Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

trading-house Börsenakademie

Gemeinsam erfolgreich

MARKETSX
Indikatoren, Deutschland

MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten werden durch die zahlreichen politischen Risiken immer stärker belastet.

13.08.2019 - 11:53:23

ZEW-Konjunkturerwartungen brechen weiter ein. Der Indikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) fiel im August um 19,6 Punkte auf minus 44,1 Zähler, wie das ZEW am Dienstag in Mannheim mitteilte. Nach dem vierten Rückgang in Folge notiert das Stimmungsbarometer auf dem tiefsten Stand seit Dezember 2011. Analysten hatten zwar eine Eintrübung erwartet, aber eine wesentlich schwächere.

Das Umfrageergebnis zeige einen erblichen verschlechterten Ausblick für die deutsche Konjunktur, kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach. "Die erneute Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China, das damit verbundene Risiko eines globalen Abwertungswettlaufs sowie die gestiegene Wahrscheinlichkeit für einen No-Deal-Brexit treffen auf ein ohnehin abgeschwächtes Wirtschaftswachstum." Die Entwicklung der deutschen Exporte und der Industrieproduktion dürfte sich laut Wambach weiter verschlechtern.

Nicht nur der Konjunkturausblick verdüstert sich rapide, auch die Bewertung der aktuellen Lage wurde von den 193 befragten Analysten und Anlegern schlechter eingeschätzt. Der entsprechende Indikator fällt um 12,4 Punkte auf minus 13,5 Zähler. Für die Eurozone erwarten die Befragten ebenfalls eine schlechtere künftige Konjunkturentwicklung sowie eine ungünstigere wirtschaftliche Lage.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Deutschland: Zahl der Erwerbstätigen wächst nur noch langsam. Zwar lag sie im zweiten Quartal dieses Jahres mit rund 45,2 Millionen noch 1,0 Prozent über dem Vergleichswert aus dem Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden berichtete. Allerdings fiel die übliche Frühjahrsbelebung schwächer aus. Der Anstieg der Erwerbstätigenzahl im Vergleich zum ersten Quartal 2019 machte 324 000 Personen oder 0,7 Prozent aus. In den fünf Vorjahren hatte dieser Wert im Schnitt um 423 000 Menschen zugelegt. WIESBADEN - Im Frühjahr ist die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland nur noch langsam gewachsen. (Wirtschaft, 20.08.2019 - 08:53) weiterlesen...

Deutschland: Erzeugerpreise steigen schwach. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lagen die Produzentenpreise 1,1 Prozent höher, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Das war der schwächste Zuwachs seit Dezember 2016. Zum Vormonat stiegen die Preise, die Hersteller für ihre Waren erhalten, um 0,1 Prozent. WIESBADEN - Der Preisauftrieb auf Herstellerebene hat sich im Juli weiter abgeschwächt. (Wirtschaft, 20.08.2019 - 08:18) weiterlesen...

Eurozone: Leistungsbilanz mit geringstem Überschuss seit Anfang 2017. Der Überschuss ging von 30,3 Milliarden auf 18,4 Milliarden Euro zurück, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Montag in Frankfurt mitteilte. Das ist der niedrigste Stand seit Anfang 2017. FRANKFURT - Der Leistungsbilanzüberschuss der Eurozone ist im Juni deutlich gefallen. (Wirtschaft, 19.08.2019 - 11:26) weiterlesen...

Eurozone: Inflation fällt auf tiefsten Stand seit Ende 2016. Die Inflationsrate sei von 1,3 Prozent im Vormonat auf 1,0 Prozent gesunken, teilte das Statistikamt Eurostat am Montag nach einer zweiten Schätzung mit. Damit wurde die erste Erhebung leicht um 0,1 Prozentpunkte nach unten revidiert. Analysten hatten im Schnitt mit einer Rate von 1,1 Prozent und damit mit einer Bestätigung der ersten Schätzung gerechnet. Im Monatsvergleich sanken die Verbraucherpreise um 0,5 Prozent. LUXEMBURG - Die Inflation in der Eurozone hat sich im Juli deutlich abgeschwächt und den tiefsten Stand seit mehr als zweieinhalb Jahren erreicht. (Wirtschaft, 19.08.2019 - 11:02) weiterlesen...

Japans Exporte sinken achten Monat in Folge - Rückgang verlangsamt sich aber. Im Juli gingen die Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahr zum achten Mal in Folge zurück. Der Wert der Exporte fiel vor allem wegen der Rückgänge bei Ausfuhren der Auto- und Halbleiterbranche um 1,6 Prozent, wie das japanische Finanzministerium am Montag in Tokio mitteilte. Immerhin verlangsamte sich damit der Rückgang im Vergleich zu den Vormonaten - zudem hatten Experten mit einem noch schwächeren Wert gerechnet. TOKIO - Die Handelskriege und die weltweite Konjunkturflaute belasten Japans Exporte weiter. (Wirtschaft, 19.08.2019 - 07:15) weiterlesen...

USA: Michigan-Verbraucherstimmung fällt auf Siebenmonatstief. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima fiel um 6,3 Punkte auf 92,1 Punkte, wie die Universität am Freitag laut einer ersten Schätzung mitteilte. Dies ist der niedrigste Stand seit Januar. Volkswirte hatten mit 97,0 Punkten gerechnet. MICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im August überraschend deutlich eingetrübt. (Wirtschaft, 16.08.2019 - 17:06) weiterlesen...