - 00:36:07

China - Tesla wegen neuen Geschäfts in Xinjiang in der Kritik. Die Eröffnung eines neuen Tesla-Geschäfts in der Hauptstadt Urumqi sorgt für Kritik.

Autohersteller in der Region aktiv

Tesla hatte die Eröffnung des Ladens am 31. Dezember über die chinesische Social-Media-Plattform Weibo verkündet. Vor dem neuen Showroom in Urumqi hatte Tesla bereits Ladestationen in der Region installiert. Viele internationale Autohersteller sind seit langem in Xinjiang aktiv. Volkswagen betreibt dort sogar ein Werk, wofür der Autobauer in der Vergangenheit immer wieder in die Kritik geraten ist. China ist für die Hersteller ein wichtiger Markt.

Für internationale Unternehmen wird es zunehmend schwierig, im Spannungsfeld zwischen ausländischen Sanktionen und Menschenrechtsverstößen in China zu operieren. Erst kürzlich kündigte der US-Chiphersteller Intel an, keine Waren und Dienstleistungen aus Xinjiang mehr nutzen zu wollen. Auf starke Kritik und Boykottaufrufe aus China folgte jedoch umgehend eine Entschuldigung des Konzerns auf Weibo.

© dpa-infocom, dpa:220105-99-591253/2

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