Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Indikatoren, Deutschland

MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich im Juli nach drei Anstiegen in Folge leicht eingetrübt.

14.07.2020 - 11:40:00

Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen trüben sich leicht ein. Wie das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag mitteilte, fiel der von ihm erhobene Indikator um 4,1 Punkte auf 59,3 Zähler. Analysten hatten im Schnitt mit einem Rückgang auf 60,0 Punkte gerechnet.

Die Einschätzung der aktuellen Wirtschaftslage hellte sich hingegen den zweiten Monat in Folge auf. Sie stieg um 2,2 Punkte auf minus 80,9 Zähler. "Der Ausblick für die deutsche Wirtschaft verändert sich in diesem Monat nur unwesentlich gegenüber dem Vormonat", sagte ZEW-Präsident Achim Wambach. Die Befragten erwarteten nach einem sehr schlechten zweiten Quartal einen allmählichen Anstieg der Wirtschaftsleistung in der zweiten Jahreshälfte und Anfang 2021.

Bankanalysten hoben die mittelfristigen Folgen der Virus-Krise für die deutsche Wirtschaft hervor. "Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie wirken wie ein Brandbeschleuniger für viele Branchen, die auch schon vor Ausbruch des Virus mit Wachstumsschwierigkeiten zu kämpfen hatten", sagte Thomas Gitzel, Chefökonom der Liechtensteiner VP Bank. Die deutsche Wirtschaft werde deshalb auch über das dritte Quartal hinaus mit Wachstumsschwierigkeiten zu kämpfen haben.

Ähnlich bewertet die Landesbank Baden-Württemberg die Situation. Die ZEW-Umfrage zeige, dass sich die Zweifel an einer schnellen konjunkturellen Erholung erhöht hätten und die Erwartung einer nur langsamen Erholung mehr Anhänger gefunden habe. Dazu dürften nicht zuletzt Berichte über wieder steigende Infektionszahlen in einigen Ländern und die beunruhigenden Zahlen aus den USA beigetragen haben.

Im Gegensatz zu Deutschland stiegen die Konjunkturerwartungen für die Eurozone leicht an. Es ist die vierte Verbesserung in Folge. Ebenso hellte sich die Lageeinschätzung etwas auf.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Bundesbank: Sommerquartal bringt Trendwende nach Konjunktur-Absturz. Die Erholung der Konjunktur habe im Juli und "wohl auch im August" angehalten - wenngleich mit nachlassendem Schwung, schreibt die Notenbank in ihrem Monatsbericht September. FRANKFURT - Die deutsche Wirtschaft hat nach dem tiefen Absturz in der Corona-Krise nach Einschätzung der Bundesbank im Sommer die Trendwende geschafft. (Wirtschaft, 21.09.2020 - 17:06) weiterlesen...

'Wirtschaftsweiser' Feld rechnet nicht mit Massenarbeitslosigkeit. Zwar werde die Arbeitslosigkeit infolge des wirtschaftlichen Einbruchs steigen. "Aber ich erwarte keine Massenarbeitslosigkeit", sagte der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der Zeitungsgruppe "Welt". BERLIN - Der Chef der sogenannten Wirtschaftsweisen, Lars Feld, erwartet keine dramatische Verschlechterung auf dem deutschen Arbeitsmarkt durch die Corona-Krise. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 19:33) weiterlesen...

USA: Frühindikatoren legen erneut zu. Der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren stieg um 1,2 Prozent gegenüber dem Vormonat, wie das private Forschungsinstitut Conference Board am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten einen Zuwachs um 1,3 Prozent erwartet. WASHINGTON - Die konjunkturellen Aussichten in den USA haben sich im August weiter aufgehellt. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 16:27) weiterlesen...

USA: Konsumklima der Uni Michigan hellt sich weiter auf. Das von der Universität Michigan erhobene Verbrauchervertrauen stieg gegenüber dem Vormonat um 4,8 Punkte auf 78,9 Zähler, wie die Universität am Freitag nach einer ersten Schätzung mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 75,0 Punkten gerechnet. Sowohl die Bewertung der aktuelle Lage als auch die Erwartungen hellten sich auf. MICHIGAN - Das Konsumklima in den USA hat sich im September weiter aufgehellt. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 16:22) weiterlesen...

USA: Leistungsbilanz weitet Defizit in Corona-Krise stark aus. Das Defizit stieg um 59,0 Milliarden US-Dollar oder 52,9 Prozent auf 170,5 Milliarden Dollar, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten mit einer Defizitausweitung gerechnet, allerdings in geringerem Umfang. Das Defizit in der Handelsbilanz stieg stark an, während die Überschüsse in der Dienstleistungs- und Einkommensbilanz zurückgingen. WASHINGTON - Die Leistungsbilanz der USA hat ihr chronisches Defizit im zweiten Quartal infolge der Corona-Krise drastisch ausgeweitet. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 15:00) weiterlesen...

Industrieverband rechnet mit schwächerem Konjunktureinbruch 2020. "Wir haben tatsächlich im Verlauf des zweiten und im Verlauf des noch nicht ganz zu Ende gegangenen dritten Quartals gesehen, dass es in vielen Segmenten in vielen Branchen besser ging, als wir erwartet haben", sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, dem Nachrichtenportal "ThePioneer" (Freitag). "Das macht uns einen Tick optimistischer, als wir es schon mal waren", sagte der Industriepräsident. BERLIN - Die deutsche Industrie erwartet einen weniger starken Wirtschaftseinbruch in diesem Jahr als zunächst angenommen. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 11:30) weiterlesen...