Großbritannien, Volkswirtschaft

(Mark Carney ist 2013 bei der Bank of England angetreten.)

11.09.2018 - 14:04:24

KORREKTUR: Britischer Notenbankchef bleibt bis Anfang 2020 im Amt

LONDON - Der britische Notenbankchef Mark Carney bleibt wegen des ungewissen Fortgangs des Brexit-Prozesses etwas länger im Amt als geplant. Wie Schatzkanzler Philip Hammond am Dienstag bestätigte, wird Carney bis Januar 2020 Chef der Bank of England bleiben. Bisher stand sein Ausscheiden im Juni 2019 an. Über eine Verlängerung war schon länger spekuliert worden, insoweit ist die jetzige Bekanntgabe keine allzu große Überraschung.

Carney hat seinen Posten bei der Bank of England im Jahr 2013 angetreten. Entgegen des sonst üblichen achtjährigen Mandats wurde mit ihm zunächst eine fünfjährige Amtszeit vereinbart. Diese wurde nach dem Brexit-Referendum bereits um ein Jahr bis Mitte 2019 verlängert. Die jetzige Verlängerung ist also schon die zweite.

Der Kanadier Carney war rund um das Brexit-Referendum vom Juni 2016 vor allem bei den Befürwortern des EU-Ausstiegs sehr umstritten. Ausschlaggebend war, dass die britische Notenbank stets vor wirtschaftlichen Risiken des Brexit gewarnt und nach dem Referendum ihre Geldpolitik deutlich gelockert hatte.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

AKTIE IM FOKUS: Umsatzwarnung von Asos schickt Einzelhandelswerte auf Talfahrt. Die Aktien von Asos hatte europaweit mit Minus 1,66 Prozent die rote Laterne inne. LONDON/FRANKFURT - Der negative Nachrichtenfluss bei Einzelhandelswerten reißt auch am Montag nicht ab. (Boerse, 17.12.2018 - 10:17) weiterlesen...

Innogy kappt Jahresziele und Dividendenaussicht - geplatze Gespräche mit SSE. Auch die Aktionäre müssen sich wohl auf Abstriche einstellen, wie das Unternehmen am Montag in Essen mitteilte. Vorbörslich brach die Aktie ein. ESSEN/LONDON - Nach den geplatzten Gesprächen über eine Vertriebsfusion in Großbritannien kürzt der Energiekonzern Innogy seine Jahresziele. (Boerse, 17.12.2018 - 09:17) weiterlesen...

May: Neues Brexit-Referendum wäre 'irreparabler Schaden'. Die BBC veröffentlichte am Montag vorab Auszüge aus einer Rede, die May später am Tag im Unterhaus halten sollte. LONDON - Die britische Premierministerin Theresa May befürchtet bei einer erneuten Volksabstimmung über die EU-Zugehörigkeit ihres Landes laut Medienberichten einen "irreparablen" politischen Schaden. (Wirtschaft, 17.12.2018 - 08:27) weiterlesen...

Britischer Versorger SSE beendet Verhandlungen mit Innogy über Vertriebs-Fusion. Dies teilte SSE am Montag mit. Die Transaktion sei nach Ansicht des Managements nicht im besten Interesse der Aktionäre. SSE und Innogy hätten sich zudem nicht auf neue Bedingungen einigen können. ESSEN/LONDON - Der britische Versorger SSE hat die Verhandlungen mit dem Energiekonzern Innogy über eine Fusion von Geschäftsteilen in Großbritannien abgebrochen. (Boerse, 17.12.2018 - 08:19) weiterlesen...

Ölpreise bewegen sich kaum. Am Markt war von fehlenden Impulsen die Rede. Am Montagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 60,23 US-Dollar. Das waren fünf Cent weniger als am Freitag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg dagegen leicht um sechs Cent auf 51,26 Dollar. SINGAPUR - Die Ölpreise haben sich zu Wochenbeginn zunächst kaum von der Stelle bewegt. (Boerse, 17.12.2018 - 07:57) weiterlesen...

TAGESVORSCHAU: Termine am 17. Dezember 2018. FRANKFURT - Wirtschafts- und Finanztermine am Montag, den 17. Dezember: TAGESVORSCHAU: Termine am 17. Dezember 2018 (Boerse, 17.12.2018 - 06:02) weiterlesen...