Indikatoren, Deutschland

MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten bleiben wegen politischer Risiken weiter etwas getrübt.

15.05.2018 - 11:26:25

Deutschland/Wegen Politik-Unsicherheit: ZEW-Konjunkturindikator bleibt gedämpft. Sie haben sich im Mai aber nicht weiter verschlechtert. Das Konjunkturbarometer des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) verharrte bei minus 8,2 Zählern, wie das ZEW am Dienstag in Mannheim mitteilte. Bankvolkswirte hatten dies erwartet. Zuvor waren drei Rückgänge in Folge verzeichnet worden.

Die Bewertung der aktuellen Lage ging unterdessen leicht zurück. Der Indexwert fiel um 0,5 Punkte auf 87,4 Zähler und entfernte sich damit weiter vom Rekordhoch, das im Januar bei 95,2 Punkten erreicht worden war. Allerdings fiel der Rückgang im Mai weniger stark als von Experten erwartet aus.

Zwar hätten sich die Exporte und die Produktion in Deutschland zuletzt relativ gut entwickelt, sagte ZEW-Chef Achim Wambach. Dies werde aber andererseits von politischen Unsicherheiten überschattet. "Die Kündigung des Atomabkommens mit dem Iran durch die Vereinigten Staaten und die Befürchtungen einer weiteren Eskalation des Handelskonflikts mit den USA sowie weiter steigender Rohölpreise haben die Konjunkturerwartungen für Deutschland belastet."

Die ZEW-Konjunkturumfrage gilt als einer der wichtigsten Stimmungsindikatoren Deutschlands. Befragt wurden 210 Analysten und Profianleger.

@ dpa.de

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