Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Vermischtes, SOS-Kinderd?rfer weltweit

Mehr SOS-Infos https: / / ots.de / S6xnxU Athen - Die Stimmung zwischen Bewohnern und Gefl?chteten auf Lesbos spitzt sich weiter zu: Die Wut der Anwohner richtet sich jetzt zunehmend gegen die Migranten - und macht auch vor Helfern und Kindern nicht Halt.

15.09.2020 - 06:37:17

Alleingelassen auf Lesbos: Extreme Belastung f?r Anwohner und Gefl?chtete / SOS-Kinderd?rfer warnen vor Eskalation

Mehr SOS-Infos https://ots.de/S6xnxU

Athen - Die Stimmung zwischen Bewohnern und Gefl?chteten auf Lesbos spitzt sich weiter zu: Die Wut der Anwohner richtet sich jetzt zunehmend gegen die Migranten - und macht auch vor Helfern und Kindern nicht Halt. Um die schwierige Situation zu deeskalieren, br?uchten alle Beteiligten gleicherma?en Unterst?tzung, sagt Popi Gkliva, Nothilfekoordinatorin der SOS-Kinderd?rfer in Griechenland. Und zwar dringend, denn ein Gro?teil der ?ber 12.000 Bewohner des abgebrannten Fl?chtlingslagers Moria bef?nde sich nach wie vor auf der Stra?e, darunter 4.000 Kinder und Jugendliche.

"Unsere Mitarbeiter wurden angegriffen und bedroht, ebenso wie Familien und Minderj?hrige", berichtet Gkliva. "Die Fl?chtlingskinder, die wir betreuen, sind v?llig verst?rt. Einige haben Bilder gemalt, auf denen sie von griechischen Anwohnern mit Steinen beworfen werden. Aber auch die einheimischen Kinder sind verschreckt und trauen sich zum Teil nicht mehr auf die Stra?e", so Gkliva weiter. Die Situation sei f?r beide Seiten unertr?glich.

"Die Gefl?chteten sind am Ende ihrer Kr?fte und oberstes Gebot ist es, die Grundbed?rfnisse nach Sicherheit, Hygiene und Versorgung zu erf?llen. Gleichzeitig m?ssen auch die griechischen Bewohner der Insel wirtschaftliche und psychologische Unterst?tzung bekommen. Sie werden seit sieben Jahren mit der Situation alleingelassen und viele sind in existenzielle Not geraten", sagt Gkliva. Der Tourismus und die Wirtschaft seien stark zur?ckgegangen, die zus?tzliche Belastung durch die Corona-Ma?nahmen breche vielen Menschen das Genick.

Bereits in der Vergangenheit war es immer wieder zu Zusammenst??en zwischen Gefl?chteten und Einheimischen gekommen, die nach der Zerst?rung des Camps wieder zugenommen hatten. Griechische Anwohner h?tten zum Beispiel Zufahrtswege blockiert, um die Aufr?um-Arbeiten in Moria zu behindern.

"Wir m?ssen endlich eine dauerhafte menschliche L?sung finden - und zwar jetzt", sagt Gkliva. Europ?ische Staaten m?ssten einen Teil der Menschen aufnehmen. Gleichzeitig m?ssten in Kooperation mit den griechischen Bewohnern Wege gefunden werde, diejenigen Gefl?chteten zu integrieren, die auf Lesbos und dem griechischen Festland bleiben werden. "Es geht nur gemeinsam! Wenn wir die einheimische Bev?lkerung au?en vorlassen, haben wir keine Chance", sagt Gkliva.

Die SOS-Kinderd?rfer unterst?tzen sowohl notleidende griechische Kinder und Familien als auch Fl?chtlinge. In den SOS-Sozialzentren wird die Integration Gefl?chteter seit Jahren gef?rdert.

Pressekontakt:

F?r weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Boris Breyer Stellvertretender Pressesprecher SOS-Kinderd?rfer weltweit Tel.: 089/179 14-287 E-Mail: mailto:boris.breyer@sos-kd.org http://www.sos-kinderdoerfer.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/1658/4706581 SOS-Kinderd?rfer weltweit

@ presseportal.de