Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Wirtschaftskrise, SPD-Wirtschaftsforum

Matthias Machnig, Vize-Präsident des SPD-Wirtschaftsforums, hält die bisherigen Hilfen zur Wiederbelebung der Wirtschaft in der Coronakrise nicht für ausreichend.

27.06.2020 - 16:00:25

SPD-Wirtschaftsforum fordert zweites Konjunkturprogramm im Herbst

"Deshalb brauchen wir im Herbst ein zweites Konjunkturprogramm", sagte Machnig dem Wirtschaftsmagazin "Business Insider". Das von der Großen Koalition beschlossene Zukunftspaket genüge "weder vom Volumen, noch von den Maßnahmen her".

Ob etwa die Mehrwertsteuersenkung einen wirklichen Beitrag zum Aufschwung leiste, sei mehr als zweifelhaft. "Die Wumms-Rhetorik ist das eine, die ökonomische Realität das andere." Er erhoffe sich von einem zweiten Konjunkturpaket eine Stärkung öffentlicher und privater Investitionen. "Ohne diese werden wir aus der Krise nicht herauskommen und schon gar nicht die Herausforderungen der Zukunft meistern." Er forderte die Politik auf, die Hilfsmaßnahmen vernetzter zu denken und nannte als Beispiel die Förderung von Wasserstoff in der Stahlherstellung. "Wenn man den sogenannten grünen Stahl auf die CO2-Flottenziele der Autoindustrie anrechnet, schafft man neue Nachfrage in Deutschlands Schlüsselindustrie", so Machnig. In der Frage der SPD-Kanzlerkandidatur hat der frühere Wahlkampfmanager einen klaren Favoriten: "Olaf Scholz hat in den zurückliegenden Jahren gezeigt und jetzt in der Krise bewiesen, dass er über ein hohes Maß an fachlicher und politischer Kompetenz verfügt. Von daher gibt es kaum eine Alternative zu ihm."

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Mehrheit der Deutschen will EU-Hilfen als Kredite vergeben Vor dem EU-Gipfel kommende Woche lehnt eine breite Mehrheit der Bundesbürger EU-Hilfen als Zuschüsse an notleidende Staaten ab. (Wirtschaft, 10.07.2020 - 05:04) weiterlesen...

DIW-Präsident: Standort Deutschland durch Extremismus bedroht Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hat vor den wirtschaftlichen Folgen der wachsenden Gewaltbereitschaft von Extremisten in Deutschland gewarnt. (Wirtschaft, 10.07.2020 - 04:02) weiterlesen...

IfW-Präsident erwartet nachhaltige Schwächung des Exportmotors Die Zeit als Exportweltmeister könnte für Deutschland zuende gehen. (Wirtschaft, 09.07.2020 - 18:28) weiterlesen...

Linnemann: Staat kann nicht endlos Hilfe leisten Angesichts von milliardenschweren Rettungspaketen für die deutsche Wirtschaft hat der Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion, Carsten Linnemann (CDU), hervorgehoben, dass auch die Mittel des Staates nicht unendlich seien. (Wirtschaft, 09.07.2020 - 12:48) weiterlesen...

BDI: Krise bei Weitem nicht überwunden Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Joachim Lang, hält die Coronakrise vor dem Hintergrund der jüngsten Daten für den deutschen Außenhandel "bei Weitem" nicht für überwunden. (Wirtschaft, 09.07.2020 - 10:03) weiterlesen...

Deutsche Exporte auch im Mai stark zurückgegangen Die deutschen Exporte sind im Mai 2020 in Folge der Coronakrise erneut stark zurückgegangen. (Wirtschaft, 09.07.2020 - 08:21) weiterlesen...